Und zwar geht’s um Anziehsachen, Mode, Shoppen, „Kleider machen Leute“ etc.
Einerseits will ich mittlerweile aufgrund meines fortgeschrittenen Alters nicht mehr rumlaufen wie eine Studentin, andererseits strengt mich Klamotten aussuchen und sich für etwas zu entscheiden, unfassbar an. Manche Stoffe (Samt, Seide) scheiden aufgrund unpassender Haptik (mag das nicht an mir anfassen/auf der Haut fühlen) von vornherein aus und Etiketten und Schlaufen bei Oberteilen schneide ich auch gleich raus, sonst jucke ich mich den ganzen Tag über. Auch eine Bluse, die 120 € kostet, lasse ich eher links liegen (60 € wäre okay), da ich auch nicht nur für eine Marke X zahlen möchte.
Schwarze Anziehsachen riechen oft irgendwie stärker nach Chemie, obwohl ich schwarze Jeans sehr mag. Dann sehe ich mit manchen Blusen aus wie eine Frau vom Investmentbanking, mit anderen hingegen wie ein Teenie. Vieles ist auch bauchfrei oder die Ärmel sind wie ein Sack geschnitten.
Ist die Modewelt da draußen gerade vielleicht crazy und nur noch für Gen Z oder Ü60 gemacht? Wie sehr strengt euch das Klamotten aussuchen an und habt ihr vielleicht einen Rat/Tipp? Oder soll ich einfach zu meinem 0815-Kleidungsstil „Jeans mit Shirt“, „Jeans mit Bluse“ zurückkehren!?
Ansonsten kaufe ich mir auch einige Sachen schon online, von denen ich weiß, dass sie sich als passend herausgestellt haben.
Ich bin als Frau mit 1,83 m da sowieso weitgehend raus. Kaufe Sachen in Überlänge und deshalb fast nur online. Habe ein Jeans-Modell, das kaufe ich hier im Outlet immer wieder, Unterwäsche kaufe ich auch nur noch immer das selbe. Wehe, die stellen ihr Sortiment um!
Manches kaufe ich auch in der Herrenabteilung oder nähe selbst.
Und ja, manchmal gibt es Jahre, da gefällt mir die Mode gar nicht. Dieses Jahr gab es meiner Meinung nach sehr viele schöne Sandalen, fand ich.
Und in meinem Kleiderschrank finden sich Klamotten von Größe 40-46, von M bis XXL. Das ist einfach überhaupt nicht einheitlich.
Mich strengt das auch total an, ich gehe gar nicht gerne shoppen.
Ich habe tatsächlich so meinen eigenen Stil gefunden, und mittlerweile bleibe ich da auch ziemlich konsequent bei. Möchte mich wohlfühlen, das ist mir eigentlich am wichtigsten. Und oft ist das bei mir auch einfach Jeans + T-Shirt. Das ist zwar sehr basic, aber auch das kann man schön gestalten (T-Shirt in die Jeans, Gürtel etc.).
Ich habe auch hübschere Sachen, aber oft trage ich die dann doch nicht so viel (weil ich mir dann wieder neue Gedanken machen muss, wie ich das kombiniere oder weil mein Hirn einfach gerne alles wie gewohnt möchte…).
Und super teure Sachen kaufe ich auch selten. Mehr Geld gebe ich durchaus mal aus, wenn es fair produzierte Mode ist, aber für den Markennamen eigentlich nicht. Da müsste es mir schon außergewöhnlich gut gefallen.
Also, ich glaube, du hörst raus: Ich finde es völlig okay, seinen 08/15-Stil zu haben und die meiste Zeit da auch bei zu bleiben. Entlastet das Gehirn
Mir geht es auch so . Am liebsten Jeans, T-Shirt , Turnschuhe und so lange wie möglich kurze Klamotten.
Auf lange Hose und Langarm umgewöhnen nervt mich voll.
Ich hasse Klamotten anprobieren, vor allem wegen dem elektrostatischen aufgelade, selbst wenn es passende Klamotten sind, oder Klamotten, die mir gefallen.
Habe aber auch überhaupt kein Gespür, was mir steht und Vorteilhaft ist. Mode ist für mich wie eine Vorschrift .
Muss ich formeller kleiden , ist es noch schlimmer.
Stoffe , Gerüche , Schnitte , Schilder ….. so vieles kann nerven. Unterhemden trage ich nur noch auf links.
BH‘s sind auch nervig.
Verstehe es aber auch nicht warum man frieren möchte , weil wegen schön (Bauchfrei und co.)
Verstehe Stöckelschuhe nicht, weil ich muss zur späten Stunde keine Schuhe wechseln
Kleider und Röcke habe ich noch nie verstanden , ……Weil wenn ich mal über‘n Gartenzaun springen will.
Badeanzug finde ich ganz schlimm, Bikini ist überhaupt nicht mein Ding.
Irgendwie sind Klamotten für mich eher ein Muss und gebe auch nicht so gerne viel Geld dafür aus. Außer für Funktionskleidung.
Was sollen denn deine Kleider aus dir „machen“? Oder worauf bezog sich das?
Ich denke das kommt ganz auf deine Vorstellungen an. Auch ne Omi kann den gen z style rocken, wenn sie es mit Selbstbewusstsein trägt. Andersherum kommen „old school“ Dinge bei den jungen Menschen auch wieder in Mode.
Wenn du dich darin wohl und authentisch fühlst, klar.
Aber wenn nicht wird es sich lohnen die richtigen Teile zu finden.
Sich „richtig“ kleiden ist im Übrigen auch eine kleine Wissenschaft für sich, und es ist durchaus sinnvoll sich damit mal zu beschäftigen, wenn man unzufrieden ist und sich immer irgendwas „off“ anfühlt.
Zb. Farben die zu deinem Hauttyp passen, Schnitte die zu deiner Körperform passen, und bestimmte „Regeln“ im Styling.
Oh, da gibt es extra Läden ?! Ich bin fast so groß wie du, aber habe noch nie daran gedacht mal zu gucken obs Marken extra für größere Frauen gibt… das Problem ist meistens, wenn ich wegen der Länge M,L oder sogar XL brauche, ist mir das viiiiel zu weit (bin sehr schlank) dann schlabbert das um mich rum
Früher gab’s mal Long Fashion. Läden in Berlin, Kiel und Hamburg. Jetzt nur noch Versand, glaube ich. Leider aus UK. Heißen jetzt Long tall Sally
Bei Zalando kann man nach Sondergrößen>Tall filtern. Da gibt es die Sachen von Long Fashion und anderen Marken.
Langgrößen = 2 x Normalgröße. Größe 88 ist also 44 lang. S. Oliver hat Hosen in Langgrößen, MAC auch. Ich brauche 36er Länge. 34 ist immer noch Hochwasser bei mir. Trekkinghosen: Mayer Sports Langgrößen.
Die Sachen von Long tall Sally waren eine Offenbarung für mich. Ich brauche ein bis zwei Größen kleiner und hab Outfits anziehen, die sonst immer sch… aussahen an mir. Blazer zum Beispiel.
Es spielt einfach eine große Rolle, dass z.b. die Taille dort sitzt, wo sie hingehört. Ärmel, die lang genug sind. Hosen, die nicht nur nach unten verlängert wurden, sondern auch in der Hüft- und Overschenkellänge passen…
Viele normale Sachen sind mir nämlich zu eng, weil sie zu kurz sind. Die engste Stelle eines Hosenbeins sitzt bei mir einfach zu hoch und klemmt deshalb z.b. bei radeltights oft auf dem Oberschenkel. Das gleiche bei Stiefeln mit hohem Schaft: klemmt auf der Wade, weil zu kurz. Oder Leggings: wenn die lang genug sind, hängen die nicht im Schritt und rutschen auch nicht.
Die Sachen sind teilweise echt teuer, aber das eine oder andere Basicteil oder auch mal was besonderes lohnt sich, finde ich. (habe zum Beispiel eine Art Motorradjacke aus Kunstleder runtergesetzt von denen geschossen, die passt wie angegossen). Ab und an gibt’s auch runtergesetzte Teile.
Oh Gott , es gibt auch REGELN im Styling ???
Bin froh wenn ich die allgemeine Hygiene „geschissen“ bekomme und meine Haare und meine Haut mich nicht zu sehr nerven