Hallo @Bellatrix bitte nehme es mir nicht übel wenn ich Dich darum bitte daran zu denken wie sich eine Borderline Störung auf eine Paarbeziehung auswirkt.
Ich vermute jetzt mal, kann mich aber natürlich auch vollkommen irren, dass Du eventuell schon in therapeutischer Behandlung wegen Deiner Borderline Störung warst?, und in Deiner Therapie vielleicht etwas über diese Störung an sich?, als auch vielleicht darüber gelernt hast an was Du bei Dir selber achten solltest?, oder wie Du erkennen könntest ob Du Dich vielleicht wieder in Deinen alten Mustern befindest?.
hey ich war jahrelang in therapie und brauche diese momentan für borderline nicht. ich bin nichht im alten musster dann wäre ich ganz anders drauf . es geht mir ehr darum das es manchmal sehr nervig ist wenn mein partner mich nervt was so kitzeln angeht und er nicht aufhört wenn man ihn das sagt… da er selbst an adhs leidet ist es manchmal sehr anstrengd wenn er diese phase hat wo er dauhaft ärgert und nicht aufhört wenn man es sagt ! es hat nichts mit borderline zu tin ich hab seit 2 wochen die diagnose ads ich glaube das es ehr daran liegt das es mich dann sauer macht wenn er nicht aufhört. mir gehts ansich gut bais aif die symtome des ads was jetzt behandelt wird da es in kindesalter nicht therapiert wurde da keine feste diagnose gestellt wurde
Liebe @Bellatrix entschuldige bitte falls ich irgendwas missverstanden hatte.
Ich werde mir in diesem Fall jedenfalls noch mal alles was bisher geschrieben wurde noch mal genauer durchlesen und ausserdem noch weitere Antworten oder Dialoge zwischen Dir und anderen abwarten bevor ich Dir wieder antworte.
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alles gut . kann passieren aber wie gesagt mit bodetrline hat es nichts zu tun ich kann das gut unterscheiden
Hallo Maria, bist du noch auf der Suche nach Austausch? Ich habe deine Nachrichten gelesen und fühle das alles so sehr!
Bei uns ist es gerade auch echt schlimm. Wir sind umgezogen, ich bin im 6.Monat schwanger und ertrage die Launen einfach nicht mehr. Ich krieg alles ab und mach nichts richtig. So das Gefühl, dass er mir gibt… Ich würde am liebsten meine Koffer packen und ihn mal alleine lassen, damit er sieht was ich hier alles stemme. Ich weiß, dass es ihm auch nicht gut geht aber er redet nicht mit mir und meiner Meinung nach versucht er auch nicht irgendwas zu ändern.
Ich bin ratlos und bräuchte auch jemanden zum reden.
LG
Hallo Maria, ich bin 33 habe selbst keine psychische Erkrankung. Mein Partner hat ADHS und eine generalisierte Angsstörung. Wenn du möchtest können wir uns gern austauschen.
Lg Tina
Ich bin bei meiner Suche zu genau der Situation hier gelandet. Ich würde mich auch über einen Austausch freuen.
Hey, auch ich bin betroffene Angehörige und vielleicht auch selbst betroffen, ich weiß es nicht. Ich verstehe langsam gar nichts mehr und bekomme von allen Seiten zu hören, dass mein Partner nicht nur ADHS hat sondern scheinbar auch narzisstisch ist. Selbst frage ich mich auch langsam, was bin ich? Eins weiß ich: auf jeden Fall depressiv. Aber so langsam finde ich mich in allen Diagnosen wieder. So ein Chaos. Und wer manipuliert wen und wieso? Ich verzweifel, drehe durch. Mein Umfeld, welches mich schon seit 10 Jahren kennt sagt, es sei alles richtig, wie ich es sehe und argumentiere, aber ich glaube mir selbst langsam gar nichts mehr. Ständige Vorwürfe und Vorhaltungen. Ich stecke ständig Mühe rein, brauche einen Psychotherapeuten, weil ich gar nichts mehr verstehe. Ich kann mich auf nichts konzentrieren, mache 100 Dinge gleichzeitig, kriege nichts mit, wenn ich ein Buch lese, kann nicht lernen muss die ganze Zeit in Bewegung sein. Vielleicht können wir uns irgendwie austauschen und weiterhelfen, gerne an jeden hier in dem Thread
Hallo Julibombom. Ich lese deine Zeilen und muss gerade an eine gute Freundin denken, die sich von ihrem narzisstischen Mann getrennt hat. Vielleicht ist dein Partner das nicht aber ich würde dir sehr empfehlen, das mal näher anzuschauen. Es gibt gute Möglichkeiten via google zu Informationen zu kommen und ich möchte dir einen Podcast ans Herz legen: ich bin die dritte 3. Frau . Solltest du dich darin erkennen: bitte hol dir Hilfe. Falls nicht, umso besser dann liegen die Probleme wohl wo anders. Dieses… Ich weiss schon selber nicht mehr wer ich bin… ähnelt leider sehr stark den Empfindungen meiner Freundin und ist allgemein bekannt als gaslighting. Alles Gute dir!
Wenn du reden möchtest kann dir gerne zuhören. Sorry der ich jetzt erst antworte hatte das nicht mit bekommen
Hallo Maria und alle andern,
genau die gleiche Frage hat mich hier in dieses Forum geführt.
Bei uns ist die Situation nicht so schlimm, aber ich suche nach Strategien für mein persönliches Wohlergehen an der Seite meines ADHS-Partners.
Habt ihr unterdessen irgendwo eine Gruppe? Oder gibt es sogar hier im Forum eine Art „geschlossene“ Gruppe?
Herzliche Grüsse,
Wacholderbeere
Hallo! Ich bin genau wie du aus diesem Grund hier, ich lebe mit einer Frau zusammen mit diagnostizierter ADHS (Anzeichen dafür traten besonders während der Schwangerschaft auf und da ich Pädagoge bin, habe ich ihr den Anstoß dazu geliefert).
Ich bin generell nicht unwissend bei diesem Thema, doch es gibt immer mal wieder Situationen, die mich/uns sehr belasten.
Neulich war sie mental so überlastet, dass sie sich von jetzt auf gleich zurückgezogen hat für den Rest des Tages. Mir war das in dem Fall nicht sofort bewusst, und auch für die war dieser Zustand neu. Was gefehlt hat, war die Kommunikation/Transparenz.
Ich selbst möchte so gut es geht, sie verstehen und unterstützen und so viel wie möglich rund um dieses Thema erfahren/lernen und hoffe, hier wertvolle Beiträge zu finden.
Am besten kannst du das mit deiner Frau nach und nach ausarbeiten, in der Hoffnung , dass sie es benennen kann. Das hat mit der Diagnose einige Zeit gedauert bis ich es klar hatte.
Bei uns sind es einmal Situationen an sich , die mich überfordern und die gut gemeinte Hilfe meines Partners zu viel wurde.
Skifahren ist der Supergau für mein ADHS Gehirn und seine lieben Mühen mit mehr beizubringen und mich wohlwollend zu unterstützen setzten noch einen drauf und lösten Streit aus.
Durch die Medikation und Psychoedukation habe ich erkannt das der Stress vom ADHS kam. Mit Medikation geht es besser, aber er hilft nur noch wenn ich drum bitte . Ich fahre für mich die einfachen flachen Wege und er überall Turbo und ab und zu begegnen wir uns. Wenn es bei mir nicht mehr geht fahre ich runter in die Ferienwohnung und er fährt noch weiter. Seit dem haben wir keinen Stress mehr.
Sportlich flott zusammen Fahrradfahren geht auch nicht . Durch seinen Radsport gibt er ständig Zeichen und Anweisungen und dann noch quatschen wenn ich an der Fitness Grenze bin. War deswegen einmal gestürzt und es machte mir so überhaupt keinen Spaß. Ist unter Medis auch besser geworden aber wenn wir zusammenfahren , dann nur noch langsam gemütlich und wenn ich es sportlich will fahre ich besser für mich selber .
Rebound war zu Beginn immer Konfliktphase. Da ich die Uhr danach stellen konnte gaben wir für ½ h den Kontakt vermieden.
Wir leben in getrennten Wohnungen, dass hilft mir auch .
Alles wo ich mich plötzlich reizüberflutet fühle (Geräusche, Licht, Düfte) nimmt er mitlerweile ernst und versucht drauf einzugehen .
Er ist nicht mehr enttäuscht wenn ich sage , dass grade was zu viel ist.
Ich komme alleine in allem gut zurecht , wenn ich mal konkret um Hilfe bitte versteht er mitlerweile meine Not dahinter .
Brauche ich komplett Ruhe, dann lässt er mich auch komplett in Ruhe, bis ich wieder in Kontakt gehe.
Ich versuche seine Enttäuschung zu verstehen , oder wenn er mal ein wichtiges Bedürfnis hat, dass ich dann auf meine Auszeit verzichte.
Beide versuchen wir mittlerweile , wenn es sich zu einem Konflikt hochschaukelt noch die Wogen zu glätten oder es später mit Humor zu nehmen.
Das wichtigste ist gegenseitiges Verständnis und die Kommunikation .
Es ist trotzdem für meinen Partner nicht immer alles gleich nachvollziehbar und manchmal auch erst egal , weil er sich gesehen fühlen möchte und ich finde das darf auch sein.
Wo er früher von mir überfordert war, reagiert er jetzt gelassen und manchmal sogar präventiv.
Das ist aber ein Prozess über mehrere Jahre gewesen .
Danke für deine Antwort. Ja, deine Schilderungen helfen mir sehr, ich mich bzw. uns auch darin. Wir sind auf einem guten Weg aber längst noch nicht dort wo ihr seid. Aber ich bin hoffnungsvoll ![]()
Hallo miteinander,
ich bin ebenfalls Partnerin einer ADHS-Betroffenen und würd mich über einen Austausch riesig freuen.
Wir kennen uns seit 16 Jahren und sind seit 13 Jahren verheiratet. Gemeinsam haben wir zwei Kinder (Tochter 4, Sohn 8 - ebenfalls schweres ADHS). Ich selbst habe auch ein paar neurologische Besonderheiten ( Syntästhesie, vermutlich leichte Form ASs), hab aber ganz gute Anpassungsmechanismen entwickelt, die einen „normalen“ Alltag grundsätzlich bequem möglich machen.
Wir hatten schon immer Konflikte besonders was den Haushalt, Verlässlichkeit und Kommunizieren angeht, aber mit unserem ersten Kind wurde es sehr schwierig für uns. Meine Frau bekam eine postnatale Depression (2Jahre+) und ihre ADHS- Symptome verstärkten sich enorm. Der Kleine war von Anfang an Schreikind und hat bis heute ausgeprägte ADHS-Symptome. Die Situation wurde unerträglich, aber ich nahm alle Kräfte zusammen und suchte Hilfe - fand aber keine geeignete, da wir auf dem Land leben.
Nachdem wir innerhalb von 4 Jahren irgendwie wieder auf die Beine gekommen waren, brachte ich unsere Tochter zur Welt. Auch wenn unsere Konflikte anhielten, schien es für alle langsam entspannter. Die Depression verzog sich wieder etwas und ich hatte Erfolg dabei, unseren Sohn diagnostizieren zu lassen (auch gegen den Widerstand meiner Frau). Einige Zeit später konnte ich auch meine Frau dazu bewegen, sich mal Gedanken über ihre eigenen Probleme zu machen und sie zur Diagnostik auf ADHS zu bewegen.
Trotzdem blieb so ziemlich alles nennenswerte Organisatorische an mir hängen. Vor 2,5 Jahren bekam ich dann die Quittung für den extremen Dauerstress über die Jahre und erkrankte an Post Covid.
Auch nach dieserf Zeit schafft es meine Frau nicht, sich zielorientiert mit ihrer ADHS auseinanderzusetzen. Ich fühle mich alleingelassen und weiß nicht, wie ich unsere Situation emotional stemmen soll.
Das war jetzt ganz schön viel, aber ich hoffe, dass ich meine Situation ein wenig skizzieren konnte.
Bis bald!
Das mit den getrennten Wohnungen finde ich total klasse. Leider tut meine Frau jedes Mal so, als würde ich von ihr verlangen, sich einen Zehennagel rauszureißen, wenn ich mit dem Vorschlag komme. Wie lang lebt ihr so? Habt ihr Kinder, die noch Zuhause leben?