Morgens aufstehen

Mir ist heute noch etwas bei mir klar geworden. Morgens fühle ich mich oft schlapp. Ich denke, das liegt daran, dass ich noch nicht so sehr lange die Medikamente nehme. Deshalb schleppe ich die Erschöpfung in den nächsten Tag. Zudem fehlt mir ohne Licht der Weitwinkel-Blick und mein Fokus kann sich nicht so gut auf etwas Schönes richten. Heute früh habe ich die Katzen rausgelassen. Da hat im Baum die Amsel gesungen und ich lasse die Türe auf, sitze am Tisch und lausche. Müdigkeit weg.

Dann erdrückt mich auch oft die Aussicht des anstehende Tag. Wenn ich aufstehe, geht der los. Ach doof, dann gönne ich mir doch lieber noch 15 Minuten. Wenn ich aber Pläne habe, die mir Freude machen, starte ich ohne Probleme. Das ist dann völlig egal, ob die Pläne beruflich oder privat sind.

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Der einzig einstellbare Zeitpunkt für das Hochfahren der Verdunkelung ist etwas unpraktisch, aber mittlerweile mit heutiger Technik gelöst, so dass ich die Uhrzeit nun individuell einstellen kann.

Das morgendliche Aufstehen gestaltet sich besser. Auch Abends komme ich zeitiger ins Bett, wobei ich da noch weit vom Ziel bin. Ich näher mich dem Ziel stetig an.

Nach langen Nächten wie sie an Wochenenden vorkommen, nehme ich mir aber nicht mehr vor zu einer bestimmten Zeit aufzustehen und gönne mir das „sich gehen lassen“. Damit mache ich mir keine Vorwürfe. Ich plane vorab auch so meinen Tag, dass ich vormittags nicht viel auf die Reihe bekomme.

Man lernt sich jeden Tag besser kennen seit der ADHS-Diagnose. :sweat_smile:

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