Muss ja kein Nachteil sein: Manche Schätze von Lachenmeier und Winkler u.a. verdanken wir vermutlich gerade deren eigener Betroffenheit.
Marsha Linehan hat die Dialektisch-Behaviorale Therapie auch aus eigenem Borderline-Bedarf entwickelt. Byron Katie kam auf „The Work“ ebenso aus eigener Not.
Für fehlendes Verständnis wäre eigene Betroffenheit jetzt nicht meine erste Erklärung.
da eine immer mit schlauen gegen Kommentaren kommt nur zu Info..
Wenn einen Arzt oder Therapeut z.B. von ( ADHs oder BPD ) hat, das kann sogar von Vorteil für den Patient sein, weil es einfacher ist den Patienten zu verstehen, wenn der Arzt ,Therapeut es selber durchmacht.
Die Psychische Störungen bezogen sich eher auch das, was wenn ein Psychiater, Psychologische Psychotherapeut eher ein Psychopath, Sociopath oder schlimmeres is und keine was davon weiß?
Und die haben die absolute mentale Kontrolle über einen anderen Menschen.. Das kommt häufiger vor als man denkt und , dann die Patienten dem gegenüber oft fast hilflos ausgeliefert sind.
Liebe Skiesie.
Es ist wirklich erschreckend, wie oft man hört, dass sich Psychiater gegen eine ADHS Diagnostik aussprechen und die Symptome einfach so abtun. Zum Glück gibt es auch die Gegenseite - diejenigen, die sich wirklich um ihre Patienten kümmern, aber dort einen Termin zu bekommen gleicht wohl eher einem Lottogewinn.
Worauf ich aber hinaus möchte: Ich war vor kurzem auf einer Reha, um mich von einer depressiven Episode zu erholen. Dort habe ich mich sehr angeregt mit einigen Therapeuten unterhalten, da ich dort meine 2. ADHS Diagnostik habe machen lassen. (Die 1. Diagnose habe ich tatsächlich mangels Termine selbst für meine Tochter und mich bezahlt. Ich fand den Test (QIK-Test) jedoch ziemlich aussagelos). Die Psychiaterinnen dort haben mir fast alle gesagt, dass ein ausführlicher ADHS Test über mehrere Sessions geht und sehr zeitintensiv ist, so dass kaum jemand diese Art der Diagnostik noch machen möchte bzw. sich diese finanziell einfach nicht rentiert.
Ich kann Dir ebenfalls nur raten, dich als „Privatzahler“ anzumelden und eine gescheite Diagnostik machen zu lassen. Manchmal übrigens beteiligen sich Krankenkassen an den Beiträgen, wenn Du die Not eines Privattermins plausibel erklären kannst. Vielleicht ein Versuch Wert, dich mit Deiner KK auseinander zu setzen?
Kleine Side-Fact zu meinem Ablauf: Die ADHS Medikamente habe ich über mehrere Monate einfach nicht gut vertragen. Erst ein Antidepressivum hat meine Erschöpfung und das Gedankenkarussell verbessert, was sich dann auch auf den Schlaf ausgewirkt hat. Insofern müssen die ADHS Medikamente (und es gibt ja auch viele nicht BTM-Mittel) nicht immer die Lösung sein!?
Ich kann mich im digitalen Raum ja relativ gut beherrschen, hätte aber gern eine Diagnose für’s Gegenanreden, auf die ich mich berufen kann. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass das vererbt und nicht therapierbar ist
„Warum musst du immer gegenanreden?“ - „Entschuldige, ich hab Jaberites.“ - „Oh - oh nein, das wusste ich nicht, das tut mir leid .“