Hi zusammen,
um individuelle Anworten zu erhalten, habe ich ein neues Thema angestoßen, hoffe, das ist ok.
Ich nehme medikinet adult 30-5-20 an Arbeitstagen, an anderen Tagen 30-20 oder 20-20 oder ganz ohne Nachmittagsdosis. Ich habe versucht, das mit dem Sport zu testen, das war aber immer überlagert von anderen Faktoren - deshalb meine Frage nach euren Erfahrungen.
Grundsätzlich erstmal „normaler, routinierter“ Sport (z. B. gesundheitsorientierter Kurs im Fitnessstudio oder unsere Standard-Gravelrunden) und medikinet: kein Problem. Jetzt haben wir uns für ein Gravelrennen angemeldet und bei den Testfahrten sind ein paar Fragen aufgetaucht, auch grundsätzlich zum Trainieren nach Leistungsphasen.
Ruhepuls geht ab und an runter bis 40, maxPuls irgendwo bei 165 - altersgerecht also. Herz/Kreislauf ist gecheckt und alles super ok.
Bei einer Gravel-Testrunde vor zwei Wochen habe ich den Puls quasi kaum unter 140 bekommen, fand das auch echt unangenehm, war aber auch sonst nicht ganz fit (Erkältung und Vorbelastung, Celecoxib wegen Knie). Hatte morgens meine 30 mg medikinet genommen. Letzte Woche Training auf dem Smarttrainer (eher abends, Wirkung müsste schon niedriger gewesen sein) ähnlich: Puls sehr hoch, ich sehr schlapp.
Gestern ohne medikinet war’s besser, obwohl wir schneller unterwegs waren, war der Puls nur kurz mal über 130. Ich nach der Runde (30 km, 450 HM auf Schotter) aber völlig im Eimer (Wetter war 7° Nieselregen): Stundenlang hinterher gefroren und den Rest des Tages nur noch gepennt. Irgendwie auch nicht normal.
Was heißt das jetzt für’s Rennen am Wochenende (2 Runden, also 60 km und 900 HM) und prinzipiell fürs Training? Medikinet weglassen? Weniger nehmen? Pulsbereiche fürs Training anpassen?
Bin ein bisschen ratlos, kann auch Ursachen (Medikamente, ADHS, Erkältung, vorherige Belastung) und Wirkung auf Leistungsfähigkeit und Puls überhaupt nicht abschätzen. Und ja: ich müsste mal strukturierter trainieren - das bekomme ich aber nicht hin.
Danke für sachdienliche Hinweise!