Ich lese in der Zeitschrift „Neue Akzente“ Nr. 133 von ADHS Deutschland e.V. einen Artikel über ADHS im Alter. Dort heißt es: „Es stellt natürlich eine Diskriminierung dar, dass z.B. Methylphenidat über 60 bzw. 65 Jahre keine Zulassung mehr hat. Das ist der Tatsache geschuldet, dass Menschen über 60 bzw. 65 Jahren in die Medikamentenzulassungsstudien nicht mehr einbezogen werden.“ Ich werde in fünf Jahren sechzig, und ich habe eigentlich vor, bis 67 meinen Bürojob zu machen. Weiß jemand, wie mit dem Problem umgegangen wird, wenn aus Altersgründen Medikinet nicht mehr verschrieben werden kann? Wechselt man dann zu Dexamfetamin? Gibt es Alternativen? Ich frage demnächst meine Ärztin, wollte mich aber vorab umhören.
Hallo Hibiskus,
ich habe mich über den Artikel auch gewundert. Sieht hier Frau Neuy-Lobkowicz ein Problem, was es gar nicht gibt?
Ich bin 60 und habe auch nicht vor, demnächst meinen Beruf aufzugeben (an den 67. Geburtstag bin ich als Selbstständiger nicht gebunden), abgesehen davon, dass ich von Methylphenidat auch im privaten Bereich sehr profitiere. Zu mir hat noch kein Arzt gesagt, dass es eine Grenze für Methylphenidat gibt, und es gibt ja auch ein paar Teilnehmer dieses Forums, die mit Ende 60 oder später noch Medikamente bekommen.
Nein ich habe die Ärztin auch immer wieder live vortragen erlebt.
Ich denke eher sie ist sauer das das nicht geregelt ist und als lfflable use auf volle Verantwortung des verordnenden Arztes zurückzuführen ist und dieser voll haften muß und es eben keine verbindlich üblichen Regeln gibt und auch kein Hersteller bzw. Aufsichtsbehörde darum bemüht eine generelle rechtssicherheit zur Verordnung der Stimulanzien bemüht ist. Quasi das dann ja irgendwie glückssache ist welchen Arzt man hat und ob er bereit ist es zu verordnen und im Zweifel immer mit dem Schwerd des Regresses rechnen muß
Wenn ein Hersteller schlau wäre, dann würde er MPH Adult Senior oder Rentard genehmigt bekommen wollen. Weil bald kommt die Schwämme Ü60 , und alle dürften dann nur sein Präparat verordnet bekommen …und dann… ![]()
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Das hat nichts mit schlau zu tun, kennst du das tolle Arzneizulassungsgesetzt?
Was meinst du denn warum keiner Interesse hat Attentin in die Zulassung zu bringen?
Die Patente sind ausgelaufen, die Mage hält sich in Grenzen aber das Zulassungsverfahren braucht Studien die teuer sind, theoretisch bräuchtest du min 1 junderjährige damit die Altersgruppe definitiv mit drin ist, dann muß das alles wie für Kinder und Erwachsene schon durchlaufen das gleiche Zulassungsverfahren mit gleichen finanziellen Aufwendungen. Also braucht das nur 1 Hersteller und jeder „Generikahersteller“ könnte dann sogar Tekla zum Generikahersteller mit Elvanse werden wenn z.B. Ratiopharm das Verfahren machen würde doch dafür gibt es dann keinen Cent extra und die Kassen zahlen doch immer weniger und in 10 Jahren könnten die Rabattverträge deutlich unlukrativ werden aber die hohen Kosten müssen trotzdem hereinverdient werden.
Wahrscheinlich müsste eher mal die Arzneimittelaufsuchtsbehörde die Regeln verändern zumal die meisten Medikamente durch die Zulassung von Kindern und Erwachsenen schon sehr, sehr gute Daten und Erfahrungen und auch Tisikobewertungen grundsätzlich halt nur nicht für die gewünschten Altersgruppen.
Im Prinzip ist die Zulassung als würdest du Opas alten VW Käfer von vor 40 Jahren zulassen und durch den Tüv bekommen wollen müsdtest aber nachweisen das das Auto überhaupt so verkehrssicher ist, daß es für den Straßenverkehr grundsätzlich keine Gefahr darstellt und auch von allen jungen Meuten so leicht gefahren werden kann wie von den Alten Menschen und auch nicht vollständig von Rost zerfressen ist aber dann in der Zulassungsverfahren so teuer ist wie ein brand nei entwickelter Porsche der als Prototyp durch die Stadt fährt.
Eineinfacht beschrieben sind das solche Nettigkeiten die Pharmaunternehmen solchen Aufwand und Kosten nur für lukrative Gewinne oder sehr massivem gesetzlichem Druck dazu bewegen diese Verfahren anzustoß…
Da geht es nicht um Schicksale oder Lebensqualität sonder primitivere Hürden stehen in der Regel im Weg…
Vergiß bitte nicht was ein neues Krebs Medikament erwirtschaften würde/könnte… Es ist das gleiche Problem wie bei Antibiotika weshalb da auch kaum einer sich ins Zeug legt und vorsichtig schaut statt mit Dampf wie bei Krebstherapien ggf. auch Akdstherapien etc. und dann 20 Jahre Patentschutz und quasi Preise diktieren das gint es für Stimulanzien auch nicht mehr
Die sind spitze, ich war mal in einem Kofferraum von so einem. Hat aber glaube ich nicht soviel spaß gemacht.
Edit: Hach so ein Mist aber auch, war ja Offtopic, ich hatte noch was dazu sagen wollen, also zum Thema, jetzt finde ich aber den Gesprächsverlauf mit Chatgpt nicht mehr.
Danke für die Erklärung. Das leuchtet ein. Ich hatte schon überlegt, was man unternehmen kann, aber das klingt nach einem System, gegen das man nicht so schnell ankommt.
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Du brauchst wahrscheinlich viele Unterschriften und halt viele Stimmen um Rücken um wirklich etwas zu verändern weil es dazu Gesetzesänderungen braucht bzw. Ergänzungen
Stellt dich die Frage , ob man sich nicht vernetzten sollte mit allen Plattformen rund um ADHS , damit überhaupt irgdwas angestoßen werden kann .
Und es stellt sich die Frage, ob man durch eine öffentliche Aktion nicht erst Ärztinnen (m/w/d) nervös macht und Krankenkassen auf falsche Ideen bringt!
Denn die bisherige Praxis vieler Ärztinnen, sich einfach nicht um eine eventuelle Altersgrenze zu kümmern, scheint ja nicht schlecht zu funktionieren. Oder habt ihr schon von vielen Leuten gehört, die plötzlich mit 65 ohne ihr Medikament dastehen? Ich jedenfalls nicht.
Ja , dass es ggf. Ärzte dann vorsichtiger macht , das könnte wirklich sein.
Wieviele Menschen mit Ü60 deswegen Problem hat , wird sich vermutlich erst in ein paar Jahren rausstellen, wenn wir spätdiagnostizierten so weit sind. Vermutlich sind es noch nicht zu viele.
Also keine schlafenden Hunde wecken… und schauen, was kommt. Ich bin seit Oktober mit Medikinet unterwegs und finde es hervorragend. Alle sagen, ich sei jetzt viel besser drauf. Will nicht mehr ohne.
ADHS gehört ja zu den Entwicklungsstörungen, was ja heißt, dass wir „verzögert“ sind . Also bedeutet es als Konsequenz, dass wir mit 60 ja noch gar nicht 60 sind ![]()
nämlich 70+ unbehandelt.
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Ja habe ich am Rande mitbekommen wo einer älteren Frau vom Arzt an Herz gelegt wurde, das „wir unbedingt besprechen sollten, wie es auf Dauer mit der Medikation weiter geht, da fast die Altersgrenze erreicht wird und es dann mit den Medikamenten deutlich schwerer bis problematisch mit den Kassenverordnungen werden könnte und sobald die Praxis in Regress genommen werden kann und wenn dies passiert mir die Hände gebunden sein werden ausschließlich ab dann auf Privatrezeptverordnungen gezwungen bin…“
Und das hat einige belastet auf Tagungen und Symposien ist das auch im kleineren Runden und bei den vortragenden Fachärztinnen und auch wie sehr sie das aufregt.
Es hat aber niemand eine wirkliche Idee oder Lösungen parat haben bzw. durch die hohen Kosten für ein Zulassungsverfahren irgendwelcher Medikamente deren Wirkstoffpatentschutz schon sehr lange abgelaufen ist und daher sich für keinen Hersteller ein solches Verfahren auch nicht im benebeltesten Moment nur in eine Microdenkimpulsbewegung einbeziehen werden.
Ich habe mich ja immer wieder mit den Ärztinnen ausgetauscht und auch Kontakte geknüpfte.
Gerade diese Fachärztinnen, die sich immer schon für alle einsetzen und eingesetzt haben, die kein Arzt mit Stimulanzien behandeln wollte, weil sie so deutliche Herzprobleme hatten oder andere in Kombination mit Adhs Medikamenten nicht ungefährliche Begleiterkrankungen haben und sich extrem verzweifelt und psychisch stark angeschlagen und angegriffen sind und sich „heulend und total panisch verzweifelt“ an siehtund sie für diese Patientinnen die aller, aller letzte Chance sind und wenn sie egal mit welchen medizinischen Kontrolluntersuchungsauflagen und sehr sehr engmaschigen Kontrollen durch andere benötigte Fachärzte
Bekommen wir denn überhaupt die Reichweite zusammen, falls wir unsauf ein paar Ideen geeinigt haben und diese dann vorstellen wollen würden?
Es geht jetzt nicht um 5 Mal die Woche im Fernsehen oder Zeitung sehen eollen eher wie durch Aufrufe Menschen erreichen die sich das anhören, drüber nachdenken würden, vielleicht auch Idee beitragem möchten ggf. auch noch mal mögliche Lösungswege anders beleuten oder ausleuten - was dann mehr/ bessere Lösungswegefinden/ bekräftigen oder vieles andere
Was klar ist wir würden Fachärzte/Ärztinnen brauchen die bereit sind die fachliche Sicht und Stellung darlegen/ aufzeigen/ ausarbeiten würden und auch klar da und teils auch sehr klar und deutlich das Leiden der Menschen aufzeichnen was es mit den Menschen macht nach Jahren gut eingesteller medikamentöser Therapie plötzlich ohne Medikamente und ohne Therapie alleine im Abseits stehen und damit das Leben bewußt vor die Wand gefahren/ ein stabiles und lebenswertes Leben durch die zwangsbeendete medikamentöse Therapie aktuell einige aber auf längere Sicht viele Menschen betroffen sind und ggf. dann plötzlich nicht mehr das gute eigenständige Leben führen könben ggf. wird ein größerer Teil dann dieser Menschen pflegebedürtig werden könnten oder vielleicht wenn es sehr unglücklich läuft der größte Teil schwer pfllegebedürftig werden könnten und es für das Pflege- und Krankensystem zum Supergau herangezüchtet werden könnte.
Da ja die Stimulanzien von den meisten im Erwachsenenalter schon zugelassen genommen wurde und auch über sehr viele Jahre eher Jahrzehnte durch die Einnahme bei Kindern aber auch Erwachsenen gut erprobt, beobachtet sind und wurden und dadurch ja für die Risikobewertung auch keinerlei neue Zulassungsstudien auch zu keinem Zeitpunkt einen wirklichen Mehrwert in einer signifikant belastbaren Neuerkenntniswelle zu erwarten ist eher das Gegenteil das es Lebensqualität beibehält und mehr Risiko herausnimmt.
Entsprechend würden ja eher durch das Gesundheitsministerium des Bundes z.B. speziell nur für Stimulanzien/ Adhs Medikamente zur Behandlung zur Adhs Therapie die Ausnahmen zum Zulassungsverbot für Medikamenten- und Drogenselbstbestimmungsverbot ausgesetzt werden muß.
Denn grundsätzlich sagt uns ja das EUR das es im Binnenmarkt der Eu anzuerkennen ist im Sinne des Eu Freizügigkeitsgebot von Waren, Dienstleistungen und Kapitalfreozügigkeit - Ist die ware/Dienstleistung… in einem EU Staat erfolgt dann ist sie in jedem EU staat zu gewährleisten. Wenn man nur das für Stimulanzien wieder in Kraft setzt würden die Arzneizulassungen in Belgien, Niederlande oder wo anders reichen es dann au in Deutschland wieder in den Verkehr/ Apotheken zu bringen.
Dann würde die gesamten Zulassungsverfahren hier entfallen.
Dazu muß wie gesagt ledigl diese Einschränkung für Medikamente und Drogen für diese speziell definierten Medikamente aufgehoben werden.
Nur Für Arzneimittel und Drogen darf jeder EU Staat selbst bestimmen ob er dafür strengere oder lockere Regeln und Gesetze erläßt - diese besondere Staatsautonomie muß nicht eingeschränkt werden es kann sogar nur für einzelne Medikamente oder Wirkstoffe die eigenen und strengeren Regeln auszusetzen…
Sowas oder etwas vergleichbares müssten wir doch anstoßen können wenn wir uns mit Ärzten, Kliniken ggf. auch Universitätskliniken und vielen anderen Patienten verknüpfen und uns über Pesitionrb…
Weil früher oder später trifft es ja jeden von uns
hoffentlichwar ich jetztnichtzu kompliziertim ausgedrückt/in Worte gefasst
Hmmm aber umgekehrt gibt es ja auch keine „Risikoüberprüfung“ die sagt, dass ein sofortiges Absetzen der Medikation ab dem 60 Lebensjahr zu keinen Probelmem führen kann.
Also müsste in der Packungsbeilage ja eigentlich stehen, das ab dem 60ten Lebensjahr , die Medikation auch nach z,B 30 jähriger Einahme ohne Probleme abgesetzt werden kann und dass ab diesem Tag des Absetzens ein Leben ohne Medikation möglich ist und es keine Auswirkungen auf die Arbeitsfähigkeit etc. mehr geben wird.
Also vielleicht sollten wir nicht um ein Zulassung bitten, sondern um den Nachweis das ab 60 Jahren ein Absetzen medizinisch bedenkenlos möglich ist.
Vielleicht auch gleich direkt mit 60 und dem Tag des Absetzen arbeitsunfähig melden. ![]()
Oder regelmäßig zu spät kommen , nix mehr hinbekommen und erste Verwarnung zur Kündigung direkt an …ich weiß nicht wen ![]()
Ist wohl nicht so , dass nicht schon vor Jahren, dass Thema bewusst war.
Aktueller
Nicht zu vergessen, dass es ja auch lange überhaupt nichts für Erwachsen zugelassen war.
Hier für die Hausärzte steht wiederum in Punkt 44. nichts konkretes zum Alter drin. Wo bei ich die ganzen Paragrafen Verweise auch nicht verstehe ![]()
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Und wer ist dann die entscheidende Instanz ? G-Ba oder BfArm??
Das ist dlch quasi geistiger Durchfall (Erkenntnis) des einzelnen - wo ist denn der Lösungsansatz? Wo wurde aktiv real umgesetzt?
Stimmung machen wahrscheinlich warves nue mehr doch am ernsten Will zu verändern scheitert es deutlich
Wkllst du warten bis ggf. gerade durch die kommenden Kürzungen dir sagt "Ich lann ihnen gerne ein Privatrezept ajsstellen doch bei ihrem Alter müsdte ich in die persönliche Haftung und da die Regressforderungen immer abgehlbener und ungerechtfertigter werden aber quasi etwas Geld in die leeren Krankenkassenkassen bringen sehe ich mich außer stande Kassenrezepte für sie jemals auszustellen??
Je mehr von uns zusammen Druck ausüben desto weniger kann es unter den Tisch gekehrt werden. Denk bitte an das immer noch geeoere zu Reformen bei Renate, Krankenkassen, Pflegekassen und auch die absolut leeren Kassen der Kommunen und was alles erzählt und behauptet wird für Milliarden Reformen auf den Weg zu bringen um durch Rücknahmen bzw. neue Reformen ständig Milliarden verbrannt werden die absolut nichts bewirken können und immer neue Kosten für die Allgemeinheit erzeugt werden denn es ist nicht ohr Geld und nicht
Und vieles mehr.
Keiner macht wirklich was, es gibt ständig Einschnitte zum Einsparen doch da Reformen ausbleiben sind letztlich die Finanziellen Einschnitte mit finanziellen Opfern sinnlos, denn es verändert sich abs o lut nichts was eine Besserung bewirken kann.
So gehen ja auch viele Ärzte mit den ständigen Medikamentenwechsen beim Patienten um, sie schlucken es nicht also leiden die Ärzte nicht deshalb ist vielen vieles egal und behaupten dann man müsse halt slwas ausprobieren und auch mal eine Zeit lang durchhalten…
Oft möchte sich keiner wirklich tief und weitgreifend mit den Themen beschäftigen, einen persönlichen Nutzen/ Mutivation gibt es oft nkcht und ggf. wären beruflich eher Nachteile statt vorteilhafte Anerkennung zu bekommen und vieles mehr…
Somit wird sich nur mit ausreichend Druck überhakpt ein bisschen Veränderung angestoßen werden können - das ich traurig aber bittere Realität und ich ertappe mich im Alltag immer häufiger wie ich verwundert erschrocken micht glauben kann wenn denn dann mal was planmäßig funktioniert weil es die letzten Jahre genau das absllute Gegenteil zeigten
Nee, will ich natürlich nicht , weiß aber nicht was ich oder wir machen könnten.
Ansonsten halt jetzt schon Geld „just in case“ gezielt für ggf. Privatrezept beiseite legen.