Soziophobie oder?

Ihr Lieben,

wahrscheinlich wurde hier schon x-mal etwas über das Thema Soziophobie oder ähnliches geschrieben.

Trotzdem meine Frage, damit ich mich nicht so alleine fühle:

Kennt ihr das? Ihr seid in Gesellschaft oft dissoziiert. Ihr sprecht und handelt und seid irgendwie gar nicht innerlich präsent. Irgendwer reagiert da im Außen, aber es fühlt sich in den wenigsten Momenten richtig gut an, weil die Interaktion anstrengend ist und zwar GERADE WEIL ihr nicht präsent sein könnt.

Mittlerweile strengt mich schon das Sprechen mit anderen an, das Reagierenmüssen.

Am besten geht es mir z.B wenn ich Fühlmomente habe (eine kurze Tanzrunde -Tango- mit jemandem z.B.), in denen ich präsent sein kann, aber nichts sprechen muss.

Ich will nicht einsam werden und teile auch gerne Momente mit anderen. Aber immer wieder kommt diese Anstrengung nach kürzester Zeit und ich möchte allein sein, aber doch nicht allein sein. Ich kann das niemandem vermitteln und somit wird jede Art von Beziehung entweder anstrengend oder/und irgendwann dann unmöglich.

Das ist sowas von Scheisse!!

Danke, für’s hier Teilen können :pensive_face:

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Ne, habe ich noch nichts gelesen tatsächlich. Aber du kannst ja mal die Suchfunktion hier im Forum verwenden (das Lupen symbol oben rechts bei der Desktop-Ansicht).

Ja schon, habe ich sehr oft wenn ich überreizt bin, und dann vielleicht auch noch im Unterzucker und Müde.

es hilft sehr, andere neurodivergente menschen im umfeld zu haben, die können das meistens gut nachvollziehen. du kannst zB mal gucken, ob es bei dir einen ADHS Stammtisch /Selbsthilfegruppe gibt, einfach mal Googlen.

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Hallo!

Ja, die Probleme kenne ich aus eigener Erfahrung. Es hat lange gedauert bis ich die Anspannung bis hin zum Nicht-Sprechen-Können als Angst erkannt habe. Ich habe oft stille, internalisierte Panik-Attacken.

Alleine bist du damit also auf keinen Fall.

Geholfen hat mir Therapie und der Austausch mit anderen Menschen in einer Klinik, wo ich dann versuchen und üben konnte, diese Gefühle in Worte zu fassen. Mit der Zeit wurde ich besser darin und auch wenn ich es längst noch nicht jedes mal kann, hilft es doch langsam ein Gespür dafür zu bekommen. Wichtige Voraussetzung bei mir war aber das langsame Unmasking, also mehr von mir selbst zu zeigen, samt der ADHS-Symptome.

Wenn es dich interessiert, kann ich etwas mehr darüber berichten.

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Hallo @Ines1 , ja die selben Probleme kene ich auch, doch gute Tipps habe ich leider nicht. :white_heart:

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@ Kinisam

Ja, bitte schreib noch etwas dazu. Das ist sicher für uns interessant.

Ich habe von internalisierten Panikattacken noch nichts gehört.

Vielen Dank

Die schönsten Momente sind oft etwas Einfaches, Körperliches, ohne unnötige Worte: Tanzen, Spazierengehen, einfach nur zusammen sein.
Du bist nicht allein. Viele, die ähnliche Gefühle beschreiben, sagen, dass gewöhnliche Beziehungen früher oder später an eine unsichtbare Grenze stoßen - und genau das ist so frustrierend. Du sehnst dich nach Nähe, aber die Form, die sie meist annimmt, zehrt an dir.

Hallo!

Ich habe eine Webseite rausgesucht, die ganz gut erklärt, was eine „stille Panikattacke“ ist und wie sie sich äußern kann:

Ich selbst erlebe nicht alles davon, sondern vor allem das Herzrasen und einen starken Fluchtreflex aus der Situation. Bei letzterem hängt noch die Reizfilterstörung der ADHS mit drin, denn unter Stress und Angst wird meine Reizsensibilität noch höher.

Da ich eine soziale Phobie habe, wird mein Stresslevel in Gruppensituationen deutlich höher und endet dann auch mal in diesen Panik-Attacken. Ich denke dann zwar nicht bewusst und direkt, dass ich sterbe, aber es fühlt sich auf alle Fälle extrem bedrohlich an in der Situation.

Man kann daran wie gesagt ganz gut arbeiten.

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Vielen Dank, dass du die Webseite weitergeleitet hast und deine eigenen Erfarungen beschrieben hast ich werde mich mal damit beschäftigen.

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