Hallo,
gibt es andere Leute, die nach dem Absetzen von Elvanse einen hohen Prolaktinwert hatten und zwar einen Monat zeitverzögert?
Ich habe in den ersten Wochen nach dem Absetzen nichts bemerkt, außer halt eine verstärkte ADHS-Symptomatik. Doch jetzt, fünf Wochen nach dem Absetzen geht es mir gar nicht gut: Ich habe sehr viel Milch in den Brüsten. Meine Brüste haben sich verdoppelt und tun sehr weh. Außerdem habe ich in einer Woche sechs kg zugenommen, ohne mein Essverhalten geändert zu haben. Ich habe außerdem depressive Zeiten am Tag. Und ich bin heftig erschöpft, werde regelrecht von Schwäche und bleibender Müdigkeit überflutet. Immer wieder habe ich einen starken Druck im Kopf (etwa wie beim starken Naseputzen). Und meine Unfähigkeit, mich zu konzentrieren, hat ein Level jenseits aller ADHS-Probleme angenommen.
Jetzt habe ich gelesen, dass die Symptomatik einer hohen Prolaktinkonzentration entspricht. Bei zu hohem Prolaktin helfen Dopamin-Wiederaufnahmehemmer. Denn Dopamin ist der Gegenspieler von Prolaktin.
Natürlich sollte man das abklären. Aber er ist wie immer: Einen Termin bei einem Endokrinologen / Internisten bekomme ich erst in ein paar Monaten.
Ich frage mich, ob sich das Problem bis dahin nicht vielleicht erledigt hat. Denn womöglich ist es eine Absetzreaktion von Elvanse, weil der Hormonhaushalt sich wieder anpassen muss. Daher wollte ich mal hören, ob Andere das Problem schon hatten oder von Menschen mit solchen Erfahrungen gehört haben.
Vielleicht hilft ja Mönchspfeffer, wenn mir schon kein Arzt im Moment helfen kann? Denn der Zustand ist wirklich furchtbar und irgendwas muss ich unternehmen. Ich habe aber auch gelesen, dass niedrige Dosen Mönchspfeffer das Problem verstärken können. Und ich will jetzt auch nicht auf Verdacht riesige Mengen nehmen.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Vielleicht hat ja noch jemand gute Ideen. Ich weiß, dass es keinen Arztbesuch ersetzt. Im Moment bekomme ich halt keinen Arzt.