Neurodivergent und Bestrahlung

Wow! Das finde ich ganz toll :slight_smile: Ich versuche mich auch zu bewegen, aber das ist mehr Gartenarbeit, Spazieren gehen, so was. Radfahren, erst recht den Weg zurück, würde ich mich gar nicht trauen – allerdings schreibst du, dass es ein hübscher Weg durch die Natur war, das ist natürlich klasse. Bei mir wäre es eine Tour durch die Berliner Randbezirke, also nicht sonderlich schön …

Ich drück dir die Daumen, dass du bald aus dem Dauerburnout rauskommst! Das ist echt blöd, dass die Belastungen, die mit Krebs nix zu tun hatten, nicht kleiner wurden, während sich die krebsrelevanten Sachen ja bestimmt auch bei dir wie ein Berg aufgetürmt haben.

Alles Gute wünsch ich dir!

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Hallo zusammen, bin gerade über das Thema Bestrahlung und Fatigue gestolpert…

Ich selbst hatte nach den ersten Bestrahlungen eine - gefühlte - Totallähmung. Eine Freundin hat mir dann “X-Ray C200” von der Barlach-Apotheke in Bad Boll besorgt (tgl. 2 Globuli während der Bestrahlungswochen, wenn man es rechtzeitig weiß, auch vorher schon). Ab diesem Tag (ca.10. Bestrahlungstag) ging es mir deutlich besser und ich konnte (nach 2 Stunden ausruhen) tatsächlich noch ein bisschen Haushalt oder anderes machen!

Eine Freundin von mir hatte es dann bereits vor der Bestrahlungsphase eingenommen. Sie hatte null Nebenwirkungen. Kann natürlich auch an etwas anderem gelegen haben, aber … ich wollte euch das mal sagen, weil es mir es bei mir einen großen Unterschied gemacht hat.

Liebe Grüße und alles Gute!!

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Hallo,

danke dir – vielleicht hilft es ja jemandem hier, das wäre super! Meine Fatigue ist glücklicherweise mittlerweile weg.

Liebe Grüße!

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@FurryClock Hallo, darf ich fragen wie lange es gedauert hat, bis die Fatigue bei dir weg war? Ich bin gerade mitten drin und davon genervt.

Wie lange ist es bei Dir her?

Und wie viele Sitzungen hattest Du? „Nur Brust“ oder ein erwitertes Gebiet?

Ging es bei Dir schon während der Bestrahlungen los?

Bei mir ging es erst 3-4 (5?) Wochen nach dem Ende der Bestrahlungen los…

Ich antworte einfach mal für mich…

Also ich weiß gar nicht genau, ob der Fatigue je ganz weg gegangen ist, denn ich hatte in den Monaten nach den Besteahlungen kontinuierlich immer wieder andere Stressoren, als der Fatigue eigentlich hätte weggehen müssen.

Mir wurde immer gesagt, dass es mehrere Monate dauern könne.

Gefühlt hat sich rückblickend wohl nach ca 5-6 Monaten tatsächlich so ein bisschen was an der Qualität geändert… wobei ich das nicht so richtig in Worten beschreiben kann.

Bis jetzt bin ich schnell erschöpft und erhole mich nicht so schnell von allem…

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@Nono Es ist bei mir 3 1/2 Monate her. Es wurde nur die Brust bestrahlt. Aber meine Achsel hat auch was abbekommen. Es waren insgesamt 15 Termine. Der/ die/ das (?) Fatigue hat später, nach Ende der Bestrahlung angefangen. Im Moment ist es ganz schlimm, zumal ich noch on top sehr stark unter Heuschnupfen leide. Ich mache pro Tag 2-3x Mittagsschlaf. Nach jeder körperlichen Anstrengung muss ich mich kurz hinlegen. Nicht zu funktionieren fühlt sich echt mies an.

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Ohje ja Heuschnupfen kann einen auch ganz schön einschränken, das kenne ich auch. :people_hugging:

Als ob das Eine nicht schon ausreichen würde…

Ja also wenn die Bestrahlungen schon 3,5 Monate her sind, dann drücke ich Die die Daumen, dass es jetzt nicht mehr lange dauert, bis es dann endlich besser wird.

Es ist ja immer alles sehr individuell … aber vielleicht ist s es ja bei Dir auch so in der Richtung - das wünsche ich Dir jedenfalls, dass es bald anfängt, sich abzuschwächen.

Das komische ist ja, dass man es möglicherweise irgendwie gar nicht wahrnimmt, wie es besser wird und dann irgendwann fällt einem nur auf, dass schon längere Zeit weg ist… so war es bei mir jedenfalls.

Und nun, ein Jahr später, hat mir das Vergessen auch schon ziemlich geholfen, es rückblickend überhaupt nicht mehr so schlimm zu finden.

Ist schon irgendwie seltsam, das alles…

Alles Gute Dir!

Wie immer bleibt einfach nur… der dumme Spruch mit der blöden Geduld…

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Huhu, bei mir ist es, wie Nono beschrieben hat – die Fatigue schwand immer mehr, aber ich habe es gar nicht richtig bemerkt. Meine Frauenärztin hat mich drauf angesprochen, weil in meiner Akte Fatigue Grad 1 steht. Da fiel es mir wieder ein …

Bei mir begann es schon während der Bestrahlung und nahm dann langsam wieder ab. Es ist wirklich bei allen unterschiedlich, und ich glaube, man kann kaum von der einen auf die andere schließen. Ich drücke dir ganz doll die Daumen, dass es bald weggeht! Und ja, der Heuschnupfen macht es bestimmt noch eine ganze Ecke schlimmer. Das heißt aber im Umkehrschluss, dass es danach (vielleicht/hoffentlich) besser wird.

Was mir geholfen hat, war das, was alle Ärztinnen zu mir sagten: bewegen. Auch wenn es furchtbar schwer fällt. Nicht Sport, sondern spazieren gehen. Ich habe mir eine bestimmte Tageszeit ausgesucht und die dann eingehalten, weil ich es sonst nicht geschafft hätte. Außerdem hab ich noch ganz vorsichtig im Garten rumgepuzzelt, aber klar, so was hat nicht jede. Aber kleine Sachen, öfter mal, helfen. Und jetzt, ein Jahr nach der OP und zehn Monate nach der Bestrahlung, hab ich mehr Kraft als vorher, körperlich, aber seelisch auch tatsächlich. Ich hab total Muckis bekommen, weil mir Bewegung plötzlich so Spaß macht. Das war vor dem ganzen Scheiß anders.

Ich wünsche dir, dass du es bald hinter dir hast!!!

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