Plötzlich AD(H)S im Studium

Hallo!
Ich bin der Philip und bei mir wurde jetzt ADHS im Alter von 23 Jahren festgestellt. Ich habe 2 Studienwechsel hinter mir und möchte wieder mein Erststudium anfangen (Chemie), da ich nun in Behandlung bin und mein Alltag viel besser funktioniert.
Was ich aber bis jetzt nicht verstehe: Wie kann es sein, dass ich nie in der Schule auffällig war (immer ein 1er Schüler gewesen) und es bis zur Matura beim Lernen nicht immer bemerkt habe ? Klar hatte ich Tendenzen, Dinge nicht zu Ende zu machen, aber eine schalflose Nacht hat meist gereicht, um das Defizit auszugleichen. Sogar am Anfang meines Chemiestudiums hatte ich bis zur Pandemie keine Probleme, durch die veränderte Studienumgebung verlor ich jedoch die Struktur und konnte mich schlechter konzentrieren. Irgendwie konnte ich nichts mehr, was ich vorher machen konnte. Ich hatte schon immer starke Ängste, innere Unruhe und natürlich die anderen gängigen ADHS-Symptome (Verträumtheit, Prokrastination etc., wirklich ALLES), aber kann einzig und alleine mein starkes intrinsisches Interesse für die Schulfächer mich vor größeren Auffälligkeiten im Gymnasium „gerettet“ haben?

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Hallo und willkommen im Forum.

Ich würde annehmen, dass du intelligent bist und damit viel kompensieren konntest.
Du schreibst ja selbst, dass es oft gereicht hat, eine Nacht zu lernen.
Normal wäre aber, täglich zu lernen und die Nacht davor zu schlafen :slightly_smiling_face:.
Ab irgendeiner Komplexität der Inhalte gerät man aber immer an seine Grenzen und dann stürzt das wackelige Kartenhaus halt ein.
Die gute Nachricht: wenn du intelligent bist und anfangen kannst, täglich zu lernen stehen deine Erfolgschancen sehr gut.

Ich habe das ganz ähnlich erlebt wie du, nur viel später gecheckt.

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Hallo!
Das klingt fast wie bei mir. War auch in der Schule unauffällig, man hielt mich häufig „nur“ für unterfordert (Gesamtschule). Das Abi habe ich ohne zu Lernen sehr gut bestanden und das böse Erwachen kam dann nach dem zweiten Studiengangwechsel. Solange es Struktur gab und man sich einfach etwas an die Lerngruppe von Freunden anhängen konnte, gab es keine Probleme. Nach dem zweiten Wechseln war ich aber mehr oder weniger auf mich allein gestellt und hab dann ein paar Semester wirklich kaum noch irgendwas auf die Reihe bekommen, obwohl mich das Studienfach eigentlich sehr interessiert und ich auch was tun wollte. Die ADHS-Diagnose hat mir dann die Erklärung geliefert :smiley:
Deshalb würde ich basierend auf meinen Erfahrungen deine Frage mit JA beantworten. Solange man durch eine gute Kombination von äußerlich gegebener Struktur und innerem eigenem Interesse gut mitschwimmen kann, fallen die negativen Symptome gar nicht wirklich auf und werden einem erst bewusst, wenn mal etwas davon wegbricht. Dann geht die eigentliche Arbeit los, denn dann muss man herausfinden, wie man sich selbst die Struktur geben kann, die man für alles mögliche braucht.

Ach, und noch zum Thema unauffällig in der Schule: Bei meiner Diagnose habe ich auch alle Zeugnisse bis zur 8. Klasse (schriftliche Beurteilungen) abgegeben. Im Abschlussbericht hat die Ärztin dann alles untereinander geschrieben, was auf ADHS hingewiesen hat. Und nach den 2 vollen DIN A4 Blättern muss ich sagen - ganz so unauffällig war es vielleicht doch nicht :smiley:
Es ist scheinbar häufig so, dass intelligente Kinder etwas durch’s Raster fallen weil sie eben nicht durch schlechte Leistungen auffallen. So erging es auch einigen anderen erst spät diagnostizierten Bekannten in meinem Umfeld.

LG!

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Ja, da kann ich mich auch einreihen :smiley:
Hinzu kommt, denke ich, je nachdem, was man so für ein Typ ist (ingesamt trotzdem freundlich, umgänglich, beliebt bei den anderen Kindern etc.) und der Tatsache, dass bis vor einigen Jahren (und bei vielen Lehrer*innen immernoch) das ADHS-Bild aus Stereotypen besteht, es einfach nicht als das gesehen wurde, was es eben ist/war.
Und ich sehe das, wie Worgl schrieb: irgendwann stürzt das Kartenhaus ein. Wann der Punkt kommt, ist nur unterschiedlich. Bestätigte übrigens auch die Psychiaterin meines Sohnes, dass das ganz oft so ist, gerade bei denen mit eher hohem IQ. Alles wird lange kompensiert und dann beim Übergang in die weiterführende Schule, ins Studium, in den Job, bei nem Wechsel oder Geburt von Kindern…, bricht es zusammen und klappt „plötzlich“ nicht mehr.
LG

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Bei mir ist es im Gymnasium aufgefallen, also fünfte und sechste Klasse. Wenn man nicht diagnostiziert ist, entwickelt man Strategien. Ich habe in meinem Studium bisher Strategien entwickelt, die mir sehr gut helfen, effektiv und fokussiert zu lernen. Strategien, die Andere nicht nutzen, oder gar brauchen. Ich denke man kann auch mit ADHS gut durchs Abi kommen, wenn man entsprechend die Disziplin hat, auch Strategien zu entwickeln. Es kostet halt mehr Kraft als bei Anderen. Aber man ist mit ADHS nicht zum Minderleister verdammt.

Hey! Danke für die ganzen lieben Antworten, hätte mir nicht erwartet, so schnell so tolle Erfahrungsberichte zu diesem Thema zu bekommen! Was sind deine/eure Strategien gewesen im Studium oder Beruf? Was ist euer „Gold-Standard“, um gut über die Hürden zu kommen? XD

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Für digitale Texte und Arbeiten habe ich immer Balabolka Tts genutzt um mir den Text beim Lesen gleichzeitig vorlesen zu lassen.
Wenn es nicht digital verfügbar war, binaurale beats über Kopfhörer.
Ich habe oft fiktive Deadlines mit meiner Frau ausgemacht.

Lerngruppen, die sich verbindlich treffen.

Und das allerwichtigste bei wissenschaftlichen Arbeiten: eine ordentliche Zitiersoftware schon vor Beginn der Recherche.
Das hilft enorm.

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Bisher: Bis zum Studium ging es ohne lernen und so. Ich hatte halt gute und weniger gute Fächer, aber insgesamt immer ok. Im Studium, dann: Druck :smiley: …also so lange warten, bis ich muss. Dann geht (fast) alles. Nicht die tollste Strategie und echt auch zu kraftaufwändig.

Versuche ich aber zu ändern.

Mir hilft Bodydoubling generell total. Im ersten Studium hab ich seeeehr viel in der Bib gelernt. Daheim keine Chance (ist jetzt im Fernstudium schon ein Kampf zum Teil). Ich hab jetzt recht neu Focusmate entdeckt. Bin da noch am testen, find es aber ne gute Idee.
Sonst tatsächlich seit kurzem auch Medikamente (bin erst seit kurzem diagnostiziert), damit gehts mit der Ablenkung deutlich besser und ich bleibe eher „dran“. Der Antrieb, anzufangen ist oft immer noch schwer (aber bisschen besser).
Auswendiglernen mache ich schon lange nur noch beim Spazieren. Durch die Bewegung gehts viel besser und was anderes kann ich dann im Wald auch nicht so recht machen :wink:

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Hab mich irgendwie durch die Realschulzeit geschlagen und weiß jetzt erst im Rückblick , dass ich nicht nur ein faules, rebellierendes Pubertier ohne Begabung war.
Berufsausbildung war mein Hyperfokus „so gut wie möglich zu sein“ damit ich mir später einen Arbeitstelle aussuchen kann und nicht umgekehrt. Das habe ich im ungesundestem immer auf dem letzen Drücker aufschieberitis Chaos seltsamerweise mit guten Noten hinbekommen .
Dann berufsbegleitendes Studium , dazu kam ne Lebenkrise , dass hat bei mir alles ganz schön ins Wanken gebracht und mein da noch nicht diagnostiziertes ADHS hat alles noch viel schlimmer gemacht. Hab es Jahre lang so im Job irgendwie hinbekommen , aber dass Studium hat da meine „Einschränkungen“ durch ADHS noch mal sehr deutlich werden lassen .

Im Studium „plötzlich“ ADHS „zu bekommen“ ist in unserer SHG ein Klassiker.

Leute, die bis zum Abi die HA früh im Bus gemacht haben oder Hausarbeiten in der Nacht vor Abgabe geschrieben haben (Abi-Note 1 -2), scheitern oft schon ab dem ersten Semester und verstehen die Welt nicht mehr.

Dass auch beim ADHS eine Unterteilung in „hochfunktional“ (HF) und „niederfunktional“ (NF) (siehe ICD11 bei ASS) stattfinden müsste, ist bei Laien kaum bekannt.
Ungefähr so wie HF-Autisten / Aspies, die „Autismus“ nur als (frühkindlichen-) Kanner-Autismus kennen, sich also dort selbst nicht wieder finden.

Tatsächlich ist die Uni bei uns aber voll von HF-ADHS-lern und HF-Aspies in Forschung und Lehre.
Ihre „Andersheit“ wurde ihnen lediglich bisher nachgesehen, da sie als Nerds extrem leistungsfähig waren.
Wir haben also immer wieder Leute in der SHG, die erst in der Promotion Probleme bekommen oder eine Professur ergattert haben und erst jetzt zu scheitern beginnen.
Promov. Med. oder Juristen, bzw. Prof. gehören seit Jahren zu unserer SHG, um sich mit anderen auszutauschen und nach Lösungen zu suchen.
Die wenigsten davon geben sich zu erkennen, da sie gefährdet sind stigmatisiert und rausgeschmissen bzw. degradiert zu werden.
Eine niedergel. Medizinerin befürchtet Einbußen für ihrer Praxis, wenn ihr Name mit ADHS in Verbindung gebracht würde. Die Lehramtsstudenten können sich nicht diagnostizieren lassen, da sonst ihre Verbeamtung gefährdet wäre.

zum Studium:

Da wir an der Uni-Jena viele Leute mit ADHS, Autismus u.Ä. haben, diese aber kaum oder die falschen Nachteilsausgleiche bekommen, findet am
20.11. eine Veranstaltung statt, der man auch online folgen kann.
Anmeldung in der Adresse unterm Link.
Symposium „Studium mit Neurodivergenz“ (uni-jena.de)

Übrigens:
"…Fachtagung <>
: Aktuelle Befunde und Handlungsbedarfe auf dem Weg zu einer
inklusiven Hochschule.
Aufgrund des großen Interesses an der Fachtagung
der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) haben
wir uns entschieden, die Plenumsteile der Veranstaltung zu streamen.

Am 08. November 2023 startet der Live-Stream um 09.15 Uhr und endet um 13.15
Uhr.
Am 09. November 2023 können Sie die Tagung von 09.15 Uhr bis 12.30 Uhr via
Live-Stream verfolgen.

Hier ist der Link zum Stream:

Sie können den Link gerne an interessierte Personen weitergeben.
…"

Könnte ich Teil Ihrer SHG werden? Bzw. haben Sie auch eine Online-Präsenz (Gruppenchat auf Whatsapp oder ähnliches)? Vielen Dank für Ihre Antwort und Ihren Link, ich werde ihn an Studenten und Gruppen der Universitäten Wien und der TU Wien weiterleiten!

Da ich mich selbst intensiv mit diesem Punkt beschäftigt habe/beschäftigen musste (auf ADHS bezogen): Stimmt zum Glück so nicht, wie ich auf einem Kongress von einer Juristin erfahren habe. Hält sich aber hartnäckig. Ich sage nicht, dass die Diagnose frei von Stigmatisierungsrisiko ist. Jedoch liegt die Beweislast für eine beruflich eingeschränkte Eignung, welche einer Verbeamtung im Wege steht, bei der Behörde (beziehungsweise der Stelle, die halt darüber entscheidet). Das bedeutet, dass die reine ADHS-Diagnose für eine Ablehnung (im Lehramtskontext) nicht reicht. Stattdessen müssen konkrete Gründe und tatsächlich auftretende Verhaltensweisen bzw. berufliche Einschränkungen als Ablehnungsbegründung aufgeführt werden. Ist man diagnostiziert, eventuell auch medikamentös gut eingestellt und hat generell gute Coping-Strategien, darf ADHS selbst also nicht als Grund angeführt werden, der gegen eine Verbeamtung spricht. Sondern nur etwaige negative, berufliche Auswirkungen, sofern diese bestehen und gravierend genug sind.

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Richtig. Auf dem Papier darf man niemanden bzgl. ADHS usw. benachteiligen. Die Praxis hinkt da etwas hinterher.
Zurzeit kommt der online-Treff für ADHS betroffene Pädagogen etwas in Schwung, so dass in der Vernetzung auch „mehr Bums“ für den Einzelnen entsteht.
Wer in einem solchen Netzwerk ist, wird vermutlich zukünftig deutlich weniger Probleme bekommen, da eine große Gruppe ebenfalls betroffener Pädagogen im Zweifel erheblichen Druck ausüben können. („ADHS-Terrier-Modus“)

Die Zahl der spät diagnostizierten Pädagogen ist in den letzten Wochen wieder um zwei angestiegen. Nach dem Studium angefangen und mit der ersten eigenen Klasse gemerkt, dass das „irgendwie klemmt“ mit Routinen, die dem Klassenleiter nun mal auferlegt sind.

Ich persönlich finde das Referendariat mit den extrinsisch bestimmten Strukturen teilweise echt kräftezehrend, muss ich gestehen. Aber auch das geht ja zum Glück vorbei.

Ohne den Nutzen eures Netzwerks auch nur im geringsten anzweifeln zu wollen, so ist es bezogen auf die Verbeamtung zum Glück etwas schwieriger, aufgrund von ADHS abgelehnt zu werden. Denn wie gesagt: Die Beweislast liegt nicht bei den Arbeitnehmenden, sondern bei der begutachtenden Person. Sollte das negative Urteil nicht ausreichend begründet werden können, so müssten theoretisch juristische Schritte möglich sein. Wobei ich einfach mal optimistisch hoffe, dass ich diesen Fall nicht austesten muss.:slightly_smiling_face:

Da auch Juristen in den „Top Ten“ der ADHS-Berufe weit oben liegen, haben wir die fast so häufig wie Pädagogen mit ADHS. Es würde sich also im Ernstfall ein leidenschaftlicher Kämpfer „mit Schild und Schwert“ finden.

Die Ablehnung der Verbeamtung wurde mir bisher nur aus anderen Gruppen erzählt. Wir hatten den Fall in unserer Gruppe noch nicht „live“, da bisher die Studis wieder weg waren, nach dem Studium, die Lehrerinnen an privaten Schulen waren oder schon ein paar Jahre oder Länger im Dienst waren.
Im onlinetalk ist eine Pädagogin, die nun schon ein paar Jahre im Personalrat hinter sich hat.
Der ist das Thema nicht neu aber gleichzeitig ist sie für die Leute im Netzwerk die Helferin, wenn’s klemmt.

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Die Kollegen vom ADAPT sind sogar noch ein paar Tage früher dran als wir:

„Studieren im Spektrum Neurodiversität“ an 3 Wiener Unis von 6. - 10.11.2023

Studieren im Spektrum Neurodiversität | ADAPT

Studieren im Spektrum Neurodiversität (für Lehrende) | ADAPT

Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht: Zwar war ich in der Grundschule etwas verhaltensauffällig („verträumt“, „langsam“, „verliert Ziel aus den Augen“), aber meine Noten haben immer gepasst. Hausaufgaben haben eeeewig gedauert, weil ich immer abgelenkt war. Dann im Gymnasium habe ich Strategien entwickelt: - Hausaufgaben immer kurz vor knapp anfangen, damit ich genug Druck habe, sie schnell und effizient zu beenden. - Ebenso das Lernen und Präsentationsvorbereiten: immer erst am Abend davor angefangen. - Im Unterricht permanent aktiv partizipieren hat mich beim Thema gehalten, so dass ich nicht abgedriftet bin.
Sehr oft habe ich aber auch keine Hausaufgaben gemacht, mich haben auch „Übungen“ nie interessiert. Sobald ich ein Prinzip verstanden hatte, konnte ich mich nicht darauf konzentrieren, meine Fähigkeiten in dem Bereich zu perfektionieren. Letztendlich 1.5 Abi in Bayern. Ich war sogar sehr stolz auf meine Effizienz Notenschnitt/investierte Zeit
Dann hat die Uni (Physik) hat extrem eingeschlagen: Ich hatte nie gelernt, langfristig und planvoll zu lernen. Passive Aufnahme von Vorlesungen war mir ziemlich unmöglich. Ich habe kaum etwas während der Vorlesungszeit verinnerlich und was imer wieder geschockt, dass 3 Tage Vorbereitung für eine Klausur nicht immer ausreicht - erst recht nicht für eine gute Note. Langsam hab ich mich dann auch damit arrangiert, mit Fokus auf Bestehen, dann gute Noten im Master. Mehr als 5 Tage Vorbereitung für eine Klausur habe ich mir bis auf ein paar Ausreißer nie geben können, weil ich sonst zu stark prokrastiniert habe. Mein Lernmodus war dann auch immer „FULL ON“: Aufstehen, in die Bib, lernen, nappen, lernen bis spät abends, schlafen und repeat. etwas gemäßigteres hat nicht funktioniert.
Richtig fertig gemacht haben mich dann erst die Bachelorarbeit und Masterarbeit. Monatelang an einem Projekt mit fester Deadline konzentriert und zielgerichtet arbeiten?!? Am Anfang war der Druck natürlich viel zu gering und am Ende bin ich wochenlang auf 3-4 h Schlanf im Kreis gedreht. Tagelang habe ich teilweise mit mir gerungen, auch nur einen halben Task zu erledigen. Beides mal bin ich fertig geworden, aber nach meiner Masterarbeit bin ich in ein riesiges Loch gefallen und habe mir professionelle Hilfe geholt. Verdacht auf ADHS- ja. Aber meine damalige Psychologin hat meine Probleme mit executive Function eher auf emotionale Probleme zurückgeführt und letztendlich haben wir es einfach mit genereller Verhaltenstherapie auch gezielt gegen Prokrastination versucht. Hat ein wenig geholfen, aber nicht nachhaltig. Ich habe immerhin gelernt Limits zu setzen. Erst jetzt. 3.5 Jahre in meiner Doktorarbeit habe ich mich von einer Neurologin diagnostizieren lassen und habe einige Regrets, dass ich das nicht früher realisiert habe D:

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