Medikamente Einstellung, ich bin überfordert

Ich bin so überfordert damit, die richtige Dosierung bei mir rauszufinden. Ich habe zu hause auch unretardiertes Methylphenidat aber nachdem ich die schrecklichen Herzklopfen hatte, wobei ich einmal sogar Schmerzen im Herz hatte, habe ich Angst, nachzulegen.

Ich bin übrigens 23 weiblich und wprde vor 6 Monaten diagnostiziert

zu meiner bisherigen Erfahrung mit den verschiedenen Methylphenidat-Präparaten:

Medikinet

20–20–10 mg(Methylphenidat AL):

  • Wirkung begann jeweils nach ca. 30–45 Minuten

  • hielt etwa 1,5 bis manchmal 2 Stunden an (obwohl ich es immer mit essen genommen habe)

  • Nebenwirkungen waren regelmäßig Übelkeit und Appetitlosigkeit

  • ich hatte deutlich mehr Motivation und Antrieb, Dinge zu erledigen

Ab Ende März / Anfang April wurde die Wirkung jedoch unangenehm:

  • Herzklopfen

  • Überstimulation

  • innere Unruhe

Und ein mal Schmerzen auf der linken Seite der Brust, weswegen ich dann auf Methylphenidat AL mit kleiner Dosierung gewechselt habe.


Methylphenidat AL (Ritalin-Generika)

10–10–10 mg:

  • 10 mg morgens hatten praktisch keine Wirkung

  • wenn ich nach etwa 2 Stunden nachgelegt habe, war die Wirkung angenehmer

  • trotzdem weiterhin nur wenig Verbesserung bei Konzentration und Motivation

———

Methylphenidathydrochlorid neuraxpharm (Concerta-Generika)

18 mg(36mg geteilt):

  • praktisch keine spürbare Wirkung

  • hauptsächlich Appetitlosigkeit

  • eventuell leichte innere Ruhe für 1–2 Stunden

36 mg:

  • leichte Verbesserung der Konzentration für etwa 1–2 Stunden, aber deutlich schwächer als bei Medikinet 20 mg retard

  • etwas innere Ruhe

  • Appetitlosigkeit

  • kein spürbarer Antrieb bzw. keine Motivation, Dinge zu erledigen

  • zusätzlich Kopfschmerzen

Ab etwa der 6. Stunde:

  • Appetit kehrt zurück

  • Konzentration praktisch nicht mehr vorhanden

  • Emotionen wirken unregulierter

  • Gedanken werden wieder unruhiger bzw. springen stark hin und her

Ab Stunde 7-8 merke ich keine Wirkung mehr, ADHS Symptome kehren vollständig zurück.


Insgesamt hatte ich bei Medikinet subjektiv die beste Wirkung auf Motivation, Konzentration und Antrieb, allerdings mit zu starken körperlichen Nebenwirkungen und zu kurze Wirkdauer. Bei Concerta bzw. dem Generikum ist die körperliche Verträglichkeit besser, es wirkt auch deutlich länger, aber die Wirkung auf Konzentration und Motivation ist deutlich zu schwach.

Ich habe 2 Prüfungsvorleistungen innerhalb 3 Wochen und dann kommt die Prüfungsphase. Ich habe aber keinen Termin beim Psychiater bis ende Juni und insgesamt haben wir uns nicht gesehen seitdem er mich zum ersten mal am 21. Januar gesehen hat. Das Wechseln der Medikamente fand durch kurze Konversationen entweder im Wartezimmer/aufm Handy statt.

Ich habe keine Ahnung was ich tun soll. Wenn ich schon merke, dass die Wirkung zu schwach ist, soll ich 5mg unret. MPH morgens zusammen mit concerta nehmen vielleicht? Kann ich ab der 6. Stunde nochmal 5mg nachlegen? Sollte ich es mal mit 3 hälften also insgesamt 54mg concerta probieren (die generika bei mir sind in gleiche dosen teilbar)? Sollte ich mein Psychiater nach 45 mg Fragen(27+18)?

Ich bekomme einen Termin per Quartal bei meiner Psychiater, er ist an sich super kompetent und freundlich, ich fühlte mich bei ihm auch sehr verstanden und so aber sollte ich lieber jemanden haben der mich öfters sehen kann? Wobei ich sehr schlechte Erfahrungen mit Psychiatern gemacht habe und Angst habe zu wechseln:/ Meiner ist recht gelassen bzgl. Ausprobieren lassen also wenn ich jetzt nach 27+18 fragen würde, wäre er höchstwahrscheinlich offen dafür.

Was denkt ihr?

Irgendwie klingt das etwas chaotisch. Wie bist du auf die Dosierungen gekommen? Gabs einen Eindosierungsplan?

Wenn du sowieso nicht retardiertes MPH hast, dann könntest du damit deine Dosis finden und herausfinden wie lange die wirkt.

Deine beschrieben Wirkdauer von teils 1-2h könnte auch auf eine Überdosierung hinweisen.

Wenn du dann herausgefunden hast wie viel nicht retardiertes mph du als Einzeldosis braucht, und wie lange es dauert bis der Rebound kommt, kannst du damit schonmal eine Schema basteln, wodurch es einfacher wird ein retadiertes Präparat zu finden.

Jaa also was ich nicht angegeben habe war die erste woche mit medikinet 10 -0-0 (erste hälfte der Woche)und dann 10-10-0 (zweite hälfte der Woche) und 20-10-0(zweite Woche), 20-20-0 war dann so die enddosierung ab woche 4 und bei bedarf 20-20-10 (die 10mg hätte unretardiert sein sollen aber die artztherferin hat sich da irgendwie vertippt)

Als ich aber medikinet 20-20-10 genommen habe, hatte ich an sich keine überdosierungssymptome, keine Herzklopfen oder sonst irgendwas und es ging 2-2,5 Monatelang gut, nur ne sehr kurze Wirkdauer halt. Und das von Anfang an, auch mit den niedrigeren Dosierungen(wobei ich bei 10mg ret. Nichts merke)

Wie würdest du empfehlen dass ich mit unretardierten Tabletten fortsetze? Soll ich 10mg unretardiert nehmen, weil ich merke dass 10mg retardiert bei mir keine Wirkung hat(vllt bisschen innere ruhe) , oder eher 5mg?

Oke 20-20-10 war 2,5 Monate gut , und dann? Und was meinst du mit kurzer Wirkdauer? Beschreib mal was genau wann passiert

Das liest sich, als hättest du alle paar Tage was anderes versucht. Du musst deinem Körper und deinem Geist auch ein bisschen Zeit geben. Was du in vier Wochen „erledigt“ hast, hat bei mir vier Monate gedauert. Du weißt jetzt zum Beispiel nicht, welche Auswirkung dein Zyklus auf deinen Bedarf hat.

Noch ein Problem könnte schon die etwas wilde Mischung aus Generika sein.

Was ist denn eine „kurze“ Wirkdauer?

Ahja - Wirkdauer ist von der Dosis unabhängig…

Als ich habs halt genommen, nach 30-45 min war wirkungseintritt, und in den nächsten 1,5-2 Stunden hatte ich voll die gute Motivation, verbesserte Konzentration und dann habe ich mich voll schlapp gefühlt und war wieder voll unkonzentriert (wenn ich zum Beispiel wieder versucht habe zu lernen).

Irgendwann nach 2-2,5 Monaten habe ich bemerkt dass ich überstimuliert bin wenn ich die medis nehme, dazu Unruhe und Herzklopfen. Ich habe beim Psychiater angerufen und die Artzthelferin die Situation erklärt, daraufhin wollte sie ein email, weil sie im Moment keine Zeit habe, nach Termine zu suchen. Auf jeden Fall habe ich die email geschickt und eine Woche später, habe ich wie gewohnt nach dem frühstücken 20mg Medikinet retardiert bekommen, halbe stunde später starke Unruhe, herzklopfen und dann hat mein herz auch angefangen weh zu tun. Ich habe in 3 Tagen ein ekg termin beim Hausarzt. (Hatte ich auch vor Medikamenteneinstellung). Daraufhin habe ich wieder angerufen, die Situation erzählt und dann durfte ich mitm Psychiater reden, dem ich concerta oder elvanse vorgeschlagen habe. Daraufhin habe ich nur 10-10-10 vom methylphenidat AL für 2-3 Tage genommen, und seitdem (seit 4 Tagen) concerta (zuerst 18mg für einen Tag, dann 36mg). Und ich habe hein kerzklopfen oder so, aber viel wirkung habe ich auch nicht.

Ich kann meinem Körper gerne Zeit geben, diese Zeit gibt mir das Bafög Amt aber nicht, wenn ich bis Nächstes Semester bestimmte Anzahl von etcs haben muss. Und ich Brauche das Geld halt zum überleben. Ohne medis kam ich nicht voran im studium.

Dann musst du aber auch die Frage erlauben, was du von dem Medikament erwartest. Das ist doch keine Wunderpille. Du nimmst ein Medikament und setzt dir keinen Schuss.

Und wenn du das Studium nicht schaffst, weil du es eben nicht schaffst, dann gibt es auch noch die Möglichkeit, mit einem richtigen Beruf sein Geld zu verdienen.

(Ich bin hier raus. Wollte nur helfen.)

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Ich erwarte vom Medikament die Wirkung, die es mir schon mal gegeben hat. Als ich mit Medikinet zufrieden war, konnte ich am Tag für 2-3 Stunden (mit Pausen zwischendurch) Lernen, duschen, pinkeln gehen wenn ich musste ohne 2 Stundenlang im Bett zu liegen, nach dem Kochen die Küche aufräumen, auf Briefe reagieren, tägliche Aufgaben sortieren…

Von der Jetzigen Medikamenteneinstellung kann ich diese Sachen nicht so gut wie davor. Ich habe es ja erleben können, wie es wirken soll. Und wie ursprünglich geschrieben, heißt für mich „eine kurze Wirkdauer“ 1,5-2 Stunden, wenn Medikinet Retard nach Herstellerangaben 8 Stundenlang wirkt, und bei den Meisten mindestens 4-6 Stundenlang wirkt.

und erlaube du mir bitte auch die frage was „ein richtiger Beruf“ heißen soll?

Bin gerade am Medikinet Adult einschleichen (10-0-0). Bei mir sine es exakt vier Stunden, man kann wirklich die Uhr danach stellen. Die erste Stunde Pusht es mich ordentlich, fast schon zu arg und danach wird ess angenehm.

frühstückst du vor der Einnahme?

Medikinet adult wird in 2 Phasen freigesetzt, 50% sofort, 50% verzögert. Deine beschriebene Wirkdauer von 1-2h ist nicht das Ende, sondern der Übergang von 1. in 2. Wirkphase. Deßhalb ist auch essen vor der Einnahme entscheidend, da sonst das Retard Prinzip nicht funktioniert.

Wenn das Wirkloch zu störend ist, könnte man Ritalin Adult ausprobieren.

Jaa ich frühstücke schon aber ich habe auch das Gefühl, dass die Retardierung vielleicht nicht funktioniert. Vielleicht esse ich zu wenig oder nicht das richtige, jedenfalls ist Medikinet glaube ich nicht das richtige für mich. Ich weiß aber nicht, was ich dem Artzt vorschlagen soll, an sich ist concerta sehr angenehm, insbesondere die Wirkdauer von 6-8 stunden begeistert mich total. wenn nur die wirkung etwas stärker wäre :confused:

Aber wenn es grad angenehm ist, ists doch schonmal gold wert. Dann kann man ja auch noch eine höhere Dosis testen.

Und zur Verlängerung der 6-8h eignet sich ebenfalls nicht retadiertes MPH

Okay, noch die eine Antwort:

Du hast eine Diagnose, die ein halbes Jahr alt ist. Du hast eine Turbo-Eindosierung gemacht. Deine „gefundene“ Dosis von 20-20-10 ist also relativ hoch nach so kurzer Zeit. Du schreibst von Medikinet und Methylphenidat AL - das sind verschiedene Medikamente. Die Symptome klingen nach Überdosierung, was gut sein kann, weil der Menstruationszyklus den Bedarf beeinflussen kann. Statt das einfach mal zu registrieren und zu beobachten, wechselst du von einem Präparat zum anderen. Mehrfach. In wenigen Wochen.

Achja - ein richtiger Beruf ist dieses Lebensmodell, bei dem man für eine hoffentlich sinnvolle Beschäftigung ein regelmäßiges Entgelt bekommt. Man könnte es auch „arbeiten gehen“ nennen. Es gibt einige Varianten, für die man nicht studiert haben muss.

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Ich habe die Eindosierung so gemacht, wie vom Artzt beschrieben. Er hat sogar gemeint ich soll bis zu 60mg am Tag ausprobieren. Es gibt genügend Leute, die eine Dosis von 50+mg brauchen, besonders wenn die erst im Erwachsenenalter Diagnostiziert wurden, genauso wie ich. Wenn mir mein Arzt kein Leitfaden gibt und mit meine Wechslung einverstanden ist (sonst hätte er ja nichts verschrieben), habe ich keine Andere Möglichkeit, als auszuprobieren.

Ich stehe im Zweiten Semester meines Studiums, verstehe nicht ganz, was du versuchst, wenn ich offensichtlich eine Entscheidung getroffen habe.

Wenn ich arbeiten gehen will, weiß ich, dass die Option besteht. Wenn ich eine Arbeit nachgehen wollen würde, die man auch ohne Studium machen kann, würde ich wohl nicht studieren??

Du sagst du wolltest helfen, kritisierst aber seit deiner Ersten Antwort nur meine Vorgehensweise, ohne überhaupt einen Vorschlag zu haben, wie ich weiter vorgehen soll/ was du an meiner Stelle machen würdest. Wenn ich alles über Eindosierung wüsste, würde ich hier offensichtlich nicht posten und nachfragen. Die Fehlende Leitung vom Artzt hoffe ich hier ein wenig auszugleichen. Wenn du nichts beizutragen hast, hätte ich es auch lieber, wenn du nicht mehr antwortest.

Hallo @yamiyami und herzlich willkommen,

es ist schade, dass du kein originales Ritalin Adult hattest. Die Generika sind bei Vielen nicht genau so. Also es wäre natürlich kein Problem, wenn du mit einem Generikum eine gute Wirkung hättest, aber wenn nicht, weißt du ja nicht ob es eventuell am Generikum lag.

Bezüglich Neuraxpharm: Der nächste Schritt wären jetzt 54 mg, probier das doch mal, wenn die 36 mg zu schwach sind. Und dass es nach 6 bis 7 Stunden nicht mehr wirkt ist normal, MPH-Medikamente für den gesamten Tag sind noch nicht erfunden (auch wenn die Concerta-/Neuraxpharm-Hersteller das behaupten).

Andere Idee: Wenn du unretardiertes Methylphenidat hast, könntest du damit deine Normaldosis herausfinden (die dann aber natürlich nur knapp zwei Stunden reicht) und dann schauen, welches Kapsel-Medikament dem nahe kommt.

Ich habe Angst, dass 54mg zu viel wären, wobei das Unangenehme Gefühl bei Medikinet Adult vielleicht auch daran liegen könnte, dass ich vielleicht nicht richtig gegessen habe, und die Retardierung daher nicht funktioniert hat. Ich habe 10mg unretardiertes Methylphenidat, den man in zwei Dosen teilen kann. Denkst du ich sollte erst mit 5mg versuchen, oder mit 10? Allgemein wie ist normalerweise das Vorgehen beim richtige Dosis finden? Könnte ich ggf. Nach ein Paar stunden nochmal unretardiertes methylphenidat nachlegen?

Wie bist du denn bei Met.Methylfinidat AL auf 2 std. Nach Einnahme oder gemeinter wirkung gekommen 1 Kapsel nachzulegen?

Es ist ein Generika zu Ritalin Retardierung.

Bei mir ist Ritalin nach 2 std erst voll angeflutet nach 2,5 std bin ich „auf Betriebstemperatur“ und da diese Medikamente 2 Phasen 1 sofortfreisetzende und eine verzögert freisetzende Phase haben wirst du vermeintlich das Eirkende der ersten Phase und dem Wirkloch bis zum Anfluten der zweiten Phase als Wirkende eingeschätzt haben und wegen der Herzschmerzen zu viel Wirkstoff in zu kurzer Zeit genommen haben und es die Probleme ausgelöst haben. Weil nimmt man zu früh nach fühlt und ist man zu schnell überdosiert was nicht angenehm sein muß.

Wahrscheinlich wäre es bei AL sinnvoller gewesen 10 mg und 30 bis 45 min (probieren) eine weite 10 mg zu nehmen => 20 mg ohne Wirkloch. und dann frühestens nach 6std nächste 10mg und dann wieder der richtige Abstand wie zwischen den ersten Einnahmen wieder 10 mg (30 bis 45 ggf. 60 min) und es könnte ne gute Tagesabdeckung sein. Im Zyklus könntest du mehr brauchen. In der Woche vor und der Woche nach dem Eisprung könnten 10 mg mehr ggf. Probleme lösen.

Zu den anderen Medikamenten kann ich nichts große sagen weil ich nie Concerta genommen habe und Medikinet war nie meins.

Medikinet setzt allerdings über eine vollwertige Mahlzeit auf die Zeitverzögerung wo viel Nahrung und möglichst viel Protein und schwer verdauliche Kohlenhydrate deutlich Auswirkungen auf Wirklänge und gleichmäßig der Wirkung haben wenn du vor der Einnahme die vollwertige Mahlzeit zu dir nimmst.

Ritalin und die Generika von Ritalin setzt auf eine chemische Zeitverzögerung im Gegensatz zu Medikinet. Medikinet hat "nur einen Säureschutz um die verzögert freisetzenden Kügelchen und sobald sie im Dünndarm sind sofort freisetzen und dann anfluten.

Ritalin und Generika haben durch einen Überzug eines Polymeres über die verzögert freisetzenden Kügelchen und mit Magensäure in Kontakt braucht es in der Regel um 4std bis das die Schutzummantelung sie aufgelöst hat und dann das Freisetzen und dann das Anfluten beginnt. Daher kann es sein, das die erste Phase s(sofort freisetzende Kügelchen) von Aluid nach 2,5 bis 3 std vorbei ist und dann ein Wirkloch entsteht weil nach ca. 4 std erst die zweite Phase (verzögert freisetzende Kügelchen) Anfluten.

Dummerweise ist die Wirkung aber nicht komplett weg und einfach ne neue Retardkapsel fährt schnell zur Überdosierung.

Eigentlich gibt es nur 2 Wege diese Wirklöcher zu umgehen oder zu mildern.

Frühzeit etwas (nicht zu viel) unretardiertes MPH zur Überbrückung oder versetzt nehmen. Je nachdem wie lange die Wirklöcher sind den Abstand wählen und eine Dosis Aluid mit 20 mg in 10 mg + Ermittelter A stand Wirkloch (30/45/60 min) die zweite Kapsel mit 10 mg. Ein wenig scheint a ber das Anfluten und die Wirklöcher zu unterscheiden oder ich verursache das bei mir zu anderen durch meine Protonenpumenhämmer (Magensäureblocker)

Und das Thema Zyklus wie oben beschrieben kann/ wird dann zusätzlich noch mit hineinspielen

Vielleicht hilft das für ein Verständnis und du kannst auch die anderen Medikamentenwirkprofile besser verstehen

Falls 54 mg zu viel sind, merkst du es ja. Du sagst ja selbst, die 36 mg reichen noch nicht aus, da wäre ich jetzt nicht sehr ängstlich.

Was meinst du mit nach ein paar Stunden? Unretardiertes Methylphenidat wirkt ja nur kurz, da muss man sogar nachnehmen, um keine Lücke zu haben. In den 2000-er Jahren, als die Adult-Kapseln noch nicht auf dem Markt waren, habe ich (und die anderen Erwachsenen, die damals schon MPH bekamen) nur unretardierte Tabletten genommen und habe immer nach zwei Stunden nachgenommen, insgesamt fünfmal am Tag.

Weil das sehr lästig ist, wurden die Kapseln ja erfunden, die eine zweimalige bzw. bei Concerta/Neurax sogar eine dreimalige Einnahme der Tabletten simulieren. Um zu gucken wie man auf „MPH an sich“ reagiert, sind die Tabletten aber eine gute Sache.

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Ich musste mein Studium mehrfach abbrechen/beenden, weil es eben nicht ging. Nicht, weil ich irgendwas Fachliches nicht konnte. Damals war mein ADHS unerkannt und unbehandelt. Das war jedes Mal eine Entscheidung, entweder dafür oder dagegen. Eigentlich gibt es im Leben nur zwei Entscheidungen, die man nicht rückgängig machen kann - wenn man ein Leben gibt und wenn man ein Leben nimmt… Alles andere kann man neu entscheiden. Immer.

Ja, ich kritisiere, dass du dir nicht die Zeit nimmst/nehmen willst, die es vielleicht braucht. Und genau das ist das, was ich dir empfehle. In meinem ersten Beitrag schon.
Es hat doch funktioniert - also liegt es möglicherweise nicht am Medikament selbst, sondern an anderen Umständen. Ein Infekt kann auch Herzprobleme verursachen, Stress kann Verdauungsprobleme verursachen… alles mögliche kann sein, was nichts mit MPH zu tun hat.

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