Stiller Reflux + Halsschmerzen verstärkt durch mph?

Hj zusammen

Hat jemand Erfahrung mit mph retardierend tabletten und stillem Reflux?

Habe aufgrund des stillen Reflux (aufgrund Stressphasen/Heissgetränk) immer mal wieder Halsschmerzen. Nehme nix gegen Reflux lediglich mbsr/meditationen/ ernährung etwas angepasst… trotzdem habe ich das Gefühl, dass sich meine Halsschmerzen etwas verstärkt haben und ich beim essen oft schluckbeschwerden kriege…(habe von mph sandoz auf mepha umgestellt)- kann das an den medikamenten liegen?:thinking: tipps? Danke euch

ja Magenbeschwerden sind eine Nebenwirkung von MPH.

bei einer bekannten Reflux triggert das natürlich noch mehr. Halsschmerzen sind ein Symptom von einem Reflux bis Gastritis.

Evtl. mußt du deiner Ernährungsgewohnheiten dazu anpassen. Denn auerhafte PPI einnähme ist nicht gut. Hat deutliche Langzeitnebenwirkungen.

Es ist surst ob Methylfinidat oder Lisdexamfetamin beide verstärken bzw. Verschlimmern Sodbrennen im Magen => logischerweise verschlimmert jede Verstärkung von Sodbrennen jede Form von bei Beschwerden bei Reflux

Reflux bedeutet ja nur, daß der Verschluß zwischen Speiseröhre und Magen nicht mehr richtig arbeitet und nicht mehr richtig verschließt.

Ich schätze das beim „Stummen Reflux“ das noch nicht kaputt genug ist wie bei den anderen Arten.

Ich konnte mich nicht mal Beginn zu bücken damit alles was im Magen war automatisch rauslief.

Mit Sodbrennen gelangt Magensäure in die Speiseröhre und verursacht die Beschwerden.

Ich weiß nicht wie lange du Reflux hast selbst wenn oft keine Beschwerden sind solltest du unbedingt Medikamente gegen die Magensäure Säureblocker/Protonenpumpenhämmer nehmen denn auf Dauer wird sich das Gewebe welches durch die Säure angegriffen wird. Bestenfalls wirds irgendwann „nur“ eine Vorstufe von Krebs schlimmstenfalls Krebs. Mit Sodbrennen und Reflux ist nicht zu spaßen

Das stimmt so nicht @Bine82 denn Säure entartet Gewebe und Reflux heißt ja nur das der Schließmuskel zur Speiseröhre defekt ist.

Protonenpumpenhämmer/ Säureblocker sind kein Problem und ermöglichen auch ein wirklich gutes Leben, man muß dann ein wenig den Blick auf gewisse Elektrllyte Calcium, D3 ggf. B12 wenden und jährlich im Blut kontrollieren lassen ggf. dann sublimentieren und dann ist alles gut. Nicht behandelt gibt es wenns schlimm wird Speiseröhrenkrebs und eine künstliche Speiseröhre. Das kann nie der Schlüssel sein dann lieber Protonenpumpenhämmer und ich lebe 25 Jahre sehr glücklich und zu frieden damit und mein Leben ist null eingeschränkt

ein Reflux hat viele Ursachen. ein insuffizienter Ösophagusspinkter ist nur einer davon.
Der bei vermehrter Produktion von Magensäure überlaufen kann.

PPI stehen im verdacht Niereninsuffizienzen, Demenz, verschiedene CA Arten, Pneumonien, schwerwiegende Darmerkrankungen, Immunsupressionen und andere Erkrankungen zu begünstigen.
Daher ist eine Lebensstilanpassung immer vorzuziehen und nur bei gründlicher Abwägung eine dauerhafte PPI Einnahme zu wählen.
MPH Einnahme stellt da keinen wichtigen Grund dar.

Das kann man nicht alle Substituieren. Da schafft nur wieder andere Probleme.

Im klinischen Bereich versuchen wir bestmöglich PPI einnahmen zu vermeiden. Daher wird auch die Analgesie bestmöglich optimiert. Sowie auf sofortige Mobilisation gesetzt. Der Pat. soll so schnell wie möglich fit werden und so wenig wie möglich an Schmerzmittel benötigen. Es ist ein Drahtseilakt zwischen Analgesie und Mobilisation. Es werden gerade Post OP deswegen kurzfristig Opioide bevorzugt da diese kaum Nebenwirkungen haben. So kurz wie möglich wegen der drohenden Abhängigkeit.

Bitte beachte das wir das auf Intensiv leisten können und man das ambulant und auch häufig peripher Stationär anders sieht. Standardmäßige PPi Verordnung bei NSRA ist heute obsolet und Frefel. Sie sollen nur bei wirklicher Notwenigkeit angeordnet werden.

Daher ist eine Lebenstilanpassung IMMEr vorzuziehen. Bedeutet heraus zufinden welche Rahmenbedingungen die Einnahme besser bekömmlich machen etc. z.b. eben ausreichend und gut zu essen, das auch langzeitig genug Menge im Magen ist in der sich das Medikament verteilen kann ohne gleich direkt hochkonzentriert an der Magenschleimhaut zu verweilen etc. Kommt drauf an wo das Med wirkt, Dünndarm, Mucosa etc.
Auch ob auf ein andere Med umgestellt werden kann, bzw. ggf. auch auf MPH zu verzichten und diese Defizite in Kauf zu nehmen um andere ungünstigere Defizite zu vermeiden.

Ich selber nehme gerade PPI da ich mit starken Magenschmerzen auf das absetzen von Psychopharmaka reagiere. Die Psychopharmaka NICHT abzusetzen ist aber keine alternative und die PPI sind nur kurzzeitig in gebrauch.

Vorsicht bei der Kombination PPI und MPH. PPI können die Wirkung und Wirkdauer von MPH beeinflussen.

Spannend danke euch allen

Eigentlich hab ich nur von sandoz auf mepha (hersteller) umgestellt wegen der Übelkeit…. Seither Halsschmerzen…. Sobald ich es weglasse sind aich die Halsschmerzen weg und wegen dem Reflux der war eher Stress bedingt und den darf ich natürlich behandeln (bei ner Naturärztin) :)….

Habe aber nun herausgefunden - dank forums diskussionen hier, dass sandoz erst nach dem essen und vor allem MIT Kohlenhydraten (nicht nur eiweiss und fett - eier/hüttenkäse) keine Übelkeit mehr verursacht….:slight_smile:

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Danke dir

Ich nimm keine ppi - muss ich noch nicht danke