Ich tue mir aktell sehr schwer mit der Eindosierung auf Elvanse.
Anfangs war alles perfekt, langsam die Dosis erhöht mit „besserer“ Wirkung. Der Effekt hielt maximal 1 Woche an. Ging weiter bis 70mg.
Nachdem ich bemerkt hatte, dass ich hier einem Zustand hinterherlaufe (Honeymoonphase) die nicht die eigentliche Wirkung des Medikamentes ist, Hab ich die Dosis reduziert und kämpfe seither.
Am Besten fahre ich mit mehreren Dosen pro Tag, wobei der Zustand nicht wirklich zufriedenstellend ist. Hier ne kleine Excel die vielleich dem ein oder anderen helfen könnte einen konstanteren Spiegel zu halten. Das Thema gabs ja schon öfter hier. Elvi.xlsx (35,6 KB)
Ich habe bemerkt, dass ich sehr gut auf Dopaminspikes/Veränderung reagiere und garnicht so sehr auf den eigentlichen Spiegel. Höhere Dosen wirken die ersten 3-4h perfekt, danach überrollen natürlich die Nebenwirkungen einer starken Überdosierung. Selbiges Muster hatte ich vor den Medikamenten mit Cannabis auch.
Ich kann mich besser konzentrieren, fühle mich aber sofort getrieben, gestresst, übertrieben gesagt beobachtet bei allem was ich tue, sobald das Elvi wirkt. Natürlich deutlich zunehmend mit höherer Dosis.
Im Internet hab ich einiges zu Attentin gelesen (direktes Dexamfetamin und keine Prodrug)
Theoretisch gleicher Wirkstoff, praktisch komplett anderes Wirkungsprofil.
Hi, also es ist nicht ganz einfach deine Frage zu beantworten. Deine eigentliche Frage ist ja auch ob Attentin besser passen könnte, richtig?
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass du in einer ähnlichen Dynamik steckst, in der ich auch war bei der Elvanse Eindosierung:
Eindruck es wirkt nur 3-4h gut
Mit mehreren Dosen experimentieren
Vermissen der Honeymoonphase
Suchtvergangenheit
Bei solchen Konstellationen is es wichtig bisschen Struktur reinzubringen.
Bitte sag mal wann und wie viel Elvanse du derzeit nimmst.
Und wie schnell hast du mit mehreren Dosierungen begonnen? Hattest du bevor du mit Zweit-oder Dritteinnahmen angefangen hast von 20-70mg durch getestet für jeweils mind. 5 Tage?
Adhs ist aktuell nicht mein Problem.
Ich bin erschrocken als ich rausgefunden habe, die Symptome einer Depression sind so gut wie identisch mit denen von Adhs.
Der Versuch diese mit dem Medikament zu besänftigen wirkt eher kontraproduktiv.
Geflüchtet aus diesem Umfeld und weg von den Jahrelangen Triggern, wirkt das Medikament plötzlich ganz anders und das innerhalb von Tagen.
Wird Zeit für Veränderung und sich selbst einiges einzugestehen bzw. Daran zu arbeiten.
Spannenderweise hatte ich während der perfekt funktionierenden Eindosierungsphase auch 2 Monate Urlaub ^^