Liebe Mitglieder,
Ich möchte mich für alle Beiträge und Kommentare und Berichte hier bedanken. Mir hat es auf dem Weg zur Diagnose und Therapie sehr geholfen mitzulesen, mich zu informieren und auch selbstFfragen zu stellen.
Mein Sohn ist lange als Träumerle durchs Leben und die Schule gekommen, bis er dann in die 5te Klasse gewechselt ist. Ein Jahr sind wir durch viele Tiefen und ein paar Höhen gekommen. Seine ADHS hat sich sehr durch Vermeidungsverhalten und starke emotionale Ausbrüche gezeigt. Verhaltenstherapie hat uns (zum damaligen Zeitpunkt) nicht weitergeholfen.
Wir haben aber schließlich eine tolle Psychaterin gefunden, die sich uns sehr unaufgeregt angenommen hat. Sie hat eine Ruhe und Selbstverständlichkeit ausgestrahlt, die auch bei meinem Sohn sehr überzeugend gewirkt hat. Er bekommt Medikinet ( mix aus retard und unretardiert). Meine Erfahrung: beobachten und sich mindestens 1-2 Wochen Zeit nehmen. Mein Sohn hat nach einer Umstellung des Medikaments in der ersten Woche oft so heftig reagiert, dass ich oft aufgeben wollte, aber die Stabilisierung kam meist in der zweiten Woche. Hier reden wir darüber wie die Wirkung ist und was mein Sohn gut/schlecht findet.
Alles in allem bin ich so froh, dass wir diesen schweren Weg gegangen sind. Unsere Reise ist natürlich nicht zu Ende und auch jetzt läuft nicht alles super. Aber wir sehen, dass es besser werden kann, das gibt uns Mut und Kraft und in letzter Zeit kommt sogar die Freude und Lachen in unsere Familie zurück![]()
Haltet durch, es lohnt sich