Sucht und Medikinet

Hallo,
Ich hatte Drgenproblematiken Hauptsäcjlich Speed und Kokain seit meiner Diagnose vor ca 3,5 Jahren habe ich nichts davon genommen und in der Klinik habe ich da Straterra nicht gewirkt hat Medikinet bekommen.

bisher haben alle Ärzte bzw die meisten es Kritisch mit der Verdchreibung gesehen. Wie waren eure erfahru gen?

Scchöne grüße David

Ich habe 10 Jahre lang hart konsumiert, allerdings ist das 20 Jahre her, das ist allen meinen Ärzten bekannt. Für meinen Psychiater war das überhaupt kein Problem, er verschrieb mir ohne Bedenken das Medikinet. Seitdem ich es nehme, trinke ich nicht mal mehr Alkohol, was ich vorher ab und zu gemacht habe. In mir sind auch keinerlei Wünsche, mir mal 3-4 Kapseln auf einmal zu geben, im Gegenteil: umso niedriger dosiert ich klarkomme, umso besser…so viel wie nötig, so wenig wie möglich!
Dennoch kann ich die Bedenken verstehen, ich habe auch ADHSler mit Suchtvergangenheit kennengelernt, die das MPH missbrauchen…leider! Da war aber meistens der Drogenkonsum erst wenige Wochen her und das MPH musste als Ersatzmittel herhalten, so funktioniert es eben nicht!

Viele Grüße

Danke für die Antwort. Ich werde das bei dem heutigen Gespräch erfahren. Ist bei mir einige Jahre her ich hoffe mal es wird kein Problem sein.
Ich habe mir vorab schonmal einige „Kontrollinstanzen“ eingebaut auch wenn ich es schon bekommen habe gehe ich damit vorsichtig um. Ich fande die Einstellung aber auch eher unangenehm anfangs da ich Mittags immer einen Extremen durchhänger hatte bis ich die richtige Dosierung gefunden hatte.

Schöne Grüße
David

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Schau mal in meinen Beiträgen, ich habe bereits mehrfach hier im Forum erwähnt, wie ich in der Reha eingestellt wurde und auch die ausführliche Begründung dafür. Ebenfalls wegen Durchhänger, vielleicht hilft es dir ja weiter.

Sucht ist eine typische Folge eines unbehandelten AD(H)S.
Die Studienlage zur Behandlung von AD(H)S ist eindeutig: Medis (Stimulanzien) verringern die Suchtgefahr ganz erheblich.

Bei Erwachsenen ist Elvanse inzwischen das Mittel erster Wahl.
Da es ein an Lysin gebundenes Amphetamin ist, ist die Missbrauchsgefahr sehr gering,

Danke für die hilfreichen Antworten, meine Psychaterin sieht es genauso ich werde jetzt langsam Eingestellt. Die Beiträge zur Einstellungen haben mir auch geholfen. bzw werden mir hoffentlich helfen.
Blöd ist das Sie weit weg wohnt und wir grade ausmachen wie das Rezept am besten bei mir landet.
Wir versuchen es grade über die Apotheken laufen zu lassen und ich anschließend hier jemanden finde der sich auskennt.

In Suchtkliniken werden mittlerweile oftmals ADHS-Diagnosen erstellt und prozentual gesehen ist ein großer Teil der Patienten tatsächlich betroffen.