Medikinet Adult funktionieren in der Arbeitswelt

Bin seit Anfang der Woche von Elvanse auf Medikinet Adult zurückgewechselt, und versuche für mich da aktuell die optimale Dosis zu finden.

Zuerst hatte ich das Medikinet aufgrund zu hoher Nebenwirkungen bei 20-20-0 abgeschrieben, und bin zu Elvanse gewechselt, aber im nachhinein ist mir aufgefallen, dass ich an den Tagen, an denen ich die Nebenwirkungen gespürt hatte, wie zum Beispiel leichte Übelkeit, warmer Kopf, Unwohlsein etc. ich einfach zu wenig gegessen hatte.

Das waren meist Tage in der Berufsschule, an denen man früh wenig Zeit zum frühstücken hatte, und das deshalb hinten vernachlässigt hat.

Auf Arbeit heute hatte ich ordentlich gefrühstückt, fast schon gemästet mit 200 Gramm Haferflocken, Joghurt, Milch und Beeren, und hatte heute Vormittag trotz 25-25-0 Medikinet keine Nebenwirkungen. Im Vergleich zu Elvanse habe ich die Tagesaufgaben auf Arbeit auch leichter verstanden, konnte mir alles merken und musste wir weniger aufschreiben. Nach dem Mittagessen habe ich die 2. Dosis genommen, und 2-3h circa 16:00 nach der Einnahme ging die Konzentration aber wieder bergab. Da merkte ich auch, dass die 2. Dosis entweder zu hoch ist, oder zu früh eingenommen wurde, da ich unruhiger und unkonzentrierter wurde.

Habe eben mal den Medikinet Rechner verwendet, und versucht den heutigen Tag abzubilden, da ist mir aufgefallen, dass sich die Symptome wie ich sie heute gemerkt habe, recht gut mit dem Serumspiegel übereinstimmt.

Jedoch weiß ich nicht, ob das Medikinet Retard sich gleich beim Serumspiegel wie das Medikinet Adult verhält, zudem ist der Rechner ja eher ein Richtwert, und keine akkurate Darstellung der realen Bedingungen.

Aber zumindest konnte ich heute im Vergleich zu Elvanse besser funktionieren, und damit hat mir meine Arbeit auch deutlich mehr Spaß gemacht, da ich die Aufgaben der Mitarbeiter direkt verstehen konnte.

1 „Gefällt mir“

Danke für deinen Post. Ich nehme seit Februar 2025 ebenfalls Medikinet ein und habe ähnliche Auffälligkeiten bei mir damit bemerkt, wie du. Ich nehme morgens 35mg, weil sich 30mg nach zu wenig anfühlen. 40mg wiederum sind manchmal (je nach Tagesform) zu viel und dann etwas unangenehm. Am Nachmittag nehme ich dann nochmal 10mg. Den Unterschied mit der Nahrungsaufnahme habe ich auch schon festgestellt. Schön, dass ich damit nicht alleine bin!

Sind beide selbiges. Retard nur für Kinder zugelassen und Adult für Erwachsene.
Sinnlose Bürokratie :poop: …. Aber is so :zany_face:

Hallo zusammen,

ich dachte, dass ich noch meine Erfahrung hier teile, da es mit Medikinet doch zu unberechenbar war (trotz ausreichender und gesunder Mahlzeiten). Ich bin irgendwann bei Concerta gelandet und dann bei MPH von Neuraxpharm (das Generikum von Concerta). Seltsamerweise vertrage ich das nun am besten unabhängig von der Nahrungsaufnahme und merke die Wirkungslücken und den Rebound kaum. Es lohnt sich wohl unterschiedliche Präparate von unterschiedlichen Herstellern auszuprobieren, auch wenn es nur ein Generikum ist?! Wenn es nur Einbildung sein soll, ist es mir auch Recht :grinning_face_with_smiling_eyes:. Allerdings muss ich noch akzeptieren, dass das Medikament nicht jeden Tag gleich wirkt, meine Hormone die Wirkung beeinflussen oder Tage einfach mal :poop: sind. Geht ja jedem mal so! Mit Medikinet war ich jedoch sehr geduldig- habe es fast ein Jahr ausprobiert und vermutlich macht es auch Sinn einem Medikament die Zeit zu geben, bevor man wechselt….im Nachhinein hätte ich mich nur 8 Monate “gequält”(so schlimm wars aber auch nicht :sweat_smile:)

Vielleicht hilft das ja noch jemandem hier im Forum…und gibt Mut zum Wechsel und Ausprobieren…man kann ja auch wieder zurück zu Medikinet…denn: es muss nicht immer Ganz oder gar nicht sein :see_no_evil_monkey:

Grüße

Ich war auch gut auf Medikinet eingestellt und hab dann gewechselt.

Bei mir war es genau umgekehrt.:sweat_smile: Wobei ich bei Neuraxpharm die Teilbarkeit ab 27mg Tablette gut finde . Darüber kann man natürlich sehr genau anpassen ,
Und wer ungern Tabletten schluckt ist mit Neuraxpharm auch gut beraten , sind schön klein die Tabletten.

Definitiv lohnt sich das ausprobieren ! Ich hatte Kinecteen, Neuraxpharm , 1A und Concerta und alle waren unterschiedlich.

Was heißt hier „nur Generikum „ ? Das ist doch voll egal , vor allem kostet es ja auch mehr wenn man nicht auf ein Generikum ausweichen kann.

Wobei das auch so eine Sache ist bei Concerta. Es hat als einziges die OROS Technik .

Ja, ich wollte das Empfinden, dass ein Generikum besser wirkt nicht relativieren. Ich bin mir hier selbst unsicher, da mir in der Apotheke immer gesagt wird, dass die Medikamente gleich wirken. Allerdings ist die Freisetzungstechnologie (oft) abweichend und bei Neuraxpharm fand ich die Angaben über die Konzentrationen zum Zeitpunkt X ein bisschen ungenau und konnte auch keinen Konzentrationsverlauf über die Zeit finden. Ich will noch sicherheitshalber dazu sagen, dass ich definitiv kein Medikament bzw. einen Hersteller schlecht reden will, da jeder Mensch unterschiedlich ist und der Körper unterschiedlich darauf reagiert. Manchmal habe ich bei Neuraxpharm das Gefühl, dass es 12 h wirkt bzw. so angenehm abflacht, dass ich keinen Rebound habe und dann gibt es Tage, da frage ich mich nach 6 Stunden, ob ich vergessen habe, das Medikament zu nehmen :see_no_evil_monkey: Man muss für sich Pro und Contra abwägen und ja - notfalls ausprobieren, sich Zeit lassen…auch hoffen, dass die Krankenkasse, das passenende Medikament bezahlt. Wobei es sich hier lohnen kann mit dem behandelten Arzt und/oder mit der Krankenkasse zu reden.

Grüße