Nach langer zeit wieder im Beruf, ich bin im Eimer

Ich denke du brauchst Hilfe.

Mach einen Termin beim Psychiater und lass dir die Medikamente anpassen. 20 mg Medikinet ein Mal am Tag ist bestimmt zuwenig. Da solltest du mittags noch ne Dosis bekommen und evtl. am Nachmittag noch unretardiertes MPH für den Abend.

Das würde ich zuerst angehen an deiner Stelle.

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Ich hab ja derzeit genug Medis da.

Hab auch schon mal versucht, mehrere Tage Mittags nochmal was zu nehmen.

Es wird nur bedingt besser und das Problem ist, dann esse ich tagelang gar nichts mehr.

Ich denke immer noch, es könnte helfen, wenn ich kürzere Tage hätte.

Nur ich bin ja erst etwas über nen Monat da und noch locker 5 Monate Probezeit, da will ich eigentlich noch nicht mit Sondersachen ankommen.

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Hast du einen guten Arzt, dem du vertraust?

Wenn du unter der jetzigen Medikation so große Probleme hast, dann müsste da was verändert werden finde ich.

Und es macht bestimmt auch Sinn wenn du dir einen Therapeuten suchst…

Der wo ich bin ist an sich schon gut, denke im Notfall muss ich mal anrufen und vor dem januar Termin nochmal gesondert hin.

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Definiere Notfall?

Sagt mal, wie schafft ihr eigentlich noch den Haushalt nebenher?

Also Essen geht mittlerweile weil es auch ganz gutes “fast-Fertig-Essen” gibt, wo man zB. Gemüsemischungen ohne Zusätze bekommt, die selber mit Brühe oder so ansetzt, dann Reis dazu und so auch gesund schnell was fertig hat.

Aber das Spülen von dem ganzen Zeug bleibt immer unweigerlich bis zum Wochenende stehen.

Und bis irgendwann eine neue Küche bzw. damit auch eine Spülmaschine kommt, das dauert halt noch.

Abgesehen davon kann ich auch nicht mal eben 20 dicke Eier für sowas ausgeben.

Das restliche Putzen geht eigentlich ganz gut am Wochenende in 1-2 Stunden weil wenn man tagsüber nicht da ist, saut man ja auch weniger bis nichts ein.

Mal mehr , mal weniger und halt oft am Wochenende irgendwie.

In der Woche schaffe ich meist nichts und Versuch so wenig wie möglich liegen zu lassen , mit mal mehr mal weniger Erfolg.

Ist bei mir oft auch so . Ich habe nur ganz wenig Geschirr , damit der Stapel nicht zu groß wird . Manch Sachen benutze ich ungespült mehrmals.
Manchmal schaffe ich vom Tag zu Spülen.
Ich hab einen Spülkorb wo ich dss Geschirr zum trocknen in den leicht geöffnet Backofen (nicht angeschaltet) stelle. Dann sieht es im Raum ordentlicher ein.

Du könntest bis sich alles eingependelt hat auch eine kurze Phase Einweggeschirr verwenden . Das wird der liebe Gott dir wohl verzeihen :sweat_smile:

Gute Idee mit dem Einweggeschirr :+1:t2:

Ansonsten nutze ich oft die 5-Minuten-Methode. Den Timer auf 5 Minuten und dann 5 Minuten an der ungeliebten Aufgabe (hier: Spülen) arbeiten. Am besten noch gute Musik dazu.

Jeden Tag 5 Minuten machen einen echten Unterschied, und manchmal „möchte“ man dann nach 5 Minuten gar nicht mehr aufhören, wenn man mal dran ist.

Ach ja, ich esse oft auch einfache aus der kleinen Pfanne oder Topf.

Angetrockneter Joghurt oder Quark sind bestimmt dankbar wenn sie doch noch mitgegessen werden, statt mühevoll abgespült im Abfluss zu landen. :zany_face:

Kenne ich fast alles so irgendwie.

Das Schärfste waren aus Ermangelung von Tellern Spaghetti, die ich aus eine großen Kakaotasse gelöffelt habe. Ja, Gabeln und Messer waren schon aufgebraucht.

Unser Vorteil ist , dass uns unser ADHS immer noch ne Lösung beschert :wink: