Hallo zusammen,
Ich bin ganz frisch hier angekommen und mir brennt eine dringende Frage unter den Nägeln.
Kurz zu meiner Person: Ich bin 47 Jahre, habe seit Anfang des Jahres die gesicherte Diganose ADHS und bin mitten in den Wechseljahren (habe keine regelmäßigen Zyklen mehr, seit ein paar Jahren schon nehme ich Famenita 200 und Gynokadin 1-2 Hub)
Seit Juli nehme ich Elvanse. Zur Zeit 2x20mg, habe aber auch 1x30mg und 1x20mg am Tag genommen eine Zeit lang. Jetzt fällt mir in meiner Dokumentation auf, dass ich immer so Mitte des Monats krasse Beschwerden habe (Übelkeit, Herzklopfen, Angst, Panik, Unruhe, das Gefühl „Ich kann nicht mehr!“). Man könnte meinen, es sei PMS, aber ich habe nicht immer eine Blutung im Anschluss. Wahrscheinlich schwankt aber das Östrogen oder so…
Meine Psychiaterin hat mir gestern Escitalopram aufgeschrieben und sagte, wenn ich in diese Phase Mitte des Monats komme, soll ich Elvanse auf 40 und 20 erhöhen und für ein paar Tage das Escitalopram nehmen.
So- und jetzt kommt meine Frage: Kann das sein, dass die Nebenwirkungen vom Elvanse, die genau die sind, die ich oben beschrieben habe, von den Östrogenschwankungen krass verstärkt werden??? Dann wäre es doch fatal, wenn ich jetzt das Elvanse erhöhe oder sogar noch das Antidepressivum hinterher nehme?
Hat jemand gleiche Erfahrungen gemacht und kann mir davon berichten? Ich bin natürlich im Austausch mit der Gyn und auch der Psychiaterin, aber ich habe das Gefühl, beide kennen ihr Fachgebiet gut, aber den Zusammenhang weniger…
Liebe Grüße
Jule