Ich persönlich war erleichtert, weil ich offenbar gar nicht so falsch bin wie mir von kleinauf eingeprügelt wurde. Meine Diagnose (ADHS) kam sehr spät.
Ich neige nicht dazu “alles auf ADHS zu schieben”. Lerne aber auch immer noch viel dazu.
Deine letzte Frage ist seehr offen
Hierzu kann man wahrscheinlich Romane schreiben, das sehr individuell.
Zusammengefasst würde ich sagen: Keine noch so gute Strategie ist etwas wert, wenn man es nicht schaft sie umzusetzen.
Hallo @Holladiewalpfe ,
ich war schon 1,5 Jahre vor Diagnose sicher, ADHS zu haben, hab mich also schon länger damit beschäftigt, teils sehr intensiv.
Das war auch nötig, denn ich habe 55 nicht einfache Jahre unter neuen Vorzeichen angeschaut.
Große Erleichterung, Traurigkeit, Akzeptanz, Familien- und Gesundheitsthemen neu anschauen, über Folge- und Begleitthemen informieren, neue Methoden ausprobieren, war alles wichtig für mich. Find ich komplett normal.
Jetzt wo ich eine offizielle Diagnose habe und mit Medis gestartet bin, ist das noch mal ein neues Recherche- und Lernthema, wo ich zuerst mehr an der Oberfläche geblieben bin.
Ich hab aber auch ein echtes Nerd-Gen (Hyperfokus, autistische Züge?) und mache das mit allem so, was mich interessiert, soweit meine Zeit es erlaubt … und drüber hinaus.
Viel Freude und neue Erkenntnisse auf deiner Reise!
Für mich ist eine Gruppentherapie eher nicht das richtige, da viele Menschen auf einmal mich überfordern und ich dann sehr unter Druck gerate. Das würde es für mich schwerer machen.
Was für Symptome hast du denn und welche belasten dich am meisten? Ich würde dann hier anfangen.
Ah danke für den Input. Das belastendste sind letzten Endes die Stimmungsschwankungen. Aber es gibt dazu noch viele Posts in Subforen, speziell auch zu Frauen.