ich habe seit ca. einem3/4 Jahr meine ADHS Diagnose (neben weiteren psychischen Erkrankungen) und wurde (tagesklinisch und später ambulant) auf 40 mg (morgens) + 20 mg (mittags) Elvanse eindosiert. Zusätzlich nehme ich u.A. Venlafaxin, Doxepin und Mönchspfeffer. Ich merke, dass das Elvanse so ca. eine Woche vor meiner Periode deutlich schlechter wirkt. Ab demnächt habe ich einen neuen Psychiater, dem man wohl auch gut Vorschläge machen kann. Ich möchte gerne in der stressigen Zyklusphase das Elvanse erhöhen, aber 70 mg/Tag ist ja höchstdosis und 10 mg Kapseln gibt es nicht.
Fragenteil 1: Habt ihr Ideen, wie man das Dilemma lösen kann ohne Kapseln zu öffnen? Es gibt ja Lisdex Aristo auch als Lösung, aber ich vermute mal, das übernehmen die Krankenkassen nicht?
→ ab Februar hab ich einen neuen Psychiater und würde gern schon mit Wissen und Handlungsideen hingehen
Fragenteil 2: Habt ihr Erfahrungswerte, was man noch gegen das PMDS versuchen kann? Da das bei mir lebensgefährdende Züge annehmen kann möchte ich den aktuellen Zustand nicht akzeptieren.
→ Standardenpfehlungen sind Antidepressiva und Mönchspfeffer, die nehme ich schon. Gyn Termin schaffe ich hoffentlich irgendwann, ist Traumabedingt aber gar nicht so einfach.
Danke schonmal an alle, die sich die Mühe machen das hier zu lesen
Ich habe PMS, also nicht ganz so krass wie bei Dir. Mönchspfeffer vertrage ich leider nicht und habe von einigen auch schon gehört, dass es gerade bei PM(D)S nicht so gut hilft, mehr weiss ich da leider auch nicht. Ich war deshalb bei 5 verschiedenen Gyns und habe 5 verschiedene Antworten bekommen.
Was bei mir hilft: Ab Eisprung nehme ich ein pflanzliches Medikament, das eine Gyn mir empfohlen hat, den Namen muss ich raussuchen. Dazu täglich Magnesium, das soll (!) auch helfen.
In der Winterzeit ist es bei immer schlimmer, deshalb nehme ich ca eine Woche für meiner Periode Fluoxetin für 7 Tage ein, das hilft erstaunlich gut und ist auch für PMDS empfohlen.
Danke für deine Antwort
Magnesium nehme ich eh schon dauerhaft und ich merke, dass mir das auch hilft, allerdings eher in Richtung Krämpfe in den Beinen. Aber niedriger Magnesiumspiegel scheint ja auch ein ADHS Ding sein, hab ich letztens gelesen.
Wäre superlieb, wenn du mir den Namen des Medis mal raussuchen könntest. Ich werde auch mal mit meinen Ärzten darüber reden, aber dadurch, dass die Forschung da noch so am Anfang ist, gibt es leider noch wenig Handlungsempfehlungen für Ärzte
Grundsätzlich nimmt Östrogen in der Woche bis zum Eisprung ab zum Zeitpunkt des Eisprung ist NULL und steigt in der Woche nach dem Eisprung wrst wieder.
Östrogen hat auch eine positive Wirkung auf die Adhs wie Stimulanzien
Lt. Ärztin Hamburg und Hambrücken sollten 10 mg mehr Stimulanz in dieser Zeit helfen
Also Kapsel auf in Wasser wie überall beschrieben auflösen und abmessen sollten lindern/ Probleme beseitigen
Für PMDS kommt auch ein SSRI wie in Frage, auch nur intermittierend während der zweiten Zyklusphase.
Normalerweise soll escitalopram für Depressionen und Angststörungen längerfristig und täglich genommen werden, aber für PMDS kommt auch intermittierend in Frage.
Danke, schaue ich mir mal an
Bin grad durch Zufall auch auf diesen Artikel gestoßen Die unerforschte Krankheit PMDS - Missy Magazine der eigentlich die ganze Problematik und so gut zusammenfasst.