Medikinet ohne Frühstück

Der HepaFast bietet wohl genug Nahrungsbrei, da wenn der Shake länger steht es breiiger wird .
Da es als Nahrungsersatz gilt hat er ja auch noch seine Kalorien und halt eben einen hohen Eiweißanteil. Ich Mixe mir den auch oft mit Quark, dass ist noch etwas fester.

Aber du hast schon recht , einfach nur so etwas „Flüssignahrung“ könnte schiefgehen

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Wenn ich das richtig verstanden habe (bitte korrigiert mich, falls nicht!) muss es für die korrekte Retardierung einfach länger im Magen bleiben. Der erste unretardierte Teil wird im Magen (saures Milieu) freigesetzt, der zweite, retardierte Teil im Dünndarm (basisch). Isst man etwas festes, bleibt der Nahrungsbrei eine gewisse Zeit im Magen, bevor er in den Dünndarm weiter transportiert wird. Eine Flüssigmahlzeit bleibt aber nur sehr kurz im Magen und dadurch kommen auch die Pellets schon nach kurzer Zeit ins basische Milieu, wo sie dann zB schon nach einer Stunde oder weniger aufgelöst werden, während der Spiegel von der ersten Portion noch sehr hoch ist.
Natürlich macht es schon einen Unterschied, ob in einem Shake auch Ballaststoffe und Eiweiß sind oder man nur Wasser oder Saft trinkt. Aber dennoch ist es nicht vergleichbar mit fester Nahrung.

Bei anderen Präparaten ist die Verzögerung unabhängig davon, deshalb wäre es dann wohl sinnvoller, umzusteigen.

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Hattest du nichts mehr runter bekommen, weil du einfach keinen Hunger mehr hattest? Oder spielten noch mehr Symptome rein, wie z.B. Magenbeschwerden/Übelkeit?

Ich kann ja nur von meiner Erfahrung sprechen, aber in dem Fall des HepaFast Shakes reicht dies zumindesten bei mir aus. Ich habe seit dem ich den Shake morgens zum Frühstück nehme selten noch Probleme mit der Wechselphase nach 2,5 h und auch seltenst noch Probleme mit dem Rebound.
Manchmal tue ich auch noch ein paar wenige Gramm Leinsamen und Haferkleie darein oder ein Schuss Leinöl , oder paar Blaubeeren .

Als ich morgens noch Müslie mit Obst gefrühstückt habe oder Körnerbrot mit Käse , Gurke und Tomate da hatte ich weitaus mehr Probleme , musste definitiv eine Zwischemahlzeit haben inc Rebound und Hungerloch.
Kann natürlich auch daran liegen dass ich grundlegend meine Ernährung umgestellt habe.
…. Oder aber ich habe kein Problem mehr mit Medikinet weil ich es wegen der Flüssignahrung gleich verbrate :hear_no_evil::speak_no_evil::see_no_evil::crazy_face::wink:

Ist jetzt vielleicht nicht hilfreich für @ADDorableAlien mein Beitrag , aber vielleicht grundlegend noch mal wichtig , wenn man es mit Shakes versucht , dass es der passende ist.

Aber du hast denke ich jetzt die wichtigsten Infos bekommen und ich hoffe du findest mit deinem Arzt ne Lösung.
Er hat ja gesagt „ohne Frühstück/Essen nur wenn es keine Nebenwirkungen gibt.

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Mein Arzt sagte , es sollen Kohlenhydrate dabei sein.

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Es hat bei mir mit der Ernährungsumstellung auf weniger Kohlenhydrate auch einige Zeit gebraucht .
Ich bin vielleicht da auch ein schlechtes individuelles Beispiel zumal meine Ernährungsumstellung ja auch individuell und ärztlich begleitet war.

Das malt ChatGPT so, wenn man Medikinet nur mit „Milchshake“ einnimmt . :sweat_smile:

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Kurz gesagt, es hat keinen Sinn sich einen Krampf zu machen, wenn man nicht frühstückt. Wozu auch, es gibt mehrere andere Methylphenidat-Produkte.

Ich nehme seit 2011 jeden Morgen Medikinet Adult, aber ich bin ein leidenschaftlicher Frühstücker. Wäre es nicht so, nähme ich eben etwas Anderes.

Bernard hat absolut recht:

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Wenn es so wäre, könnte man sich als Nichtfrühstücker ja darauf verlassen und drauf einstellen. Hätte man also quasi unretardiertes MPH.

Ist aber nicht so, sondern leider ganz unkalkulierbar.

Ach mega, danke für die Erklärung.

Ja genau. Ich probier es morgen noch mal mit dem Shake, der übrigens über 700kcal hat haha. Also Eisweiß, Ballaststoffe etc sind schon drin. Aber selbst wenn das dann morgens passen würde, hätte ich dann wieder das selbe Problem bei der 2. Dosis, da ich durch den Shake so lange satt bin und mittags dann bei der Einnahme der 2. Dosis nichts essen würde.

Mega cool, danke!

Seh ich auch so, hoffe das wird unkompliziert beim Arzt. Ist aber bisher super nett.

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Oh, tatsächlich? Das ist ja interessant.
Kennst du da Fälle, bei denen es auch ohne Essen zumindest teilweise retardiert wirkte? Einzelfälle oder mehrere?

Nein, MPH war bei mir ein absoluter Appetitkiller.

Die Nebenwirkungen gingen sogar noch einiges weiter.

Durch die Tatsache, dass ich während der Wirkdauer nichts mehr runter bekam, baute ich physisch extrem ab, verlor massiv Gewicht und noch einiges weitere unschöne…

Man könnte mich vermutlich als MPH non responder bezeichnen.

Inwieweit das korrekt ist, kann ich jedoch nicht sagen.

Nein, die Retardierung funktioniert wohl nicht ohne Essen, aber ob der verzörgert wirken sollende Wirkstoff sofort wirkt oder ganz ohne etwas auszurichten durch den Körper marschiert ist schwer vorauszusehen. Oder?

Du meinst dann also keine unterschiedliche Wirkung speziell von Medikinet ohne Essen, sondern die ganz allgemein individuelle Wirkung von MPH?
Verstehe ich dich richtig?

Nein, so meine ich das nicht.

Also Medikinet Adult mit Essen bedeutet dass die Retardierung der zweiten Portion funktioniert, erste Portion wirkt sofort, zweite Portion später.

Medikinet Adult mit Essen heißt, die Retardierung funktioniert nicht, also erste Portion wirkt auch sofort, klar, aber die zweite Portion - 1. sofort? 2. Später aber nicht alles? 3. Oder gar nicht, weil es im Magen nicht aufgehalten wird und die Schutzschicht noch drum herum ist, wenn es wieder ausgeschieden wird?

Ich stelle es mir so vor, dass eine Kombination aus 2. und 3. wahrscheinlich ist. Wenn 1. stimmt und das auch verlässlich, gäbe es ja kein Problem für die Nichtfrühstücker. Dann hätten sie ja ein nichtretardiertes MPH, sie müssten die halbe Dosis nehmen, aber schon nach zwei und nicht erst nach vier Stunden die nächste.

Es gibt doch bereits diese Studie(?) bei der die Ritalin LA/Adult und Medikinet retard/adult verglichen wurde im Bezug auf „mit Frühstück“ und „ohne Frühstück“. (Individuelle ADHS-Therapie mit Methylphenidat-Retardpräparaten - 04 - 2022 - Heftarchiv - PPT)

Ach man, Hilfe… Ich bin gerad richtig verzweifelt. Würde gerne heulen (ja bemitleide mich wahrscheinlich gerad zu sehr selbst)…

Ich habe mir heut ein Toast mit Käse reingezwungen, wegen dem Brei im Magen und hab dann die 40mg genommen. Ich merke jetzt einen Effekt, so würde ich mir das auch morgens wünschen. Ich kann mich sehr gut konzentrieren und auch lesen. Allerdings habe ich jetzt extreme Kopfschmerzen. Meint ihr die Dosis ist zu hoch oder reicht ein blödes Toast mit Käse auch wieder nicht aus? Hab mittlerweile hierüber gelesen, dass man eine Dosis ja ein paar Tage testen soll. Sollte ich noch etwas durchziehen und die Kopfschmerzen weitere Tage riskieren? Die bringen mir natürlich wieder nix bei der Arbeit. Wenn die Kopfweh so bleiben, weiß ich auch garnicht wann ich die 2. Tablette nehmen sollte :melting_face::smiling_face_with_tear:

Wäre über eure Erfahrungen / Ansichten super dankbar :heart_hands:

Ich weiß, Medikinet retardiert scheint nicht das richtige für mich zu sein, aber mein nächster Termin ist erst in 1 Monat…

Ich habe immer zum Wochenende eine neue Dosis gestartet , damit ggf neue Nebenwirkungen mich nicht auf der Arbeit nervend . Bei mir haben die Nebenwirkungen bei neuer Dosis meist spätestens nach einer Woche aufgehört . Also ein paar Tage sollte man schon abwarten.

Ab wann sind die Kopfweh aufgetreten ?

Das war scheinbar eine beneidenswert schlaue Idee :grinning:

Hm ich glaube ich hab so gegen 8:30/8:45 Uhr die Tablette genommen und gegen 9:30 Uhr die Kopfweh wahrgenommen. Gegen 14:30 Uhr war’s besser, nur noch milde Kopfweh. Um 15 Uhr hab ich gerad noch mal eine Tablette genommen.

Trink mal wenn die Kopfweh einsetzen ne ordentliche Ladung Wasser und nimm etwas Traubenzucker zu dir, vielleicht hilft das.

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