Hallo zusammen,
ich schreibe hier, weil ich gerade ziemlich am Limit bin und Austausch mit Menschen brauche, die vielleicht ähnliche Erfahrungen kennen.
Bei mir geht es um ADHS/psychiatrische Belastung und die Behandlung mit Elvanse/Lisdexamfetamin. Ich habe den Eindruck, dass mir das Medikament grundsätzlich hilft, meinen Alltag zu strukturieren, stabiler zu bleiben und überhaupt funktionieren zu können. Gleichzeitig ist meine Situation medizinisch kompliziert, und ich fühle mich von Ärztinnen und Ärzten oft nicht richtig ernst genommen.
Mir geht es hier ausdrücklich nicht darum, Dosierungsempfehlungen oder Beschaffungstipps zu bekommen. Ich weiß, dass das ärztlich begleitet werden muss. Was ich suche, ist menschlicher Kontakt, Erfahrungsaustausch und vielleicht Hinweise, wie andere es geschafft haben, mit Ärztinnen und Ärzten sachlich über ihre Medikation, Sorgen und Rückfallrisiken zu sprechen.
Ich merke, dass Isolation alles schlimmer macht. Deshalb wäre ich dankbar über Antworten von Menschen, die ähnliche Situationen kennen: Wie habt ihr es geschafft, dranzubleiben, ohne komplett zu verzweifeln? Wie habt ihr euch Hilfe organisiert, wenn Psychiater kaum erreichbar waren? Und wie kann man ernst genommen werden, ohne dass man sofort als „schwierig“ abgestempelt wird?
Danke an alle, die sich die Zeit nehmen zu antworten.
P.S.: Mir ist wichtig: Ich suche keine Anleitung zum Missbrauch von Medikamenten oder illegalen Substanzen. Ich suche Unterstützung dabei, eine sichere, ärztlich begleitete Lösung zu finden.