Noch antriebsloser durch Elvanse

Hallo ihr Lieben,

seit ich Elvanse nehme habe ich das Gefühl, dass sich meine Probleme nur verlagert haben.

Kurz zu mir: ich bin eine 36-jährige Frau, lebe alleine mit meinem Hund, arbeite Vollzeit im Home Office als Softwareentwicklerin und bin nebenbei noch selbstständig.

Ich nehme nun seit einem halben Jahr Elvanse 30mg. Anfangs war ich total begeistert weil mein Hirn endlich ohne Handbremse Vollgas geben konnte. Seit dem bin ich zum Workaholic geworden. Ich kann mich endlich konzentrieren, bin selbstbewusster in Meetings, bin nicht mehr so schnell überfordert und bin lösungsorientierter. Es macht wirklich Spaß mein Hirn endlich ohne Blockade nutzen zu können.

Zusätzlich bin ich natürlich nicht mehr so verpeilt, weniger vergesslich und reg mich auch nicht mehr über langsame Autofahrer auf :joy:

Meine eigentliche Intention Medikamente zu nehme war allerdings das Prokrastinieren, vorallem was Rechnungen bezahlen und impulsives Kaufverhalten angeht. Ich hab absolut vermeidbare Schufaeinträge trotz meinem guten Gehalt. Und da ich tief in mir drin ein ordnungsliebender Mensch bin hätte ich mir auch erhofft, dass mir Ordnung halten leichter fällt.

Nun nach einem halben Jahr Elvanse mache ich nichts anderes mehr außer arbeiten und auf der Couch liegen, Handy in der Hand und Serie bingen.

Man kann wirklich sagen dass ich Handy süchtig geworden bin. Ich kann mich für nicht mehr motivieren.

Mir fällt es auch richtig schwer mich aufzuraffen um mit meinem Hund spazieren zu gehen. Ich habe früher fast täglich gesund gekocht und hab wenigsten abundzu Sport gemacht. Mittlerweile gibt’s nurnoch Fast Food vom Lieferservice (wenn ich überhaupt mal was esse) und garkeinen Sport mehr.

Vor Elvanse hab ich mich mehrmals die Woche mit Freunden getroffen, jetzt sind sie froh wenn ich überhaupt noch zurück schreibe. Ich finds ja gut dass ich nicht mehr so viel feiern gehe aber zum Einsiedler wollte ich nicht mutieren :see_no_evil_monkey:

Ich dachte erst das ist nur ein Wintertief. Aber der Winter ist jetzt vorbei, meine Wohnung ist so unordentlich, dass ich niemanden mehr rein lassen möchte, mein Sozialleben ist kaum noch vorhanden und körperlich fühle ich mich schlechte als zuvor wegen schlechter Ernährung und kaum Bewegung.

Kurz gesagt: Meine eigentlichen Probleme hat es nur verschlimmert. Naja mit Finanzen kann ich etwas besser umgehen.

Ich hätte die Medikamente schon längst abgesetzt, aber ich würde wirklich ungern auf die kognitiven Effekte verzichten. Beruflich bringt es mich sehr voran.

Wenn ich die Medikamente im Urlaub mal nicht nicht nehme sind diese negativen Probleme übrigens weg.

Vll hat ja jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und den ein oder anderen Ratschlag.

Danke fürs lesen :slightly_smiling_face:

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Hast du schon einmal ein paar Tage eine Dosis höher oder tiefer getestet?

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Ich hab’s vor kurzem mal mit 20mg versucht. Aber da war ich zwar konzentriert aber nicht wirklich motiviert zu arbeiten. Und ich war emotional komplett leer den ganzen Tag.

Höher trau ich mich fast nicht weil ich bei 30 mg oft schon sehr mit wenig Appetit, schlechtem Schlaf und Nervosität kämpfen muss :see_no_evil_monkey:

Und hattest du MPH auch schon mal getestet? Also Ritalin, Medikinet o.ä.

Gab es eine richtige Eindosierung? Oder gab es „einfach 30 mg uny blieb dann dabei“? Gibt es Phasen in denen es besser und schlechter läuft?

Hattest du ggf. mit 20 mg begonnen und gesteigert?

Wann oder in welchen Situationen/ Zeiten nach der Einnahme prokrastinierst du?

Du wirst egal was ist wenn du es weiternehmen willst essen lernen müssen, auch wenn du erhöhen mußt.

Das ist meist wirklich harte aber wichtige Arbeit weil nicht Essen andere Probleme verursachen kann

Wie lange wirkt bek dir eine Dosis Elvanse?

Du beschreibst mein Leben (sogar die psychische Einsiedelei :weary_face:), wenn du Medikamente nimmst - nur, dass ich weder eine ADHS Diagnose habe, noch Medikamente nehme (ich bin hier als Angehörige meines Sohnes) :joy:

Ich vermute, die Medikamente fokusieren dich. Aber eben mit Prioritätensetzung und die liegt wohl stark auf deiner Arbeit.

Ich vermute mal als Laie und in’s Blaue, du brauchst neben der Medikation auch eine andere Form von Therapie, um eben „alle Aspekte deines Lebens“ zu schaffen. Aber ich gebe zu, dass ich kein Freund von „nur Medikation“ bei ADHS bin.

Sprich ich glaube die Medikation ist nicht das Problem und ich persönlich glaube bei dieser Art von Fragestellung, dass im Forum tendenziell der Glaube herrscht, die Medikamente können alles lösen, aber das können sie nicht - dazu sind sie auch bei all ihrer Vielfalt doch schon nicht individuell genug. Das kann nach hinten los gehen.

An deiner Stelle würde ich das mit deinem Arzt mal besprechen und einen Weg suchen, wie du den Fokus nun richtig lenken kannst.
Und ja, vielleicht brauchst du dennoch eine andere Medikation - ich will das echt nicht ausschließen. :wink:

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Das stimmt zumindest etwas mit der Einstellung nicht.

Zu viel verändert definitiv da war zumindest bei mir Ekel vor alkem was Essen war und null Bock auf Menschen was mir dann einfach alles zu anstrengend war.

Hast du @angieb zufällig ein Ass oder nen Verdacht auf ein Ass?

Es gibt immer die Chance zu wenig Wirkstoff oder zu viel Wirkstoff.

Es dauert auch immer 5 Tage zum Erreichen des Steady-state von Elvanse wo sich definitiv in den Tagen viel tun kann und je nach Dosis/ Idealdosis psychisch das auch noch mal mehr festigen ggf. auch verändern kann, was es manchmal so schwer macht direkt die richtige Dosis dann auch zielsicher zu erkennen. Kannst du auch in einigen Beiträgen nachlesen. Einige sind da schnell sicher manche brauchen länger bzw. sind etwas unsicher.

Es muß ja immer die eigene perfehte Dosis gefunden werden aber teils auch ein wenig Zeit für das Ausbilden der neuronalen Vernetzungen mitbedacht werden, was ggf. dann nich wenns ok bzw. gut ist nochmal etwas Verbesserung bringen kann.

Prokrastinieren und nur was mir Spaß macht und alles andere nicht zu mögen war bei mir immer irgendwie überdosiert aber wahrscheinlich muß man das auch individuell austesten und ggf. sich ein bisschen Zeit geben weil man aus der aktuelleren handlungsfähigeren Dosierung das erst man so behalten und verbessern will…

Da geb ich dir vollkommen recht. Bin auch deshalb gerade auf der Suche nach einem Therapeuten. Aber die haben ja leider immer unfassbar lange Wartezeiten.

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Würd nicht sagen dass es bei mir eine richtige Eindosierung gab. Ich hab 30 mg Elvanse bekommen, hatte einen Monat später meinen nächsten Termin beim Psychiater. Dadurch dass ich aber Anfangs so begeistert davon war weil ich mich so gut auf die Arbeit konzentrieren konnte, dachte er natürlich das passt so.

Andere Medikamente hab ich noch nicht probiert.

Also meistens nehm ich die Tablette morgens um 8 Uhr. Arbeite dann 8 - 10 Stunden fast komplett durch, bis mir irgendwann alles wehtut und ich nicht mehr sitzen kann :sweat_smile: Danach bin ich dann immer so kaputt dass ich auf nichts anderes mehr Lust hab. Denke dass das Problem dass ich wenig esse da auch mit rein spielt, weil mir dann natürlich Energie fehlt. Aber ich kann mich dann auch immer fast nicht von der Arbeit losreißen. Ich bin mittlerweile traurig wenn Freitag ist und freu mich auf die Montage. Hätte mir das früher jemand gesagt hätt ichs nicht geglaubt :joy:

Aber gestern, am Feiertag, habe ich nur ein paar Stunden gearbeitet und lag danach auch ca 12 Stunde nur auf der Couch rum obwohl ich unbedingt mal wieder meine Wohnung putzen müsste, aber ich konnt mich absolut nicht dazu motivieren.

Würd sagen eine Dosis wirkt bei mir fast den ganzen Tag. Klar der Peak ist eher Mittags aber wenn ich mich Abends mit Menschen unterhalte kann ich mich immernoch gut konzentrieren.

Habs nie testen lassen, aber würde nicht sagen dass ich Ass habe. Ohne Medikamente war ich immer total kontaktfreudig, gut gelaunt und hab gerne was unternommen. War viel feiern und auf Festivals. Kenn mich nicht so gut aus aber denke da fällt Ass schonmal raus.

Am Wochenende oder im Urlaub nehm ich die Medis garnicht weil ich wenigstens da wieder ein lebensfroher Mensch sein will.

Im Endeffekt wär mir fast lieber ich hätte die Medikamente nie bekommen weil es sich nur beruflich positiv auswirkt, aber da hat ich ja keine nennenswerten Probleme. Aber jetzt will ich dieses Gefühl von “klar im Kopf“ nicht mehr her geben.

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Wie teilst du dir denn die Arbeit ein? Arbeitest du nach einer Taskliste, nach Terminen, anderem?

Vielleicht kannst du da mal als einfache (Zwischen-)Lösung bewusst Tasks/Termine für Pause setzen. Wie diese aussehen soll, musst du überlegen.

Vielleicht auch die Aufgaben nicht auf das Ende des Tages legen, wo die Energie weg ist. Ich merke immer wieder, wenn ich wichtige private Aufgaben VOR der Arbeit erledigen kann, fallen sie mir leichter. Sobald ich mit meiner Arbeit anfange bin ich wie auf einer Straße und komme da erst runter, wenn die Energie weg ist… Abends und am WE ist bei mir meistens total die Luft raus und das was noch da ist, muss ich für meine Kinder hergeben. :weary_face:

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Achja, die Königsdisziplin ist dann Erholung einzubauen… naja, da weiß ich leider aktuell auch keinen Rat.

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Alles gute Ratschläge, danke :slight_smile:

Vor der Arbeit kann ich leider nicht viel machen, weil ich morgens direkt Meetings hab. Und wenn ich drin bin , bin ich drin. Dann kann ich mich nicht mehr von der Arbeit lösen. Ich will dann auch immer die Zeit in der das Medikament am meisten wirkt nutzen. Und dann machts mir immer so viel Spaß dass ich nicht mehr aufhören will. Ein Teufelskreis.

Könnte mir garnicht vorstellen mich abends noch um Kinder kümmern zu müssen. Werd ja meinem Hund kaum noch gerecht :see_no_evil_monkey:

Aber Erholung hab ich ja eigentlich genug. Ich mach ja nichts außer arbeiten und erholen. Das Problem ist nur wenn ich mal auf der Couch liege komm ich da auch nicht mehr weg :sweat_smile:

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Ich kann dir von mir sagen, dass Couchsurfen leider nicht ganz so erholsam leider ist… aber zu mehr als dazu, fehlt mir abends leider auch jegliche Energie.

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So da haben wir aber eine ganz gefährliche Selbstaussage von dir!

Ich werde meinem Hund kaum noch gerecht! ! !

Bei dir sollte jetzt im Gehirn ein sehr lauter Alarmton schrillen. Ich schätze mal du hattest dir deinen Hund sehr bewußt angeschafft und er ist für dich auch dein ein und alles vor der Medikation gewesen oder?

Du hast ein riesen Problem glaube ich gerade mit der Medikation und die Wahrscheinlichkeit das es schlimmer wird ist groß.

Elvanse soll nur Adhs Symptome lindern! Elvanse soll weder Ermöglichen Raubbau zu betreiben, noch Selbstzerstörung zu befeuern oder zu Ermöglichen.

Wenn du jetzt nicht aufpaßt könnte es schneller als dir lieb ist, daß du dein Leben bewußt vor die Wand fährst.
Es klingt ja schon fast wie eine Sucht, die du selbst dir aktuell verklärst.

Könnte sein, daß zumindest in dieser Dosis zu viel Dopamin oder zu viele Endorphine ausgeschüttet werden, die dich in diesen Kreislauf ziehen und eine Art Suchtverhalten auslösen.

Das muß dir richtig bewußt werden und sein, damit du auch bereit bist, egal wie schwer es dir fällt das zu ändern und auch durchzuhalten. Nicht das du irgendwann mehr Probleme hast als du dir das in einigen Monaten hast erträumen können.

Was passiert, wenn du z.B. mal 25 mg ausprobiest indem du Elvanse in 30 ml Wasser 30 mg Wirkstoff auflöst und mit ner Spritze dann mal 1 Woche nur 25 mg nimmst? (Was sich absetzt sind nur Füll- und Hilfsstoffe für die maschinelle Abfüllung)

Du kast zusätzlich ggf. nach Therapieangeboten schauen bzw. auch nach Ergotherapie,. Doch diese 30 mg scheinen für deine Psyche toxisch zu sein und du möchtest doch deinen Hund behalten und ihm nur gutes tun oder?

Weißt du ob du ggf. auch eine Ass hast? Ggf. könnte auch weniger mehr werden, indem du mit z.B. 10mg und ggf. 10 mg später besser zurecht kommen könntest als nur 1 mal 20 mg. Hattest du die 20mg denn mal ne Woche durchgestanden? Könnte sein, daß „nur“ die ersten Tage blöd sind.

Du wirst auch wissen, wenn dj so weiter machst wirst du auch die Selbstständigkeit irgendwann crashen, weil dazu Bonität, Finanzen und einiges mehr dazu gehören und wichtig sind und Unternehmen/ Selbstständigkeit eher nicht an den Ideen oder der Arbeit eher an den Verwaltungs-und Steuervorschriften sowie der entsprechenden Dokumentation scheitert bzw. zum Problem wird.

Das mit der Couch müsste Prokrastination sein und die Arbeit die Spaß bereitet die Endorphinflutung zu sehr unterstützen, da du ja quasi keine reine Pflichten erfüllt bekommst.

War das den ohne Medikamente auch ein großes Problem oder war es da halbwegs ausgewogen (man darf mit sich ringen bekommt aber genug Pflichten erfüllt?)

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Ohne mich wirklich in eure Unterhaltung mischen zu wollen liebe @angieb da ist soviel mehr dran, als diese paar Worte sagen können, bitte gib Acht auf dich duckundwech

:four_leaf_clover:

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Achso @angieb

Es gibt auch keine „DIE LÖSUNG“
du wirst eher eine finden müssen mit der du umgehen/ leben kannst zumindest für ne Zeit aber dich nicht wie deine jetztige Dosis zerstört.

Ohne Ausprobieren ggf. auch 1 bis 2 nicht so schöne Wochen wird es wahrscheinlich nicht funktionen :disappointed_face::persevering_face::scream:
weil doch schon bezüglich Arbeitspensum frustriert sein könntest…

ich hatte auch Dosierungen die mir nicht gut taten und ich mich wirklich schwer tat aufzugeben… das kann passieren und ich fand auch je länger es anhielt schwerer dagegen zu entscheiden…

tut mir echt leid für dich

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Ganz kurz (da ich ähnliches durchgemacht habe):

Du sagst selbst, du bist durch das Medikament erstmal zum Workaholic geworden.

Du hast das Medikament nicht dazu benutzt, um bestehende Strukturen zu erleichtern und dazwischen endlich zur Ruhe zu kommen.

Stattdessen hast du die neugewonnenen Ressourcen reinvestiert für eine noch bessere Performance.

Die Müdigkeit von Jahrzehnten holt dich ein.

Ich würde mich schwer wundern, wenn dein Fall anders gelagert wäre.

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Ich hau jetzt provokativ paar Schlagwörter raus:

Teilzeit arbeiten.

Rolle des Teamleiters abgeben.

3 Wochen Urlaub am Stück.

Geführte Meditation täglich (Youtube)

Mal mal wieder.

Ab ins verlängerte Wochenende ins Hundehotel.

Mal das Leben radikal von außen betrachten: Was von all den tut dir (DIR!) denn wirklich gut?

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:police_car_light: :police_car_light::police_car_light::police_car_light::police_car_light::police_car_light::police_car_light: :police_car_light:!!!

→ Merkste selbst, oder? :people_hugging:

ADHS Medis sind dafür da, dir zu ermöglichen mehr Gestaltungsmöglichkeiten für dein Leben zu erhalten. Und nicht, es innerhalb von 6 Monaten gegen die Wand zu fahren.
Den 1. Schritt raus aus dieser Misere hast du schon gemacht: es ist dir bewusst geworden, dass dein Leben gewaltig in Schieflage geraten ist.
2. Schritt: Rede mit deinem PsychiaterIn. Mediwechsel, Dosisänderung, whatever.
:four_leaf_clover::four_leaf_clover::four_leaf_clover:

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Hej

Ich hab zwar keinen Ratschlag für dich, aber ich teile dein Problem und fühle sehr mit dir! Ich lebe auch allein mit meiner Hündin, war bis zur Einnahme von Elvanse 40mg total perfektionistisch, aufgeräumt und fast zu pingelig sauber und kam nie zur Ruhe, was mich in ein Burnout getrieben hat über die vielen Jahre ( ich bin erst mit 58 diagnostiziert worden) jetzt kenne ich mich kaum noch, alles ist mir zu viel, räume nur auf wenn ich mich richtig zwinge, ebenso mit putzen… habe den Fokus auf die Spaziergänge mit meinem Hund gelegt und somit bin ich nachher erschöpft. So liege ich dann auch auf dem Sofa mit Handy od Buch, kochen muss ich mich auch zwingen ebenso zum essen! ABER, ich bin viel selbstbewusster geworden unter Menschen fühle ich mich nicht mehr so angespannt und wenn ich arbeite geht es mir einfach von der Hand!

Daher möchte ich die Medis nicht missen, aber diese lazy Seite finde ich schon ganz seltsam an mir und weiss auch nicht so recht ob ich das so haben möchte für immer….

Gerne hätte ich dir einen Tipp gegeben, aber ich brauche selber einen solchen.

Ich wünsche dir wieder mehr Antrieb auch ausserhalb deiner Arbeit!

Alles Gute

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