Migräne und ADHS

Gibt es diese Kombination hier noch außer bei mir?
Ich frage mich ja oft, ob das miteinander zusammen hängen könnte… Was meint ihr?
Hat die Migräne Auswirkung auf die Medikation?

Hallo Maria,

ich habe das mal gehört, weiß jetzt aber nicht wo.

Mein großer Sohn hat ADHS und immer mal wieder Kopfschmerzen, wir vermuten auch bei ihm Migräne, eine Diagnose wäre schwierig weil er nicht sprechen kann, und er hat vergleichsweise dringendere Baustellen.

Ob Migräne Auswirkungen auf die Medikation hat, weiß ich nicht. Aber umgekehrt können Medikamente leider (zusätzliche) Kopfschmerzen machen. :oops:

Ich hatte das selbst auch, aber nur in den ersten zwei Monaten, danach war es weg. Darüber hatte mal Helga Simchen etwas geschrieben:
<LINK_TEXT text=„in Patienten Information? … nwirkungen“>Umgang mit Nebenwirkungen ADS in Patienten Information</LINK_TEXT>

Edit: Ich habe auf dem Blog von Martin Winkler, den ich auch darüber hinaus sehr empfehle, einen Artikel über ADHS und Migräne gefunden:
ADHS und Migräne - Blog ADHS-Spektrum

Vielen Dank für deine Antwort und deine Links. Die schaue ich mir gleich mal an.


Vielleicht hast du Glück, und die Medikation hilft auch gegen Migräne? Ich halte es - auf jeden Fall für plausibel, dass es zusammenhängt - als Symptom für die Überlastung des Gehirns z.B.

Ich kenne auch zwei Menschen, die heftige Migräne haben und bei denen ich ADHS für wahrscheinlich halte, die aber keine Diagnose haben, da sie das für sich komplett ausschließen… :wink:

Da hoffe ich ja sehr drauf. Auf der anderen Seite frage ich mich, ob die gefäßverengende Wirkung von Methylphenidat, sich negativ auf die Aura auswirken kann. Wäre das Elvanse möglicherweise vorteilhafter?


Ich denke, die zwei tun sich nicht viel was Nebenwirkungen angeht, da sie chemisch sehr ähnlich sind. Von gefäßverengender Wirkung habe ich aber noch nicht gehört…

Nachdem ich es abgeschickt hatte, war ich mir dann auch unsicher. Ich glaube ich habe mir das so abgeleitet, Methylphenidat kann den Blutdruck erhöhen, deshalb muss es wohl gefäßverengend sein…

Mein Sohn hatte, bevor er die Medikation bekam, sehr oft spätnachmittags vor Überlastung starke Kopfschmerzen. Dann erbrach er sich und die Kopfschmerzen waren weg, dann schlief er, ohne etwas zu essen, ein bis zum nächsten Morgen. Dann war wieder alles wie immer ganz normal.

Seit er die Medikamente nimmt, sei es Methylphenidat oder Elvanse, ist es wirklich besser.

Wir wissen nicht, ob es Migräne ist oder nicht, jedoch hat seine Tante das auch und bei ihr ist es diagnostizierte Migräne und sie ist sehr offensichtlich hyperaktiv, hat jedoch keine ADHS Diagnose, will sie es auch nicht nötig findet.

Bitte achtet darauf, nicht vorherige Beiträge vollständig zu zitieren, sondern nur die Sätze, auf die ihr euch bezieht.

Denn ansonsten wird der Thread unnötigerweise endlos lang; das ist besonders nachteilig für alle die den Thread ausdrucken möchten.

Und wenn ich mich gar nicht auf einen bestimmten Satz beziehe sondern im Ganzen antworten möchte? Dann lieber gar nicht zitieren? Dann finde ich es manchmal echt schwierig rauszufinden, auf welchen Beitrag ich mich beziehe.

Das macht mir Hoffnung.

Mein Sohn hat seit er fünf ist immer wieder Migräne (zeitweise ist es aber besser).
Mein Vater, bei dem ich mittlerweile davon ausgehe dass er ADHSler ist, hatte auch früher starke Migräne, ich selbst bin auch recht Kopfschmerzanfällig (habe keine Diagnose aber auf mich würde ADS passen).


Nun, dass du dich nicht als hyperaktiv wahrnimmst, muss nicht unbedingt heißen, dass du es nicht bist. :wink:

Hyperaktivität äußert sich bei Erwachsenen ja anders als bei Kindern…

Ja stimmt, ich gelte aber generell als sehr ruhiger Mensch und laut Grundschulzeugnissen war ich auch eher das Träumerchen.

Äußerlich bin ich auch total ruhig… immer gewesen… und ja träumen tat ich und tue ich immerzu…

Und innerlich?

… rasen die Ideen und Gedanken…

Die Definition „komisch“ hatte bei mir eigentlich bislang auch gereicht, da ist das H dann auch egal :smiley:

Innerlich kochen, äußerlich die Ruhe selbst. Die Menschen, die mich gut kennen, haben Angts vor diesem meinen Zustand. Denn es folgt früher oder später das Exploadieren oder der Kontaktabruch für gewisse Zeit oder für immer.

Ich hatte am Samstag nach meiner Prüfung starke Kopfschmerzen bekommen und mich bis heute damit rumgequält.

Das ging bis zu Übelkeit, von Migräne würde ich nicht reden. Aber ich hatte auch schon Migräne.

Bei mir spielen die Hormone eine große Rolle und Verspannungen.

Die Hormonauswirkungen sind bei mir durch Elvanse eingeebnet, es gibt keine Schwankungen mehr.

PMS ist weg. Und das Kopfweh am ca. 3. Tag der Periode auch.

Meine Muskelverspannungen waren schon schlimmer.
Momentan habe ich wieder mehr Probleme. Das liegt aber auch an der Sportveschränkung durch Corona und der vielen Lernerei.

Unterm Strich ist mein Kopfweh durch die Medikation besser geworden, aber nicht ganz weg.

Ich hoffe, dass die Verspannungen noch mehr zurückgehen.

Aber allein schon die Zyklusschwsnkungen nicht mehr zu haben ist ein Seegen.