Medikinet, Methylphenidat oder Concerta, 8 Jahre alt

Hallo!

Nachdem ich hier schon viel gelesen, stelle ich heute meine erste Frage. Oder mehrere Fragen.

Meine Tochter ist 8 Jahre alt, hat ADS und wurde mit Medikinet eindosiert. 10 mg haben die beste Wirkung gezeigt, jedoch natürlich zu kurz, höchstens für 3 Stunden. Sie bekommt nun Methylphenidat Stada 20 mg, ist retadiert und sollte ja mindestens 6 Stunden wirken. Allerdings merkt man hier, dass sie nach ca 3-4 Stunden launisch wird, lustlos, fast schon deprimiert. Symptome, die sie selbst ohne Medikation nicht hat. Unsere Ärztin meinte, wir sollen ihr für den Nachmittag noch unretadiertes Medikinet nachgeben, aber das zeigt keine Wirkung. Bzw gestern war sie dann noch lustloser und trauriger als üblich. Sie hat uns nun Concerta empfohlen.

Die eigentlichen Probleme sind Konzentrationsprobleme, Ablenkbarkeit, viele Gedanken, geringe Frustrationstoleranz.

Zu meinen Fragen:

1.Ich dachte ursprünglich, dass Methylphenidat Stada das gleiche ist wie Medikinet retard. Bei letzterem muss man zwingend etwas gegessen haben, bevor man das Medikament nimmt. Ist das bei Methylphenidat Stada auch so? Oder kann man es auch nüchtern nehmen?

2.Kann es vielleicht sein, dass das Medikament länger wirken würde, nur der Übergang zwischen erster Dosis und zweiter Dosis so spürbar ist und wir mit zusätzlichem Medikinet überdosiert haben?

3.Wäre Concerta tatsächlich die bessere Wahl, da man nicht unbedingt frühstücken muss (meine Tochter isst morgens nicht gerne) und weil es dann weniger auf und ab gäbe - sondern ein gleichmäßiger Spiegel über den ganzen Tag verteilt?

Vielen Dank und einen schönen Tag wünsche ich :slight_smile:

Ich hab da mal eine wichtige „blöde Frage“ am Rande: Hatte deine Tochter vor der Einnahme von Medikinet eine reichhaltige Mahlzeit möglichst mit viel Protein und schwer verstoffwechselbaren Kohlenhydraten (Vollkornbrot, Proteinbrot etc) aber kein Müsli oder Joghurt eingenommen??

Wenn deine Tochter Medikinet nüchtern eingenommen hatte könnte es gut möglich sein, das Medikinet die sofortfreisetzende Dosis und innerhalb der ersten Stunde auch die verzögert freisetzende Dosis freigesetzt und angeflutet hat, so das sie ca. effektiv 10 mg statt 5 mg und später noch mal 5 mg Medikinet weshalb der Rest dann nicht mehr gepasst haben könnte.

Das ist nur ne Idee/ Theorie warum Medikinet so kurz gewirkt haben sollte.

Das könnte auch erklären warum Methylfinidat Stada nicht passen könnte. die 20 mg retard funktionieren so:
10 mg sofortfreisetzend und 10 mg in der Regel nach 4 std was je nach Stoffwechsel a) ein wirkloch erzeugen kann, wenn die sofortfreisetzende Dosis abklingt/ ausklingt und die verzögert freisetzende Dosis zu spät anflutet. und in diesem Wirkloch hat sie einen Rebound ich denke mal spät fing sie sich und crashte später nochmal mehr oder?

Wenn Medikinet mit 10 mg voll angeflutet war weil keine vollwertige Mahlzeit eingenommen wurde, dann wären die 20 mg bisschen wenig, weil Medikinet anders anflutet. Medikinet setzt schneller frei, flutet viel schneller an - und alles was schnell anflutet ist leider auch genauso schnell weg und kann gerade bei Medikinet zu unangenehmen crashs führen weil es dann recht zügig vorbei ist.

Wenn die Ärztin das Methylfinidat Stada auf 30 mg testweise setzen würde wäre es aus meiner Erfahrung recht sinnvoll den wirkstoff versetzt einzunehmen. Wie es bei euch passt müsstet ihr ausprobieren weil ich das jetzt aus meiner Erfahrung und Einnahme mit dem Original (Ritalin) mache. Ich persönlich komme nicht gut mit Medikinet zurecht weil mir das alles zu fix ist und ich gerade das recht langsame Anfluten und ausklingen von Ritalin mag. Ritalin braucht ab der Einnahme so 2 bis 2,5 std bis es voll angeflutet ist bzw. bis ich zumindest gefühlt den den Peak der ersten Dosis spüre und quasi voll da bin.

Je nach Empfinchkeit könnte man probieren nur als Beispiel 10 mg nehmen 20 min später nochmal 10 mg und nochmal 20 min 10 mg, womit das wirklich abgedeckt sein könnte und nicht auftauchen sollte, könnte man falls nötig auch in 30 min schritten machen wenn die 20 min nicht passen

Oder20 mg nehmen und 1 std später 10 mg und schauen ob die Wirlöcher wegbleiben ggf. ist dann auch der Rebound zum Wirkende bei beiden Möglichkeiten milder.

Wenn Medikinet das bessere Medikament war/ ist dann müsste Concerta die gleiche nur länger wirkende Retardierung zu Medikinet sein und einen Versuch wert sein. Ich lese zumindest das es die verlängerte 'Version" von Medikinet ist

Medikinet hat"nur einen Säureschutz" um die verzögert freisetzende Kügelchen und baut auf eine reichhaltige ä, schwer verdauliche Mahlzeit, die gerne recht viel sein darf und so möglichst lange viele der verzögert freisetzenden Kügelchen im vollen Magen hält und so auch langsam und recht gleichmäßig abgibt an den Dünndarm und sobald die verzögert freisetzenden Kügelchen im Dünndarm ankommen, beginnt im Dünndarm (basischer PH Wert) die Schutzummantelung der Kügelchen sich aufzulösen und sofort danach die Freisetzung und das Anfluten.

Ritalin/Stada/Aluid haben einen Schutzfilm der sich im Magen mit Kontakt der Magensäure bei einer Person immer mit der gleichen Zeit aufzulösen und danach freizusetzen - quasi eine Art Zeitschaltuhr, die nicht so groß wie bei Medikinet beeinflusst werden kann.

Concerta hat einen Ring mit einem Loch, durch den in bestimmter Zeit eine bestimmte Menge Wirkstoff freigesetzt wirdxund das auch kontinuierlich und ich glaube auf diesen Loop eine gewisse Menge sofort freisetzendes Methylfinidat Falls an der Beschreibungwas falschist bittegernekorrigieren- sind meine erinnernden Informationenzu Concerta

Vielleicht hilft dir das ja schon mal etwas weiter

Das mit dem überdosiert kann ich dir nicht sagen, dafür müsstest du für alles genau Zeiten angeben, damit das schätzbar wird.

Wenn du aber zu spät und zu niedrig nachgegeben hast ist der Rebound ja da den man so dann nicht abschwächen kann ggf. sogar verschlimmern.

adu wie ich es mitbekommen habe, ist es wohl sehr schwer für Kinder Zeitpunkte etc abzuschätzen auch die Dosen, wenn die Kinder das nicht oder nur kurz allgemein benennen können, wie das es ihnen komisch ging etc. weil man dann ja nicht schätzen kann aufgrund der Äußerungen ob es ein Rebound, eine Unterdosieru, schon längst im Abklingen etc. ist und dann mehr oder weniger alle Theorien dann was es sein könnte wie mit Schema durchprobieren müsste - auch wenn wir uns im Schwarm bemühen und das beste geben. Manchmal haben wir dann mit dem ersten Schluß glück Manchmal erst nach mehreren Versuchen, weils dann nicht genau genug war um es mit unsere Symptomen dann abzugleichen…

Danke für deine Antwort!

Zu deiner Frage: das Medikinet, das sie anfangs bekommen hat, war das unretadierte also kurz wirkende und sofort freisetzende Medikament. 10 mg Medikinet unretadiert, also wurden die 10 mg auch sofort freigesetzt. Da musste sie auch nicht frühstücken.

Dann wurde umgestellt auf retard, damit es länger wirkt. 20 mg Retard, somit 10 mg sofort und 10 mg später. Müsste ja passen, da sie 10 mg unretadiert gut vertragen hat. Nur dass sie bei diesem Medikament gut frühstücken muss. Sie schafft aber nur entweder ein Müsli oder ein Glas Milch und eine Banane.

(Hab allerdings nun im Internet gelesen, dass man Methylphenidat Stada auch nüchtern einnehmen kann … Also sollte unser Problem ja eigentlich nicht das Frühstück sein?)

Sie verträgt es auch gut, hat kaum Nebenwirkungen. Nur kommt mir die Wirkung dennoch zu kurz vor und anschließend ist sie, wie beschrieben, so launisch und demotiviert.

Deswegen haben wir versucht, etwas von dem sofort freisetzendem Medikament nachzugeben, aber das hatte kaum Wirkung oder negative Wirkung.

Ja, sie kann es wirklich schwer selbst beschreiben. Da muss ich mich auf meine Beobachtungen verlassen.

Ich tendiere nun tatsächlich zu Concerta, da das Frühstück nicht wichtig wäre und es länger und gleichmäßiger wirken sollte.

Laut unserer Ärztin darf sie die Tagesdosis von 25 mg aber nicht überschreiten, da sie 25 kg wiegt. Somit würde sie Concerta 18 mg bekommen, was ja wiederum recht wenig ist, wenn man bedenkt, dass gerade am Vormittag, wo sie es am meisten braucht, nur 20% freigesetzt werden.

(Ich weiß, dass viele nicht auf das Gewicht achten und mir wurde auch schon gesagt, dass das veraltet ist. Unsere Ärztin orientiert sich aber trotzdem nach dem Gewicht)

Ach es ist ärgerlich. Da hätte man so viel Hoffnung und dann wirkt alles schwieriger als zuvor.

Danke für deine lange Nachricht und die Zeit, die du dir genommen hast!

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Hallo Kathi,

Concerta könnte die bessere Wahl sein, aber wenn eure Ärztin nicht mehr als 18 mg verordnet, wird es nicht funktionieren.

Denn du sagst, die geeignete Dosis für deine Tochter war 10 mg unretardiert bzw. 20 mg retardiert. Dem entsprächen 36 mg Concerta. Concerta 18 mg wirken so wie 3x 5 mg unretardiert oder 1,5x 10 mg Retardkapsel.

Schade, dass eure Ärztin einen interessanten Vorschlag macht und diesen gleich wieder sabotiert.

Wobei ich anmerken möchte, 10/20 mg ist für eine 8-jährige schon nicht wenig. 5 mg unretardiert wirkten nicht ausreichend? Und habt ihr 7,5 mg unretardiert auch ausprobiert?

Eine Alternative könnte noch Attentin sein. Mein Sohn nimmt es, seit er 6 ist (jetzt ist er 13), weil er mit Methylphenidat tagsüber nicht zurecht kam. Das muss aber eher noch genauer dosiert werden als Methylphenidat.

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Das erste war eine Zablette oder Kapsel?

Unretardiertes mit 3 std wäre normal

sofort freisetzendes ist nicht immer mit jedem retard produkt vergleichbar weil jeder anders reagiert

Methylphenidat nüchtern wird wahrscheinlich mehr Probleme mit grundsätzlich Nahrungsaufnahme und Gewicht bringen. Nur weil nicht unmittelbar vorher gegessen werden muß hekßt nicht das es wegen grundsätzlich immer schlechter essen können gut ist!

Bist du sicher das die Wirkung zu kurz ist? oder beschriebene Wirklöcher?

Was ist wenn sie ordentlich frühstückt macht hier bei einigen trotzdem sehr viel aus und verändert die Wirkung

Wann ißt denn dann deine Tochter innerhalb der 8 std. nach Medikamenteneinnahme?

Nicht das was du als fehlende Wirkung empfindest eine Unterzuckerung und somit andere Körperreaktionen auf keine oder kaum Nahrung ist.

Das verändert definitiv die Wirkung und Unterzuckerung kann gestresst, gerekzt, sehr unkompliziert und vieles mehr an Symptomen zeigen

Derzeit untzuckere ich auch wieder viel und viele würden das für nen Rebound halten

Ddeine Tochter muß sollte für Körper und Gesundheit trotzdem innerhalb der nächsten Stunde nach Medikamenteneinnahme essen und Stimulanzien erhöhen den körperlichen Grundumsatz und entsprechend brauch sie anfangs mindestens mehr Kalorien

Du solltest dir sehr dringend sehr viele Gedanken um Essen und wie duves ins Kind bekommst machen, klappt das nicht oder sehr schlecht gibt es lange nur kleine Mengen oder wenn das Gewicht relativ zu gering ist notfalls ärztliche Zwangspausen.

Wenn es deiner Tochter nach ihrer Aussage gut/besser geht mit Medikamenten dann bittte deutlich und oft erklären das es nur geht wenn sie auch gut und regelmäßig ißt nicht das sonst blöde Probleme entstehen..

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Danke für deine Nachricht.

Tatsächlich bin ich mir jetzt auch nicht mehr sicher … Vielleicht bekommt sie einfach zu viel? 7,5 mg haben wir nicht ausprobiert, da unsere Ärztin meinte, dass sie diese Dosierung nicht als Retardkapseln verordnen kann, da es keine 15 mg Retardkapseln gibt.

Bei 5 mg hab ich selbst schon eine Wirkung bemerkt. Sie war motivierter, hatte Lust auf Konzentrationsspiele und Rechenaufgaben, konnte auch länger bei der Sache bleiben und wirkte organisierter und schneller. Ich weiß gerade gar nicht, warum wir weiter erhöht haben?

Am ersten Tag der 10 mg Tablette hat sie furchtbar viel geweint, aber am zweiten und dritten Tag hat es gepasst und dann bekam sie schon die 20 mg Retardkapsel.

Heute war sie ca 1 Stunde nach Einnahme der 20 mg Kapsel ziemlich lustlos und launisch, ja fast schon provokant … und die Wirkung kann doch nicht bei einer Retardkapsel nach 1 Stunde vorbei sein?

Jetzt sind ja Ferien. Wäre es eine kluge Idee, nochmal mit dem Medikinet (unretadiert, also Tablette) zu starten, 5 mg in der früh und 5 mg mittags? Und wenn hier die Wirkung besser ist, eine 10 mg Retardkapsel bzw 18 mg Concerta verschreiben zu lassen?

Hm … Ich denke, ich werde ein Tagebuch führen.

Sie hat heute nur wenig gegessen in der Früh, aber sie kann morgens nie gut essen. Die nächste Mahlzeit war um 13 Uhr. Allerdings eine kleine Portion. Sonst bis jetzt noch nichts. Vielleicht liegt es ja auch daran. Jetzt bin ich ja ganz verwirrt … Überdosierung, Unterdosierung oder Unterzuckerung …

Am liebsten würde ich nochmal ganz von vorne starten. 2,5 mg Tablette und langsam nach oben tasten. Ich glaube, das ging einfach alles zu schnell und die 20 mg Retardkapsel ist nicht das richtige für sie.

Liebe Grüße

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Hallo,

wenn Ferien sind und wenn du noch unretardierte Tabletten hast, dann kannst du ja in Ruhe verschiedene Dosierungen ausprobieren!

Rechne bei den Tabletten aber nicht mit mehr als drei Stunden Wirkzeit. Um keine Lücke zu haben, ist es am besten, nach zweieinviertel bis zweieinhalb Stunden die nächste zu geben.

Das ist ein Fehler, den ich bei den Ärztinnen immer wieder mitbekomme, dass sie Kindern eine (zu) hohe Dosis und einen (zu) langen Abstand verordnen, und das Ergebnis ist schlimmstenfalls eine für das Kind sehr unangenehme und für die Eltern sehr frustrierende Achterbahnfahrt.

Und was die 7,5 mg betrifft, die man laut Ärztin nicht in Kapselform umsetzen kann: ein Bisschen Fantasie könnte man schon aufbringen. Es gibt 15 mg bei Medikinet Retard - wogegen aber leider die Frühstücksproblematik spricht.

Man könnte auch eine 10-mg-Kapsel und 2,5 mg unretardiert zusammen geben. Dann wäre die Dosis in der ersten Phase die richtige und in der zweiten geringer, aber vielleicht funktioniert es.

Und es gibt von Concerta die 27-er Kapseln, die 3x 7,5 mg entsprechen. Oder muss deine Tochter dafür 2 kg zulegen, das wäre ja nun wirklich lächerlich?

Ah ok, na das wäre ja wirklich lächerlich, wenn es nur um 2 kg ginge.

Aber mal sehen. Wir starten morgen von vorne mit 5 mg Medikinet. Danke für den Tipp mit dem Abstand, der ist wirklich wertvoll! :slight_smile:

Liebe Grüße

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du wirst müssen sonst bekommst du das irgendwann nicht mehr auseinandergehalten und verglichen und ohne Protpkoll kommt ab Tag x dann das man verzeifelt versucht sich zu erinnern wann welches Gefühl und Benehmen wie war

15 mg retard geht über Medikinet aber wieso habt ihr denn bitte erhöht wenn ich folgendes bei 5mg lese???

Das mit dem Essen ist für meinen Geschmack zu wenig und zu lange. Und wenn sie nach 3 bis 4 std eine Milchschnitte ist, Schrltt aber Kalorien und der Körper braucht diese. Wenn sie gerne Milch oder Kakao trinkt gerne reichlich und den ganzen Tag milch => Milch gilt als Nahrung/ Mahlzeit und 3 5% Milch bringt auch Protein und Kalorien im Trinken und kann für gleichbleibenderen und stabileren Blutzucker beitragen

Kch würde versuchen z.B. von Lidl die geteilte Milchschnitte jede Stunde mindestens 1 Hälfe essen zu lassen. Das kann man so langsam aufbauen und auch klar dem Kind kommunizieren.

Wenn du jede Stunde das Stückchen Milchschnitte ißt, dann geht es dir nicht mehr so komisch unangenehm/ komisch schlecht wie die letzten Tage, weil dein Körper mit den Medikamenten viel mehr Nahrung braucht als ohne…

Du wirst das bestimmt liebevoll und altersgerecht erklären können. Das sind kleine Trocks die mit ein wenig Übung eigentlich gehen sollten und zumindest das Gewicht stabilisieren werden, damit nicht zu viel schwindet und auch möglichst keine starken Unterzuckerungen passieren.

Ich hatte heute 3 starke und werde mir gleich für die Ärzte nächste Woche den Insulindauermesser in den Arm stechen, weil es wieder sonst kein Arzt glaubt und ich angeblich nur vermute und behauptet.

Khr werdet sowieso sehr vieles ausprobieren und testen müssen, denn leider ist es bei keinem Dosis x rein und läjft sondern könnte ich mir gut vorstellen nochmal zu probieren wie es ihr mit 5mg geht, retardiert wären das 10 mg. Da würde ich Montag zur Ärztin und bitten diese auch aufzuschreiben um sicherheitshalber nochmal zu probieren ob es deiner Tochter a) damit besser gehen könnte
b) es auch noch eine Option mit einer zweiten Einnahme gibt,denn

Für mich klingt das nach einer guten Wirkung die es durchaus lohnen könnte nachzugehen bis dieser Effekt ausbleibt und sie ggf. eine höhere Dosis bräuchte

Bist du sicher provozierend?
Bei Überdosierung prokrastiniert man gerne, habe ich ganz viel znd egal was war ich hatte so viel Blei im Pro und konnte das nicht steuern und sie ist ein Kind, was wahrscheinlich eh etwas Zeit benötigt alles so zu verstehen das sie ggf. eine Chace hätte sich dann trotzdem etwas zu steuern , aber damit kämpfen auch wir als Erwachsene teils sehr

Und für mich bzw. auf mich wirkt es überdosiert eben weil sie wahrscheinlich viel Zeit absitzt rtc. oder?

Brauchst du doch gar nicht @ Falschparker. Medikinet 10 mg retard und 5mg retard

ist das einzige Medikament in 5mg retard Kapsel

Dann könnte Concerta 18mg vielleicht ganz gut passen. Wir sind sehr zufrieden mit Concerta, ergänzen am Morgen aber noch mit 2.5-5mg unretardiert, damit es schnell genug wirkt.

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Übrigens aus meiner Erfahrung und meinen Versuchen wo ich anfangs auch viel zu schnell aufd o siert und alles andere hatte, bis es irgendwann bei mir mit Depressionen wegen wahrscheinlich überdosiert ausgelöst wurde und s o feststellen mußte das schnell bei allem möglich zum Aufdosieren geraten wurde und irgendwann feststellte, daß einige Probleme dur die höhere, „möglicherweise zu hohe Dosis“ verstärkt wurde gerade Dinge wie Unterzuckerung, Prokrastination, Antiebslosikeit, zurückziehen und abschotten und einiges mehr

Manches hätte ich wirklich nie mit Essen bzw. fehlendem Essen, fehlenden Kalorien etc. zusammengebracht. Es waren "Experimente, es waren teils zudälligere Entdeckungen etc.

Und vom Prinzip habe ich schon ähnlicher mit den Kindern Probleme mit Essen und Kalorien als Erwachsene, weil ich einen Magenbypass habe, dadurch Essensmenge, Kalorienzufuhr und Menge der Mahlzeiten/ bzw. die Essenshäufigkeiten sehr deutlich regelmentiert sind, weil ich zwangsweise einen sehr bestimmten Abstand zwischen jeder Mahlzeit brauch, weil je nach Mahlzeit der Pounch (Magensäckchen/ Wssenauffangsäckchen) recht lange gefüllt bleibt und in das volle Säckchen geht dann einfach dann trotzdem nichts mehr rein, aber auch falsche Speisen und Getränke direkt Konsequenzen haben kann, was ich dann auch immer mit berücksichtigen muß

Wenn du z.B. zwischen 2 Dosierungen/ Medikamentenstärken bist, kann es sich lohnen etwas Geduld zu nehmen und 1, 2 ggf. auch 3 Wochen mal schauen was die niedrigere Dosis bewirkt.
Undxdas kann schon sein wenn eine Dosis gut passt, daß es schon recht schwer fällt zu sagen ob es gut ist oder mehr. So lange es so bleibt und nicht ins negative kippt auch wirklich beobachten was die Zeit mit der Dosis macht, ob die sich festig und irgendwie auch verbessert- kann gut passieren, weil das Gehirn Zeit hat sich umzubauen und neue neuronale Vernetzungen und Netzwerke und auch neue neuronale „Datenautobahnen“ am Ausbauen ist

Mit der für mich richtigen Dosis hat sich wirklich innerhalb des ersten 3/4 nis Jahr am meisten getan und ich hab das auch gar nicht so wirklich bewußt wahr genommen- ich fand es immer mal wieder komisch weil was passiert was ich nicht in Worte fassen oder beschreiben konnte

Und irgendwann fiel es dann wie schuppen von den Augen und verstand dann was wirklich alles passiert war.

Vielleicht passiert dir auch sowas , da ich keine Kinder habe kann ich das aber nicht sagen könnte mir das aber auch gut vorstellen - und ich finde das sehr spannend weil es ganz am Anfang mir oft nicht schnell genug …

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Wir machen dasselbe, nur Concerta höher dosiert. Kind ist aber älter. Funktioniert gut! Ich würde es probieren.

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