Symptom verschlechterung durch Elvanse?

Hallo,

hattet ihr auch schon mal das Gefühl, dass Elvanse manche Symptome eher verstärkt?

Ich bin momentan bei 40 mg und komme damit deutlich besser zurecht. Ob es perfekt ist, weiß ich nicht, aber was Herzrasen und Schwankungen angeht, definitiv besser.

Allerdings habe ich diese Woche einen kleinen ADHS-Höllentrip hinter mir. Okay, das klingt dramatischer als es ist, aber ich erkläre mal, was ich meine:

Meine Vergesslichkeit und meine „Hudeligkeit“ sind diese Woche extrem schlimm. Gerade auf der Arbeit fällt es mir stark auf. Ich arbeite im Büro mit verwaltungstechnischen Tätigkeiten. Ja, nicht unbedingt der idealste Job mit ADHS, aber da es eine kleine Firma ist, kann ich mir über Projekte und zusätzliche Aufgaben etwas Abwechslung und Kreativität schaffen.

Die Vergesslichkeit betrifft vor allem solche typischen Dinge. Ich komme momentan kaum einen Tag aus dem Haus, ohne auf der Arbeit festzustellen, dass ich irgendetwas vergessen habe. Obwohl ich vorher noch zigmal daran gedacht habe: „Oh, das musst du noch einpacken.“

Dann dieses fast blitzartige Vergessen:

„Oh, du musst das Datum noch ändern.“ Gemacht. Aber nur den Tag, nicht den Monat.

„Oh, du musst noch diese Notiz bei der Buchung hinterlegen.“ Ich drücke auf den Knopf und vergesse die Notiz, obwohl ich gerade noch daran gedacht habe.

Bei den Abbuchungen hat mein Chef notiert: „Bitte Kunde XY nicht abbuchen.“ Ich sehe den Kunden, denke noch: „Den musst du nachher demarkieren.“ Ihr dürft dreimal raten, was ich nicht gemacht habe.

Diese Woche ist es wirklich extrem und fällt sogar mir selbst sehr stark auf. Es macht mir regelrecht Angst. Weil ich hab es ja geschafft dran zu denken, führe es aber dann nicht aus, oder kuck nicht genau hin.

Mein Mann meint, das sei schon schlimmer geworden, seit ich die Medikamente nehme. Allerdings ist er generell eher skeptisch, was Medikamente angeht. Empfinde ich aber nicht so. Ich hab nur gemerkt das ich dann ab und an etwas zu schnell war mit Sachen, aber da musste ich mich halt erst neu dran gewöhnen.

Was diese Woche noch dazu kommt: Ich bin Urlaubsvertretung für drei Leute.

Für meine direkte Kollegin übernehme ich zusätzliche Verwaltungs- und Fakturaaufgaben. Für die Buchhalterin kümmere ich mich um ihr Postfach und Telefonate. Mein Chef ist auch weg und ich muss mich zusätzlich um Sachen wie Bankgeschichten kümmern.

Kurz gesagt: Ich war gestresst. Sehr gestresst.

Viel zu tun und keine Möglichkeit, mit meinen sonstigen Projekten und weniger priorisierten Aufgaben einen Ausgleich zu schaffen.

On top kommt noch, dass ich gerade in der Lutealphase meines Zyklus bin. Da bin ich sowieso immer etwas mehr „auf den Kopf gefallen“. Körperlich merke ich das mit den 40 mg diesmal nicht so stark, aber mein Gehirn glitched gefühlt komplett.

Deshalb weiß ich nicht, ob das jetzt eindeutig ein „Elvanse ist schuld“-Thema ist. Ich denke, dafür muss ich es noch einen weiteren Monat beobachten, idealerweise in der ersten Zyklushälfte und ohne diesen Stress. Da ist mir das nämlich bisher definitiv nicht so aufgefallen.

Aber kennt ihr das zumindest teilweise auch so?

Die Frage geht gerne auch an die Männer, auch wenn ihr keine Zyklusprobleme habt. :sweat_smile:

Grüße
Angie

Kannst du einen zeitlichen Zusammenhang zur Einnahme feststellen wie immer nach 2,3,4 std oder was musterähnliches?
Hast du vorher oder zu diesem Zeitpunkt was gegessen gehabt? Hattest du bis dahin auch schon gut getrunken?

Mich holte sowas anfangs beim A fluten ein, wenn ich zu wenig esse oder trinke bin ich schsselig, vergesse einiges, verpeile Termine oder bin sp tolpatschig das ich viel Schwerben produziere oder Flüssigkeiten über wichtige Papiere kippe etc

Gerade wenn ich zu schlecht getrunken habe oder unterzuckere weil ich zu wenig gegessen habe und das dann auch länger her ist

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Hast du schon 50mg probiert? Wenn die Dosis zu niedrig war, hab ich mich zum Teil auch überfordert gefühlt z.B bei Orga aufgaben.

Zu hohe Dosis kann auch sein, auch hier kann es zur Verschlechterung kommen. Da hilft nur ausprobieren

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Liebe Angie,

mehr Stress, mehr Symptome. Absolut logisch.

Erste Hilfe: Pausen und Ausgleich.

Alles, was dir einfällt, SOFORT tun oder SOFORT sicher notieren.

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Da hab ich es eigentlich geschafft, alles recht gleichmäßig zu machen und versuche echt genug zu trinken, das einzige was eben jetzt anders ist ist … das ich nun 40mg nehme anstatt 30, Ich viel stress hatte + Woche vor Periode

Ich hatte schon 30, dann 50 und jetzt 40 im Großen und ganzen komme ich damit gut klar. Es war nur die letzte Woche eben die Vor der Periode in der es so abgeglitched ist.

Ja das mit den Pausen muss ich mir zu Herzen nehmen aber ich komm dann immer in so eine Stressspirale… Stress wegen viel Arbeit… Stress weil ich es nicht schaffe… Stress weil ich Fehler mache… und dann mach ich noch mehr. Ja sofort tun war früher meine Lösung aber wenn ich es echt grade dra denke und es dann doch nicht mache und dann ist es falsch wirds echt schwer.

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Dann wäre es wahrscheinlich interessant nur in der zeit auf 50mg zu erhöhen.

Viele Frauen müssen je nach Zyklus die Dosis etwas anpassen.

Das ist einfach die ersten wichtigen Fragen.

Es kann sein das wenn du schon 5 Tage mit 40 mg hinter dir hast das ggf. 40 mg nicht deins ist und du mit dem Arzt npch eine weitere Erhöhung besprechen solltest, falls du nicht gerade

die Woche vor, die Woche nach deinem Eisprung oder exakt jetzt am Tag deines Eisprunges bist, dann kann es grundsätzlich von Nöten werden im Zyklus die Stimulanzien anzupassen.

Suche bitte mal mit der Lupe nach '**Elvanse wirkt plötzlich kaum noch/ Schlechtere Wirkung Elvanse im Zyklus/Wie umgehen Elvanse im Zyklus/Periode… Bei den meistenmußmit Absprachevom Arzt die Dosisvon Stimulanzien(Elvans/Medikinet/Ritalinetc) angepaßtwerden. Uch meine das beider Mehrzahlder Dameneine Erhöhungbenötigtwird, das wirdauchaufdenmeistenVorträgen der vortragenden Psychiaterinnen um 10mg ggf. manchmal auch um 20 mg das Stimulanz erhöht werden, ich glaube von 2 *vielleicht auch ein paar mehr) hier gelesen zu haben, daß sie ihr Stimulanzien im Zyklus absetzen => spricht in der Woche vor dem Eisprung und in der Woche nach dem Eisprung, aber das kann sehr individuell sein und wenn das bei dir so nicht funktionieren sollte, habe ich auf dem letzten Symposium in Schorndorf von Adhs Deutschland vom sehr, sehr guten Vortrag von Dr. Sibel Nayman, die nicht nur auf die Erhöhung hingewiesen hat, sondern ganz klar auch irgendwo eine Tabelle (für alle auf ihren Veröffentlichungen bereit gestellt) eine Tabelle zum Tracken des Zyklus. Ich glaube man mußte dort mehrfach täglich seine Befindlichkeiten mit dem Zyklus durchtracken, quasi 2 Zyklen und das gemeinste ist, daß 4 oder 6 Wochen vor dem Tracken keine Stimulanzien verwendet werden dürfen, sondern wirklich Adhs Zyklustracking mit Adhs pur, denn nur das gäbe wirklich exakt Ausschluß und würde dann immer wieder für alle Medikamentenanpassungen später zu Rate gezogen werden und sehr klare und viel schnellere Einstellungen und auch Anpassungen oder auch beim Wechsel Neueinstellungen mit einem anderem Stimulanz wesentlich vereinfachen und auch die Eindosierung deutlich verkürzen, dafür ist es halt 1 mal richtig viel Fleißarbeit und auch Diziplin wirklich alles zu tracken.

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Insta Dr. Nayman

Publikationen Dr. Nayman

Menstrual cycle and mental health Dr. Nayman

DGVM

Da hat sie etwas für alle Frauen mit kostenlosem Beitritt für Privatsphäre der Frauen die teilnehmen möchten.

irgendwas mit ihren Projekten bitte selbst herausfinden

**rtwas über Sie ggf. Personalseite Uni Mannheim von Dr. Nayman

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Frau Dr. Nayman ist sehr engagiert, regt sich sehr stark auf, daß die Medizinische Forschung aber auch die Medikamentenstudien sind nicht bis kaum mit Frauen befasst und erst recht die elementaten Frauenbereiche wie Zyklus, Pubertät, Schwangerschaft, Klimaterieum und alles was mit weiblicher Hormonbalsnce und hormonellen Prozessen der frauen einfach nicht befassen und diese deutlichen Einflüsse auf die Medikamentenwirkungen, Medikamentenverträglichkeiten, den daraus oft unterschiedlichen entstehenden Bedarfen der Medikamente und ihrer faktischen Eirksamkeit.

Ich hatte in Psychiaterischen Gesprächen irgendwann Auffälligkeiten in Stimmungen und Befinden der Frauen festgestellt, selbst als sie von 4 Treffen zur Therapie im Monat feststellte, daß selbst bei 3 guten und stabilen Treffen das vierte deutlich instabiler, emotionaler und irgendwie unangenehm verlief. Das bewegte sie das sehr viel genauer zu betrachten und irgendwann ihre Patientinnen nach ihrem aktuellen Zyklusstatus in jeder Sitzung zu fragen und hat so sukzessive sich Stück für Stück ungewollt Adhs und den jeweiligen Auswirkungen des Zyklus einer jeden Frau. Zuerst stellte sie fest das alle recht emotional reagierenden Frauen Adhs gemeinsam hatten..

Vielleicht hilft es dir weiter