Strategien / Identifikation

Hallo liebes Forum

Ich habe vor einigen Wochen meine Adhs Diagnose (vorwiegend unaufmerksamer Typ) erhalten.

Wie gings euch damit? Und wie identifiziert ihr euch? Ich neige im Moment dazu, alles als Ads bezogen zu sehen und viel drüber zu reden.

Und welche Strategien helfen euch gegen das Verzetteln?

Ich würde mich über jede Antwort freuen :slight_smile:

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Hallo Holladiewalpfe,

Ich persönlich war erleichtert, weil ich offenbar gar nicht so falsch bin wie mir von kleinauf eingeprügelt wurde. Meine Diagnose (ADHS) kam sehr spät.

Ich neige nicht dazu “alles auf ADHS zu schieben”. Lerne aber auch immer noch viel dazu.

Deine letzte Frage ist seehr offen :slight_smile:

Hierzu kann man wahrscheinlich Romane schreiben, das sehr individuell.

Zusammengefasst würde ich sagen: Keine noch so gute Strategie ist etwas wert, wenn man es nicht schaft sie umzusetzen. :smiley:

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Danke für die Antwort Sigrid. Das hilft mir :slight_smile: Ich denke, es ist ein langer Prozess, grad auch mit den Strategien :upside_down_face: Grüsse

Sigrid: hast du Erfahrungen mit Gruppentherapie? Das wäre bei mir noch ein Thema

Hallo @Holladiewalpfe ,
ich war schon 1,5 Jahre vor Diagnose sicher, ADHS zu haben, hab mich also schon länger damit beschäftigt, teils sehr intensiv.
Das war auch nötig, denn ich habe 55 nicht einfache Jahre unter neuen Vorzeichen angeschaut.
Große Erleichterung, Traurigkeit, Akzeptanz, Familien- und Gesundheitsthemen neu anschauen, über Folge- und Begleitthemen informieren, neue Methoden ausprobieren, war alles wichtig für mich. Find ich komplett normal.

Jetzt wo ich eine offizielle Diagnose habe und mit Medis gestartet bin, ist das noch mal ein neues Recherche- und Lernthema, wo ich zuerst mehr an der Oberfläche geblieben bin.
Ich hab aber auch ein echtes Nerd-Gen (Hyperfokus, autistische Züge?) und mache das mit allem so, was mich interessiert, soweit meine Zeit es erlaubt … und drüber hinaus.

Viel Freude und neue Erkenntnisse auf deiner Reise!

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Gerne! Ich freue mich wenn ich helfen kann. :slight_smile:

Nein, ich habe hier keine eigenen Erfahrungen.

Für mich ist eine Gruppentherapie eher nicht das richtige, da viele Menschen auf einmal mich überfordern und ich dann sehr unter Druck gerate. Das würde es für mich schwerer machen.

Was für Symptome hast du denn und welche belasten dich am meisten? Ich würde dann hier anfangen.

Ah danke für den Input. Das belastendste sind letzten Endes die Stimmungsschwankungen. Aber es gibt dazu noch viele Posts in Subforen, speziell auch zu Frauen.

OK, dazu gibt es wirklich viel hier im Forum. Ich wünsche dir viel Erfolg beim stöbern und herausfinden!