Ich gratuliere gar nicht zu Geburtstagen außer innerhal der wirklich nächsten Familie.
Mir ist dieses ganze Geburtstagsgetue einfach wurst. Spart mir viel Stress, wenn ich hier so lese
Ich lege aber auf meinen Geburtstag auch nicht so wert. Ich habe gerne einen Kuchen mit Tee mit meiner Familie, lasse mich bekochen, freu mich, falls ein Kind was malt, und mehr brauche ich einfach nicht.
Eine Diagnose faßt eigentlich nur in Worte schriftlich was jeder Diagnostizierte in sich spürt und vorher oft gar selbst nicht zu verstehenden „Macken/Ticks oder wie man es sonst nennen möchte“ den Alltag erschweren, dazu beitragen das man ausgegrenzt wird/anders wahrgenommen wird und somit als persönliche Eigenschaften von den „Stinos“ (Stino => stinknormalos) teilweise auch stark trennen und zu verwerfungen führen kann.
Diagnosen werden außer bei Krebs ja nicht wie ein Urteil gesprochen sondern versuchen das lange anders und komisch sein, diese gruselige Eigenwahrnehmung das mit einem was nicht stimmt weil man so aneckt, so unverstanden wird und alles andere mehr nur ams ein mit Worten beschreibendes Abweichungsschema gegeben was ein Stückchen Betriebsanleitung für die so schwer fallenden Thematiken gegeben aus denen sich aber Unterstützungsmöglichkeiten und Unterstützungsleistungen die im Rahmen von Therapien, möglichen Hilsmitteln, der Eigenarbeitsmöglichkeiten in den dort benannten Themenfeldern und den ganzen Dingen die ich jetzt vergessen habe.
Wenn eine Diagnose als Stigma oder abgestempelt sein verstanden wird kann es an der unsensiblen Diagnoseerläuterung der Praxis, vielleicht aber auch dem „Selbstbildbetrug“ durch sich selbst sein aber auch das man in dem Moment zu düster und abwertend denkt. Vielleicht kommt das düstere Denken in den Momenten durch Prägung und Wahrnehmung in der Kindheit und Jugend, denn je nach Alter hat man doch sehr bösartige und vielleicht auch abfällige Wahrnehmung durch das Umfeld, denn gerade geistige Beeinträchtigungen, Psychiatrische Erkrankungen und alles drum herum wurde ja in den 1980er aber auch noch in den 1990er Jahre waren das harte Stigma mit Ausgrenzungs- und hart abfällig erniedrigend, beleidigendes, verletzendes Abwertungsverhaltens einer Stadt, Region oder gar noch ausgeweitetes Umfeldverhalten was wie ein riesen Wald- und Flächenbrand um sich griff und vielleicht sogar psychisches Vernichtungsverhalten des einzelnen von allen Mobbern zum Ziel hatte.
Da konnte damals schon der reine Wahnsinn sein wie eine Stimmung innerhalb einer Sekunde sein konnte und es kaum Hilfen, Förder- und Unterstützungsprogramme gab.
Ich finde heute sind Diagnosen eine gute Chance mit sich in Einklang zu kommen um sich selbst in diesem Rahmen frei entfalten zu können.
Schade das es oft nicht so gesehen wird, denn ohne Diagnose ist es doch eher wie ein wenig wetten auf irgendwas um vielleicht ein Stückchen voran zu kommen
Nun ja bei Autismus, je nachdem wie stark man „maskiert“ hat/ musste, ist das schon eine Hausnummer, würde ich jetzt sagen, kann aber auch die ADHS sein oder die Special Effects oder einfach alles zusammen oder was auch immer.