ich denke, das ist kein Grund, Elvanse abzusetzen, die Wirkung ist doch gut. Sondern den Rebound abzufangen mit einer geringen Dosis; und da nochmal Elvanse dafür nicht geeignet wäre wegen der langen Wirkzeit, wohl am Besten mit (unretardiertem) Methylphenidat, das du spätestens eine halbe Stunde einnimmst, bevor der Rebound beginnen würde. Dafür reicht eine geringe Dosis, 5 mg oder sogar nur 2,5 mg.
Oh ja definitiv.
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Mich stützt das auch immer.
Mein Arbeitgeber weiß von dem ADHS und der Medikation, die haben auch gesagt, dass die einen großen Unterschied seit der Medikation erleben.
Das ist auch das was mich immer so am Medikament hält.
Aber ich werde es definitiv erstmal mit Dosiserhöhung und evtl. einer kleinen Dosis Methyl unretardiert probieren. Erstmal spreche ich aber mit meiner Ärztin.
Und das mit den Füßen/Händen werde ich definitiv morgen mal bei ihr ausprobieren. hahahah
Ich denke da es bei mir ja auch gut läuft mit der Medikation habe ich einfach noch nicht die richtige Dosierung gefunden. Das wird mit der Zeit aber auf jeden Fall werden.
Probieren geht über Studieren.
Das wäre definitiv ein Versuch wert.
Ob Elvanse oder Medikinet Adult ich nutze bezüglich Rebound oder um noch am Abend Unterstützung zu haben 2,5-5mg unretardiertes MPH
Mehrere kleine Elvanse Dosierungen am Tag.
z.B 10-5-5 oder 20-10, mehrere unterschiedliche Dosierungen.
Das hat oft einige Tage manchmal Wochen am Stück super geklappt und dann ist das System wieder zusammengebrochen.
Bin dann zum Entschluss gekommen, dass zweimal Elvanse nicht so produktiv ist.
Habe hier Nachts nicht so tief schlafen können.
Und die zweite Dosis habe ich nicht so „gut“ gespürt wie die erste.
Also die positiven Effekte der zweiten Dosis waren eher überschaubar.
Ich denke in der Früh Elvanse und dann unretardiertes MPH oder LDX wäre der beste Weg um den Rebound zu bremsen.
Hab morgen den Arzttermin, würde mich danach auch nochmal melden.
Hi, nach meinen Angst- und Schlafproblemen mit Elvanse glaube ich, dass selbst 30mg für mich zu viel sind. Am Mittwoch habe ich zum letzten Mal Elvanse genommen. Interessanterweise war der Donnerstag vergleichsweise gut (mit 3 x MPH 5mg über den Tag).
Gestern ab Mittag kam dann auch bei mir das Tief. Total Müde, geistig zu gar nichts mehr gebrauchen. Geschlafen habe ich, aber nur sehr leicht, oft aufgewacht. Heute bin total gereizt, von den kleinsten Geräuschen gehe ich in die Luft. Deckt sich also mit den anderen Erfahrungen.
Meine beiden Fragen:
Es gibt hier auch Diskussionen über Unterdosierung (z.B. die Umfrage von @Justine) Sind die Symptome beim Absetzen die gleichen wie die, die die bei Unterdosierung auftreten?
Macht es Sinn, mit Attentin den Symptomen beim Absetzen entgegenzuwirken? Hat da jemand Erfahrung?
Bei deutschsprachiger Google Suche findet man vielleicht nicht so viel, aber die US Amerikaner haben dazu sehr viel und da sind die Medis auch schon länger auf dem Markt und auch in kleineren und Zwischengrößen verfügbar.
Kannst du dir im Browser zur Not übersetzen lassen (da heisst Elvanse = Vyvanse):
Genau - die schreiben eben auch meist das der „Crash“ - also der Rebound bis zu drei Tagen anhält und danach dann erst der Entzug beginnt. Da Elvanse eben drei Tage im Körper bleibt und die niedrigen Konzentrationen für viele unangenehm sind.
Der Eingewöhungseffekt, ist diesen Montag also am 11. Tag eingetreten.
Die Wirkung ist stabil und konstant. Um genau zu sein von 9:30 - 18:00.
Dann merke ich ein leichtes aber angenehmes Abfluten der Wirkung.
Ich fühle mich dann etwas müde und erschöpft. Meine Gefühle und Emotionen sind etwas ausgeschalten. Im Volksmund würde das heißen „ich bin kalt“.
Rebound kaum bis gar nicht vorhanden. Ich fühle mich besser und stabiler als mit 30mg.
Meine wichtigsten Erkenntnisse zu einer besseren Wirkung:
regelmäßiges Essen (häufiger Essen dafür weniger am Stück) und Trinken ist wirklich ausschlaggebend für eine gute und langanhaltende Wirkung - wenn ich zu wenig esse werde ich unruhig und nervös. Fühlt sich an wie eine Überdosierung.
Ausreichend Schlaf und Ruhe - weniger als 7h Schlaf führen zu einer schlechten Wirkung mit unruhigen Phasen mit Stimmungswechseln.
„ungesunde“ Dopaminerreger wie z.B stundenlanges Zocken, Aussetzen stressiger Tätigkeiten oder Situationen vermeiden - * führt ansonsten zu komischer intrinsischer Unruhe und mentales Unwohlsein.*
Auf Alkohol verzichten - Alkohol führ zu einem Ungleichgewicht der Botenstoffe
Regelmäßige und konstante Einnahme gleicher Elvanse Dosis zur selben Uhrzeit (9:30 50-0-0) - Steady State kann Rebound vorbeugen und lindern.
Begleitend zur Medikation eine Verhaltenstherapie durchführen - verdrängte oder neue Probleme können dann mit den neuen Werkzeugen besser behandelt werden, das wirkt beruhigend.
aktuelle Nebenwirkungen trotz Eingewöhnung:
manchmal etwas erhöhten Puls zwischen 70-90 bpm.
selten etwas kalte Hände und Füße, ist aber im Vergleich zum Anfang deutlich weniger geworden
selten leichte Übelkeit und fehlendes Hungergefühl, ist aber von Tag zu Tag bisher besser geworden
Am Abend etwas gefühlskalt (gewohnte Emotionen durch Situationen oder Trigger kaum ausgeprägt), aber wenn das Umfeld aufgeklärt ist, ist das kein Problem. Der Effekt hält ungefähr 1-2 h nach Abklingen der Wirkung.
Zusammenfassung:
Der Erhöhung der Dosis war Stand jetzt die richtige Entscheidung.
Weniger Rebound und mehr aktive Wirkung.
Ängste und Sorgen sind auch weniger geworden.
Ich hoffe ich konnte euch einen kurzen Einblick geben.
Evtl. hilft das dem Ein oder Anderem.
Ich habe über die Jahre gelernt, dass ich nur einen sinnvollen Text in angemessener Zeit hinkriege, wenn ich viele Absätze und Stichpunkte schreibe.
Mein Beruf fordert auch viel Struktur ein, habe Jahre gebraucht um hier mitzuhalten.
Mit der Medikation fällt mir diese Struktur um Welten leichter.
Ich denke durch dieses Schritt für Schritt denken, setze ich das auch im Schreiben so um.
So kriege ich eine bessere Linie und Struktur in meine Gedanken.
Andernfalls dreh ich innerlich durch und weis nicht wo ich anfangen soll.
So Leute, ich hab wie immer den Tag vor dem Abend gelobt…
Elvanse macht mich fertig…
Die ständige Wirkungswechsel von Tag zu Tag, manchmal mehrere Tage konstant ist der Horror für mich…
Seit 2 Tagen wieder total in einem Loch…schlechte Laune, reizbar und vieles mehr.
So kenne ich mich gar nicht…zumindest nicht in dieser Intensität…
Ohne Medikamente ging es mir eigentlich nie so schlecht wie an manchen Tagen mit Elvanse und dem Rebound…
Ich hab echt langsam die Schnauze voll von dem Medikament
Kann es nicht einfach immer ungefähr gleich wirken, und nicht Schwarz/Weiß…
Am liebsten würde ich absetzen, ich denke dann geht es mir wieder besser.