Stress, Cortisol, ADHS-I

Hallo zusammen,

auf meiner neuen Lieblingsseite bin ich mittlerweile bei dem Abschnitt Stress angekommen. Hab aber noch nicht alles gelesen & bin auch etwas überfordert mit der Verarbeitung der ganzen zusätzlichen Infos, die mein Leben erklären :face_with_peeking_eye:

Jedenfalls habe ich vor meiner Diagnose mein Blut checken lassen und mein Cortisolwert war :drum: erhöht (++).

Auffällig ist weiterhin, dass bei ADHS-I (ohne Hyperaktivität/Impulsivität) der stressinduzierte Cortisolanstieg signifikant höher ist als bei Nichtbetroffenen

Hab mich gefragt, ob ich das jetzt relativieren kann, weil mein Cortisolwert eh nie an den eines Normalsterblichen kommt?

Dann bin ich noch darauf gestoßen:

Cortisolsubstitution zu kompensieren… Für ADHS-I-Betroffene dürfte dies dagegen naturgemäß nicht sinnvoll sein. Hierfür könnte sich Dexamethason empfehlen

Weiß zufällig jemand ob Dexamethason etwas ist, was Ärzte kennen oder, ob es eher wieder auf dem Level wie „Ich möchte bitte ein anderes Medikament, da es bei diesem doch wichtig ist zu frühstücken…“ wäre?

https://www.adxs.org/de/page/132/cortisol-und-andere-stresshormone-bei-adhs

Hallo ADD

Also das Medikament müsste den Ärzten bekannt sein. Warum möchtest du es nehmen?

Liebe Grüße Tilla

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Hast du eine Grunderkrankung, dass du das nehmen müsstest?

Hallo,

es geht zunächst nicht darum, dass ich es nehmen möchte. Hole noch mal kurz aus, ich bin auf der Seite adxs.org auf den Textabschnitt gestoßen (er ist wohlgemerkt als Hypothese gekennzeichnet). In diesem geht es darum, dass sich der Cortisolspiegel ggf. durch Dexamethason senken kann bzw. eine Testung aufzeigen könnte, ob eine Störung (bitte bei Interesse Details selbst nachlesen) vorliegt.

Daher zielte meine Frage darauf ab, ob evtl. jmd damit Erfahrung hat und es eher zu den Grundkenntnissen von einem Ärzten gehört und ich diesbezüglich eine Beratung erwarten könnte, oder eher nicht (so wie es bei meiner Eindosierung eher keine Beratung gab) :slight_smile:

LG

Hallo @ADDorableAlien

Ich bin auch gerade am STudium der sehr interessanten Infos.
Natürlich sollte ein AD(H)S-Spezialist sich ja in der Möglichkeiten der Medikamentierung auskennen…
Aber ich bin zu 100% sicher, dass die Psychiäter i.a. da nicht so eine grosse Ahnung haben.

Ich persönlich, (noch) nicht diagnostiziert, mache mir mal ein Bild, was ich für mich als Medikamentierung mir vorstellen könnte.
Was ich nun feststelle: AD(H)S hat ja unterschiedliche Symptome, einige sind stärker oder schwächer, störender oder weniger störend. Kommen dazu noch die Stimmungschwankungen, die natürlcih nicht helfen.
DAs fand ich noch interessant. Die Nicht-Stimmulanzien, wobei das neuste Medi erst und in der USA bei Kindern zugelassen ist, aber wohl vielversprechen ist. Das Atomoxatine ist auch auf der Site beschrieben.
DAnn gibt es halt noch andere Schrauben… ABer man muss dann genau wissen, wo zu schrauben, wo man sicher auch vorgängige Tests machen muss.

Die Hauptanwendung von Dexamethason… scheint jedenfalls nicht für AD(H)S zu sein
https://www.google.com/search?client=firefox-b-lm&q=Dexamethason
Aber ja, wenn es AUCH auf etwas wirken kann, das bei Dir eine BEsserung bringen kann… Gewisse ÄRzte sind ja durchaus experimentierfreudig.

Ich war ja mal kurzzeitig in einer therapeutischen BEgleitung, weil ich eine Krise hatte, wegen meiner Prokrastination - die Psycholgoging und zuständige Ärztin kam zwar nicht auf die Idee, dass AD(H)S dahinter stecken könnte, mir alledings ein Neuroleptika verschrieben - wo ich keine Wirkung verspürte, ja mir auch nie erklärt wurde, wie die Medikamentierungsstrategie aussehen soll…
Immer gut, wenn man sich vorgängig etwas informiert…
WEnn ich die vielen Forumsbeiträge sehen, bis die Leute korrekt und zwar auf AD(H)S diagnostiziert wurden, darf man den normalen Psychiätern jedenfalls nicht so vertrauen.

Heutzutage ist es soweiso am Besten, man kommt gleich mit einer Vermutung, die der Arzt dann bestätigt oder widerlegt…

Hi,

ja, scheint leider echt so…

Genau und für manches hat man vllt auch schon unbewusst eine Strategie entwickelt, gerad wenn man erst spät diagnostiziert wird oder auch noch nicht.

Ja, hatte ich auch gesehen, dass es eigentlich nicht dafür ist, aber mmh joa wäre schon schön, wenn man beraten werden würde, ansonsten würde ich vorher selbst Experte werden wollen :grinning:

Traurig :unamused: aber würde es nicht mal auf die Ärzte schieben, die gefühlt 700 Patienten am Tag haben sondern auf das System…

Ja wurde auch zunächst fehldiagnostiziert und erst beim Arztwechsel, da hatte ich aber dann auch selbst schon die Vermutung…