Es gibt mit Sicherheit schon Themen darüber aber die Geduld alles nachzulesen hab ich gerade nicht. Fraglich, ob ich die je habe
Also erstmal hab ich seit Oktober letzten Jahres offiziell meine ADHS Diagnose, Nehm aber aktuell keine Medikamente aus verschiedenen Gründen.
Jetzt ist es aber so, dass ich deutliche Symptome von einem Östrogenmangel hab. Mein Psychiater meint, dass das wohl bei Frauen mit ADHS öfter vorkommen soll.
Jetzt ist es aber leider so, dass meine Hausärztin leider keine wirklich große Hilfe in allen Bereichen ist und meine Gynäkologin einfach nur die Pille andrehen will. Es ist hier in der Region einfach unfassbar schwer Ärzte zu finden, die einem wirklich weiterhelfen… Ich bin aktuell an einem Punkt wo ich einfach nicht mehr weiter weiß. Ich kämpfe an zig Fronten. Versuche allein schon einen Arzt zu finden, der mir Elvanse verschreibt, weil ich mir medikinet u.a. einfach nicht klar komme. Ich hab das Gefühl, dass die Ärzte einen einfach nicht behandeln wollen oder kaum einer wirklich sich im Jahr 25 weiterbildet… Bin am verzweifeln. Was habt ihr bei Östrogenmangel gemacht?
Sorry für die doofe Frage…
Mußt du die Frauenärztin fragen, die muß dann Blut abnehmen und bestimmen.
Aber wenn du den Mangel haben könntest, wieso willst du nicht einfach die Öillenemöfehlung deiner Frauenärztin versuchen und die Pille probehalber nehmen und wenns dir besser geht hatte sie recht, aber ohne Versuch motzen ist daneben, zumal du von einem Östrogenmangel ausgehst. Wie willst du den beheben? Nachts deinen Uterus besprechen? Beten? Da kommt dann eh wieder eine Öille ins Spiel, die du ablehnst - entsprechend wird sich kein Problem lösen.
Forderst du Elvanse vom Arzt, daß er blockiert? Hattest du Ritalin angesprochen und versuchen wollen? vom Geld für sein Buget schon ein großer Unterschied, weil Lisdexamfetamin bzw. Elvanse erheblich teurer ist und Ärzte mit Forderungen von Patient nicht umgehen wollen und können. Vielleicht hast du es immer falsch angesprochen bzw. nicht ein anderes Medikament statt Medikinet gewünscht, weil es dir so schlecht damit geht eher zu hart versucht dein Wunschmedikament durchzubekommen, was dann durch falsches Auftreten, zu hart fordern oder irgendwie so was blöd rüberkommendes dazu führt, daß die Ärzte mauern, ggf. weil sie ggf. befürchten das es um eine Abhängigkeit handeln könnte. Ich weiß, daß mein Psychiater mich bestimmt 10 Jahre mit Benzos zum schlafen so vor die Wand fahren ließ und er auch mit allem was abhängig machen könnte sehr skeptisch war.
Wenn du nicht schon Jahre bei dem Arzt in Behandlung bist, können Forderungen sehr schnell sehr falsch ankommen
Also wurden bisher nie gezielt die Hormonwerte bestimmt? Und zwar zu verschiedenen Zeitpunkten im Zyklus? 27 ist ja kein Alter, in dem ein Östrogenmangel üblich wäre.
Welche Symptome hast Du?
Was wurde bisher untersucht?
Du könntest versuchen, einen Termin bei einem Endokrinologen zu bekommen. Das ist der Hormon-Spezialist.
Im Zweifel musst Du halt weit fahren. Das ist das neue „normal“ in unserem Gesundheitssystem, an das wir uns eher schnell als langsam gewöhnen sollten.
Und was soll diese künstliche Hormonbombe bringen?
Nichts, genau.
Die Pille schadet viel mehr, als sie nützt. Bringt den kompletten Zyklus durcheinander, oft auch noch JAHRE nach dem absetzen. Nach dem Absetzen fangen die Probleme dann richtig an.
Die Pille LÖST NICHT DAS PROBLEM!! Bei einem Östrogenmangel sollte man die URSACHE angehen, und nicht einfach ein „Pflaster“ draufkleben und „Joa, wird schon passen, nimm einfach die Pille fertig“.
Ich habe nach dem absetzen der Pille eine Östrogendominanz bekommen (mein körper hat durch die Jahrelange Pilleneinnahme natürlich die eigene Hormon Produktion runter gefahren, und nach dem absetzen hat er dann einige Monate lang zu viel Östrogen um den Eisprung rum produziert).
Da wollte die Gyn natürlich direkt wieder die Pille verschreiben klar, hilft ja so viel dann.
Sowas findet man aber nur durch eine genaue Blutuntersuchung raus, Stichwort Endokrinologe - dass ich der Facharzt für Hormone.
Da würde ich an deiner Stelle erstmal hin, weil du hast ja noch keine gesicherte Diagnose wie es klingt? Du musst das erstmal abklären lassen.
Da musst du halt leider im größeren Umkreis suchen.
Mein Psychiater ist 1h Zugfahrt von mir weg, meine neue Gynäkologin 200km (Ja, kein Witz. Aber da geh ich idR nur 1x im Jahr hin).
Für einen Endokrinologen bin ich auch über ne Stunde Zuggefahren.
Muss man leider in Kauf nehmen, oder man lässt es halt- aber dann gibt´s auch keine Behandlung.
Zyklusfood. Kann (!) evtl schon gut helfen. Sich zyklisch ernähren hat mir tatsächlich sehr geholfen die letzten 12 Monate, bzw mache ich immer noch. Habe nach dem Absetzen der Pille inzwischen einen gesunden, regelmäßigen Zyklus ohne nennenswerte Probleme.
Google, da gibts gaaaanz viele Blogs dazu.
Ich empfehle sehr Bodysynchron's Zyklusfood Guide - Revolutioniere Deine Ernährung