Was du beschreibst kenne ich … vor einiger Zeit wollte ich wieder mal mein Amitriptylin von 12,5 auf 8 mg reduzieren, was dazu geführt hat, dass mein Schlaf echt mies wurde und meine Schmerzen wieder stärker.
Da wäre ich dann durch, das mit dem Schlaf wäre vermutlich bald wieder besser geworden. aber dann ging es mir genauso, wie von dir beschrieben. Ich konnte mich nicht losreißen von dem was ich tat, saß bis nachts, war völlig verbissen in meine jeweilige Tätigkeit, habe mich mit meinem Mann angelegt, Selbstfürsorge war ganz weit weg… ich war quasi paralysiert von dem, was ich tat, wie in einem andauernden Hyperfokus…. das war nicht mehr ich, das war echt ein gruseliger Zustand.
Das war so einige Tage lang, bis ich dachte, hier ist was ganz verkehrt.
Ich kam dann über den Beitrag von @SneedleDeeDoo hier Elvanse Wirkverlauf - #2 von SneedleDeeDoo darauf, dass ich aufgrund der Folgen der Reduktion von Amitriptylin zuviel Adrenalin hatte und mit der sonst passenden Dosis Elvanse nun drüber war, das also ein Symptom der Überdosierung darstellt vor dem Hintergrund von zu wenig Schlaf und hohem Schmerzerleben (inverted U).
Daraufhin entschied ich mich, nicht am Elvanse zu “schrauben” sondern das Amitriptylin wieder auf 12,5 mg zu erhöhen. Drei Tage später war der Spuk vorbei, meine Schmerzen und der Schlaf waren ebenfalls wieder besser… ![]()
Wenn ich meine Erkenntnisse auf das von Dir geschilderte übertrage, könnte es ein Zeichen von Überdosierung sein. Wie sieht’s denn mit deinem Schlaf und Stress derzeit aus?
Und dann spielt da ja noch PMS mit rein… daß die 50mg in der lutealen Phase vielleicht genau richtig waren aber sonst 40mg passen, kann über den Zyklus ja auch gut erklärt werden. Da geht Östrogen runter, was ADHS Symptome/ Dopaminmangel verstärkt und wodurch eine höhere Elvanse Dosis sinnvoll sein kann.
Aber auch ich bin keine Ärztin…
Wie ist es denn jetzt bei dir? Berichte bei Gelegenheit mal.