Methylphenidat Mepha 18mg - 27mg höher

Hallo

Ich war bisher stille Mitleserin und habe sämtliche Texte durchgelesen… - aktuell verwende ich das retardierende MPH der Generika von Concerta (also Mepha Produkt) hatte es 3 Wochen durchgenommen… - erste 2-3 Tage: mega Veränderung, dann flachte es ab und ich “merkte” nix mehr..

Was ich jedoch mit 18mg immer etwas hatte waren Kopfschmerzen (nein kein Kaffe, kein Grüntee, immer zusammen/direkt nach dem Frühstück genommen, mit KH/zuckrigem, das soll ja helfen). Muss ich auf ein andere Präparat? Man liest immer wieder dass dies bei anderen herstellen so nicht sei… - ich hatte etwas Halsschmerzen anfangs - das hat sich etwas gelegt. Getestet habe ich nun 2 Wochen 27mg und spüre, dass ich mich etwas “besser” konzentrieren konnte anfangs, jedoch habe ich heute pausiert, weil sich das Ganze irgendwie überschlagen hat in “Hyperaktivität” - ich fühlte mich plötzlich wie “angetrieben” (das war die ersten Tage nicht) - muss ich nun nochmals erhöhen? Oder warum hatte ich erst nix und nun das?

Wie lange dauert so ein Eindosieren? Könnt ihr mittlerweile wieder Kaffee trinken? Ich vermiss es schon…

Tipps für meine Themen?

  • Kopfschmerzen / Übelkeit
  • Angetriebenheit nach längerer Medi-Einnahme und am Pausentag bin ich völlig k.o müde?
  • Merkt ihr Unterschiede: Job- Freizeit?

Ich danke euch für eure Erfahrungen und sorry, die vielen Fragen.

Hallo Sonny-adhs

Ich selber nehme jetzt nicht Concerta, begleite aber diverse Personen, welche das nehmen. Grundsätzlich ist es leider unmöglich, im Vorfeld zu sagen, welches Präparat genau das richtige für jemanden ist.

Kopfschmerzen treten meiner Erfahrung nach zu Beginn öfter auf. Hier gibt es Zusammenhänge mit vorherigem Koffeinkonsum, aber auch anderen eingenommen Medikamenten (und Drogen, auch Nikotin), körperlichen Vorerkrankungen (insbesondere Kopfschmerzsyndrome, aber auch erhöhter Blutdruck,…) und Umgang mit aktuellem Stress / Stressreaktionen des Körpers (hierzu zählen auch Überreizungen jeglicher Art). Nicht zu vergessen ist das Schlafprofil und Veränderungen hierin. Ich habe auch Klienten kennengelernt, die auf die Zusatzstoffe der Medikation reagiert hatte (Unverträglichkeit gegen Titanoxid o.ä.)

Dies herauszufiltern ist manchmal wirklich nicht einfach, so dass ich meist empfehle, bei “leichten” bzw. “aushaltbaren” Nebenwirkungen mindestens 2 oder auch 3 Wochen abzuwarten. Parallel empfehle ich Personen immer, bei Nebenwirkungen den eigenen Blutdruck regelmäßig zu kontrollieren.

Dass es zu Wirkschwankungen / Veränderungen kommt erlebe ich auch regelmäßig. Ich vergleiche es damit, dass der Körper beginnt, sich an die von aussen zugeführte Substanz zu gewöhnen / sich darauf einzustellen und dies geht mit verschiedenen körperlichen und psychischen Reaktionen einher (kann… muss nicht).

Auch einen “Wirkverlust” erlebe ich bei einigen nach einer gewissen Zeit, so dass die Dosis nachjustiert wird. Hier ist meine Erfahrung, dass dies schon nach einigen Wochen eintreten kann, ich sehe aber oft Personen, die nach 2-4 Monaten kommen und dann sagen, dass die Wirkung nachgelassen habe. Dies tritt dann aber jetzt nicht regelmäßig alle weiteren 2-4 Monate auf, sehe ich eher zu Beginn der Einstellung (also grob im ersten halben Jahr)…

Solltest du nach einem angemessenen und halbwegs verträglichem Zeitraum merken, dass du mit der Medikation nicht klarkommst, besprich das mit dem Arzt und frage, ob ein anderes Präparat ausprobiert werden kann.

Ich wünsche dir dabei viel erfolg

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@Ignatia danke dir wie wertvoll zu lesen…,

Blutdruck ist meiner eher tief von daher sollte es nicht sein

Spannend finde ich, dass die kopfschmerzen bei 27mg weg sind…genauso die halsschmerzen… koffein nehm ich nix hab schon bemerkt, dass ich selbst auf decafinato reagiere​:face_with_hand_over_mouth:

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@Ignatia recht könntest du haben mit stress

Hab einen neuen job gestartet vlt brauche ich nun deshalb auch einfach gerade mehr…:wink: