Mein Auto und ich, ich und mein Auto

Moin!

Mich würde mal interessieren, wie ihr - sofern ihr ein Auto habt - damit umgeht. Ist euer Auto euer Ein und Alles, wird es von euch gehegt, gesaugt und gepflegt sowie regelmäßig zur Waschstraße gefahren?

Oder ist es für euch (auch) ein reiner Gebrauchsgegenstand, der unabhängig macht und praktisch ist?

Oder herrscht in eurem Auto das totale Chaos und es dient zum Auslagern von Krimskrams und ist quasi zweites Wohnzimmer?

Und/oder anderes/weiteres? :slight_smile:

Würde mich mal interessieren. :slight_smile:

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Ich mag mein Auto zwar und bedanke mich sogar ab und zu, wenn es mich wieder mal viele Kilometer an mein Ziel und wieder nach Hause gebracht hat, aber es muss mit einem Besuch in der Werkstatt pro Jahr zufrieden sein, und da wird es dann auch gewaschen und vielleicht sogar gesaugt. Ansonsten muss der Regen reichen.

Innen drin ist es nicht extrem ordentlich aber auch nicht extrem unordentlich. Ich habe normalerweise nur das im Auto, was ich unterwegs brauche, und dann sammeln sich halt mit der Zeit Einkaufszettel und Parkscheine an.

(Ich hoffe, dass mein Auto noch eine Weile fährt, seit ich weiß, was für idiotische Warnsysteme die neuen Autos haben. Ich schätze mein Auto für seine Einfachheit, es hat für mich genau die richtige Menge an Komfort, ohne mich allzu sehr zu nerven, es blinkt und piept nichts. (Einzig das automatische Bremsen hat mich schon genervt, weil es bisher immer überflüssig war und mich unnötig erschreckt hat). Ich fahre auch gerne Auto und kann mich dabei gut entspannen.)

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Mein Auto ist quasi mein Arbeitsplatz und den mag ich nicht unordentlich und schmutzig, schon allein, damit ich mich nicht ablenken lasse. Darum hab ich eine Waschanlagen-Flatrate inklusive Innenreinigung, die ich einmal die Woche nutze. Ich kann schlecht mit einem dreckigen Auto beim Kunden erscheinen.

Ich bin sehr froh über die Assistenzsysteme, sie erlauben mir eine gewisse Gelassenheit am Steuer.

Tja… Leider liebe ich mein Auto. Oder eher den relativ geschützten Privatraum, den es mir bietet, wenn ich damit irgendwohin fahre.

Ich komme vom Trubel zum Auto, setze mich rein, Tür zu = Ruhe.

Es labert mich keiner mehr voll, wenn ich das nicht will, es riecht gut, es ist gemütlich und stets wohltemperiert, ich kann beliebige Musik mit guten Sound hören oder es eben lassen.

Meine früheren Autos wurden seeehr regelmäßig ausgesaugt, ausgewischt und von außen gewaschen.

Heute sind die Innenflächen (zumindest die, die dauernd angefasst werden) sauber, Wasser-Feuchttücher und Desinfektionsmittel liegt immer drin, aber nur manchmal wird gesaugt und der grobe Dreck/Sand/Pollen wird ab und an mal abgespült. Sooo wichtig ist es mir nicht. Obwohl ihm Waschstraße mal wieder gut täte.

Namen hatten die Autos nie. Ist halt ein Ding.

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Eigentlich getraue ich mich nicht etwas zu Deinem Thema zu schreiben Liebe @Akana , und das weil ich zugeben muss, dass ich mein jetztiges Auto (Kleinwagen) tatsächlich irgendwie „liebe“.

Und das weil ich noch in einer Generation aufgewachsen bin, in der „ein eigenes Auto“ noch soooviel mehr gewesen ist, als einfach nur eine Maschine die einen von A nach B gebracht hat, sondern vor allem für mich persönlich jedenfalls immer etwas war, was für meine persönliche und „grenzenlose Freiheit“ stand.

Heisst das Auto war für mich immer etwas was mir zu meiner persönlichen „Unabhängigkeit“ verhalf, heisst ich musste mich weder an Fahrpläne halten, noch das ich mir hätte Fahrkarten organisieren müssen, geschweige denn das ich irgendwo hätte umsteigen müssen, oder mir mit anderen Fahrgästen ein Abteil hätte teilen müssen.

Und ja, „früher“ fand ich das natürlich toll, und habe mein Autofahrer Dasein wirklich „genossen“.

Doch heute denke ich anders darüber, und das vor allem tatsächlich zum ersten Mal seit ich Mutter wurde, und dann natürlich auch seit dann, da ich erkannt hatte, und zwar je älter ich wurde, wie schädlich das Auto fahren für unsere Umwelt ist.

Aber z.B. Luxus Autos waren noch nie mein Ding, erstens weil ich mir eh nie eins hätte leisten können, aber auch zweitens weil ich Luxuskarossen eigentlich schon immer unnötig gefunden hatte.

Und von daher war ich eigentlich schon immer der Typ Autofahrer der „praktisch veranlagt“ war, heisst ich habe schon immer Autos bevorzugt mit denen ich z.B. meine häufigen Umzüge selbst managen konnte, heisst einen Familien Van, oder Minibus habe ich von jeher bevorzugt, ausserdem musste unbedingt das Preis-Leistungsverhältnis stimmen, und natürlich das das Auto kein Benzinfresser ist.

Doch heute fahre ich nur noch einen Kleinwagen, und eigentlich generell immer weniger Auto, obwohl ich gestehen muss das ich noch nicht entgültig soweit bin das ich mein Auto vollständig abgeben möchte, aber immerhin fahre ich jedenfalls je länger je lieber tatsächlich kaum noch Auto, sondern sozusagen nur noch sporadisch.

Sondern fahre stattdessen mit dem Fahrrad, oder laufe, oder benütze öffentliche Verkehrsmittel um meine Erledigungen oder Einkäufe zu machen.

Und von daher bin ich glaube ich spätestens in 10 Jahren soweit, bis ich mich entgültig und vollständig von meiner Autofahrerei lösen werde.

Und das unter anderem, weil ich persönlich definitiv in Zukunft nicht mehr dazu beitragen will das sich die Erderwärmung noch weiter verschlimmert, als dies eh bereits der Fall ist.

Geht mir auch so.

@AlienBirne Das geht erstaunlich schnell, sich daran zu gewöhnen.

Tatsächlich, ich mochte mein Auto. Es war ein wunderbar kugeliger Nissan Micra K11
https://www.ecosia.org/images?q=nissan%20micra%20k11

Die Erstzulassung war 1995, ich fuhr ihn von 2003 bis 2022. Und er tat, was er sollte, er war sparsam und zuverlässig.

Noch zuverlässiger wäre er gewesen, hätte ich ihn regelmäßiger benutzt. Aber es kam immer wieder mal vor, dass er zwei Wochen nicht bewegt wurde, und das mögen die Batterien im Winter nicht so.

Zuletzt war es so, er lohnte sich solange es ihn gab. Steuer und Versicherung waren (angepasst an meine wenigen Jahreskilometer) preiswert. Aber ihn zu ersetzen, nachdem er nicht mehr über den TÜV gekommen wäre, wäre nicht sinnvoll gewesen. Meine Frau fährt nicht Auto, wir leben als Familie seit bald 5 Jahren ganz ohne.

Rückblickend gut war, dass ich ihn in den Corona-Jahren noch hatte. Eine Weile habe ich meinen Sohn täglich zur Schule gefahren und abgeholt.

Wege über 100 km hatte ich schon immer lieber mit Öffis gemacht, weil mich längere Autofahrten stressen. Hier im Ort mache ich eh alles mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Aber für alles dazwischen war der Wagen durchaus praktisch, aber nicht lebensnotwendig. Auch beruflich wurde das Auto zunehmend entbehrlicher.

Inzwischen empfinde ich es durchaus auch als Entlastung, nicht mehr an Winterreifen oder Frostschutzmittel denken zu müssen, abgesehen von den wochentagsweise wechselnden Regeln für die Anwohnerparkzone (sh. mein Nickname).

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Ist aber @Quantico sein Thema, ich hab nur geantwortet. :slight_smile:

Ich bin immer Kleinwagen gefahren, Ford Fiesta, Peugeot 206 und Honda Jazz. Ohne Auto würde ich nicht zurechtkommen.

Das liebe ich auch. Das passende Lied dazu ist Gary Numan „Cars“.

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Liebe @Akana und @Quantico entschuldigt bitte meine Verwechslung die aufgrund der selben Farbe :purple_circle: eurer Avatare passiert ist, und das obwohl die Farbnuancen unterschiedlich sind, jedenfalls Sorry.

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Ich muss immer den Kopf schütteln, wenn mein Partner vorm Urlaub noch das Auto komplett säubert. Weil wir bringen mit unseren Urlauben eh sofort immer dreck ins Auto.

Das Auto war vorher nichtmal dreckig und danach muss es doch eh gesäubert werden, :sweat_smile:

Also wenn es mein Auto wäre ……:-1:

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Mein Auto bedeutet für mich vor allem Unabhängigkeit.

Ich habe einen Vorteil, den viele Leute gar nicht nachvollziehen können: Auto fahren entstresst mich. Okay, im dicken Stadtverkehr, den ich auch nicht gewohnt bin, bin ich schon etwas angespannt. Ich fahre meistens allein und höre meine Musik möglichst laut. Mein Wägelchen verriegelt sich, also kann mir keiner was.

Ich habe mir den damals neu gekauft und selbst konfiguriert, Wunschkennzeichen, selbst abgeholt, bar bezahlt von meiner Abfindung. Das Kennzeichen habe ich bei zwei Umzügen mitgenommen. Das alles verbindet mich schon irgendwie emotional, ich möchte dieses Auto nicht mehr hergeben.

Eigentlich achte ich gar nicht so besonders darauf, wie es innen aussieht. Muss ich auch gar nicht, weil ich immer alles wieder mitnehme, jede Tasche, jeden Schnipsel oder überflüssige Jacken. Ich will das einfach alles im Haus haben. Eigentlich habe ich nur das Handbuch, ein paar Münzen und eine Kurbellampe immer im Auto. An alles andere muss ich denken, bevor ich losfahre, weil ich auch den Eiskratzer und die Parkscheibe wieder mitnehme.

Ich müsste mich mehr darum kümmern. Besonders, da er jetzt bald vierzehn Jahre alt ist. Naja, wie sagt man - scheckheftgepflegt, aber mehr nicht.

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