Es ist ja schön, dass Du helfen willst, aber wenn man keine Ahnung von der Materie hat, ist es tatsächlich besser, nicht zu antworten.
Hausärzte dürfen in der Eindosierung keine ADHS-Medikamente verschreiben. Das muss der Facharzt machen.
Manche Hausärzte verschreiben überhaupt keine ADHS-Medikamente und die, die es machen, tun es gesichert nicht, wenn man da hinkommt mit „die Packung sollte eigentlich noch fast einen Monat reichen, ist aber jetzt leer.“ Wir reden hier von Medikamenten, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen und für deren Verschreibung besondere Regeln gelten.
Der Vorschlag, einen anderen Psychiater zu suchen, wurde schon gemacht. Leider ist auch das ein Problem, denn man findet nicht so einfach einen Psychiater der ADHS behandelt und Neupatienten aufnimmt. Das kann Monate dauern (oder noch länger), bis man da fündig wird.
Ja Du hast in sofern Recht, als dass der WURS-K, keine Vorraussetzung für die Diagnose von ADHS in Deutschland ist.
Das hatte ich falsch im Kopf.
Es geht aber um einen Beschluss vom
14. Juni 2013 den der G-BA über die Verordnungsfähigkeit von Stimulantien für Erwachsene gefasst hat.
Seitdem muss das retrospektive Erfassen der ADHS im Kindesalter anhand
eines validierten Instrumentes ermittelt werden (Wender-
Utah-Rating-Scale, Kurzform: WURS-k),
Die WURS-K gilt aber als einzig validiertes Instrument dafür.
Es haben dir hier ja schon einige geschrieben, wie man die Kapseln in einer bestimmten Menge Wasser auflösen kann, in Spritzen abfüllen kannn… etc….
Ehrlich gesagt war mir das immer viel zu kompliziert (hab ich erwähnt, daß ich ADHS habe?).
Ich hab 20er und 30er Kapseln daheim. Wenn ich also ca 10mg haben möchte, dann klopf ich den Inhalt auf die Basis-Seite der Kapsel, entferne vorsichtig die Deckel-Seite und entleere eben die Hälfte oder ein Drittel in ein Wasserglas.
Ich verschließe die Kapsel wieder und bewahre sie separat von den anderen auf. Wenn ich sie gegen das Licht halte, sehe ich auch, wieviel noch drin ist.
Passiert es mir, daß ich manchmal 1,27mg oder irgendwas in dem Bereich mehr oder weniger erwische? Sicher.
Aber mein Gehirn ist auch nicht immer gleich und Elvanse wirkt verschieden.
Ab und zu nehme ich 20/10. Oder auch 15/15. Oder 15/10. Je nach Tagesform und Wirkdauer.
Für mich funktioniert das bestens und alles andere würde nicht funktionieren.
Ich, erwachsen mit 29 Jahren (glaube ich zumindest manchmal) hab es heute verschrieben bekommen als eindosierung Medikament für elvanse bzw halt den Wirkstoff.
In der Packungsbeilage steht “gegebenenfalls kann das Mittel bei Erwachsenen weiter einnehmen wenn Arzt der Ansicht das deutlich profitiert”…
Und durch die Suche nach Erfahrungen und ob ich wirklich von Medikinet adult 40-20 gleich auf auf 50 lisdex- aristo umsteigen soll bin ich jetzt auf diesen Post geraten. Bin zwar nicht schlauer aber nun ja.
Würde ich nicht empfehlen. Es ist ein anderer Wirkstoff, auf den Dein Körper anders reagieren kann. Da sollte man wieder „unten“ anfangen - bei 20 oder 30 mg, um überhaupt die Wirkung einschätzen zu können. Und dann frühestens nach einer Woche steigern, weil LDX eine viel längere Halbwertszeit hat als MPH.
wichtig: in diesem beitrag ging es nicht um kapseln, sondern um ein flüssiges medikament (lisdex aristo „lösung” pzn 19206046). da du @lifeloud „50 lisdex aristo” bekommen hast, gehe ich bei dir von kapseln aus. das hier zur klarstellung.
Nein, ich habe tatsächlich die Lösung verschrieben bekommen, aufgrund der Tatsache daß ich es einfacher bzw besser anpassen kann an meine benötigte Dosis. Mein Psychiater ist da zum Glück entspannt und meint ich soll es selbst raus finden und in 5 mg Schritten rauf bzw runter gehen.
Angst ist kein guter Ratgeber und ängstliche Ärzte sind keine guten Ärzte.
Was Dir übrig bleibt: die 40 mg selbst zusammenmischen, also dem Arzt sagen, dass Du je nach Tagesbelastung mal die 30 und mal die 50 mg nehmen möchtest. Und dann zu Hause aus den beiden 2x 40er mischen. Ist natürlich total illegal lt. Fachinfo, weil man ja ein neues Medikament herstellt quasi.
Aber Eltrrn von Kindern machen das schon immer so, dass sie die Kapseln aufmachen, den Inhalt aufs Brot streuen, ins Getränk oder eben die Dosis verringern, wenn das Kind zu klein ist für die niedrigste Elvanse-Dosis von 20 mg.
Also, nicht lange mit änsgtlichem Arzt diskutieren, sondern selbst kreativ werden.