Übergewicht und leider keine Spur von Gewicht verlieren trotz Methylphenidat t bin verzweifelt!

Hallo an alle!Hab dieses Forum vorhin auf der Suche nach ner Lösung für mein Problem entdeckt und mich direkt mal angemeldet.Zu mir:in der Kindheit bereits ADHS diagnostiziert,vom 6.-12 Lebensjahr Ritalin bekommen,Ab dann war ich eben wie ich war,beruflich nie richtig auf die Füße gekommen,mit ca 20.Jahren dann auf harte Drogen gekommen,Therapien,immer auch wieder Cleanzeiten aber auch immer wieder Rückfälle.Nachdem es fast 12 Jahre beim Gelegenheitskonsum von H blieb (wirklich nur alle paar Monate mal ohne körperlich drauf zu kommen) bin ich dann so in 2015/16 wieder derart knüppeldick reingerasselt dass ich wieder in die Substitution beim Arzt ging. Seither auf 4mg Subutex tgl.,seit 10 Jahren ohne Dosis Erhöhung und bis auf einige Ausrutscher ohne Opiatbeikonsum. Und nun kommen wir zum Problem:Ich bin ganz richtig besch… fett geworden seit ich in der Substi bin.Hatte immer ne ganz akzeptable Figur mit 52-55kg bei knapp 1,60 Körpergröße-und nun sind es an so 67-70kg .Ich HASSE ES!!!Ich esse nur 1mal täglich ,ich esse keine Süßigkeiten,keine Snacks,keinen Kuchen.Hab die letzen Jahre alles versucht um die Kilos loszuwerden von der „Finger-in-den Hals und die Kalorien rausko..“-Methode (Essstörungen diagnostiziert ,war eigentlich.weg von der Bulimie aber was tust nicht aus purer Verzweiflung wieder..) bis wohl alle frei verkäuflichen Abnehmpillchen bis Wochen lang nur Wasser und Knäckebrot ohne alles …Alles erfolglos… Schilddrüse gecheckt und auch OK .Für mich bleibt also nur eine Erklärung übrig:Subutex gleich Opiat/Opioide.Opiate gleich extrem verlangsamter Stoffwechsel (kann auch nur 1-2mal pro Woche gross zur Toilette was mir DAS bestätigt.)deshalb so übel zugenommen.Ok ,bin 51,ev.hats auch was mit den Wechseljahren zu tun -aber so extrem?

Durch verschiedene Umstände bin ich mit meinem Substi-Doc dann mal aufs Thema"ADHS"gekommen.Hielt das ja immer für ne totale Fehldiagnose meines Kinderarztes denn :ich und hyperaktiv?Ich neige eher zu Antriebslosigkeit,bin eigentlich. die Ruhe in Person ..Also das passte für mich nie.Aber dann getestet und Volltreffer:Bin eindeutig ADHSler.Seither ist mir auch klar woher meine Unorganisiertheit,meine Konzentrationsprobleme und so einiges herkommt…Und warum ich seit ich in der Substitution bin zwar kein H mehr aber dafür fast täglich (illegale)Amphetamine konsumiere.Nennt man wohl Selbstmedikation.Tja,Doc erst nicht so begeistert davon (eben weil auch Subutex) aber sich dann doch bereit erklärt mir Methyl phenidat zu verschreiben.Nehm ich jetzt seit Feb.125 mg/täglich. Und ich hab so sehr gehofft :Jetzt gibt’s reines Amphetamin ,jetzt MUSS es doch endlich auch hinhauen mit dem abnehmen und ich kann die verfluchten10-12 kg die mir wohl die Substitution einbrachte wieder loswerden.Scheisse wars (sorry da gibt’s kein anderes Wort für)…Kein Gramm weg.Als ich vor 2Wochen auf der Waage stand und es war sogar wieder n Kilo mehr hab ich folgenden Entschluss gefasst:ich muss aus der Substitution raus .

Ich lese hier dass viele genau das gegenteilige Problem haben und mehr abnehmen als sie wollen durch die ADHS -Medis .Wieso ich nicht???Erklärung ja bereits oben..

Hab jetzt angefangen mich runterzudosieren.Hatte ohnehin vor noch mal nen Versuch zu starten ob’s nicht wieder ohne Substi geht nach gut 10 Jahren stabil und denke wieder gutem Abstand zum H.

Für ganz unrealistisch halte ich es nicht aber ich mache mir da auch nix vor:ner ganz schönen Rückfall Gefahr setze ich mich da auch aus wenn ich mir meinen doppelten Boden den ich jetzt noch durch die Substi hab wegziehe.Aber ich will endlich wieder schlank sein ,ich hasse meine Figur ,ich leider da psychisch drunter(und mein Doc spielt das runter so nach dem Motto:lieber bissl dicker als rückfällig …)

Aber ich bin deshalb bereit das Risiko jetzt einzugehen.Villeicht geht’s dann dank Methylphenidat wenn das andere Zeug weg ist. Doc setzt mir zudem jetzt die Pistole auf die Brust weil ich s trotz Medis immer noch nicht komplett lasse mir den illegalen Amphe und droht mir das Ritalin deshalb wieder weg zu nehmen .Will ich auch nicht,mir geht’s ganz gut damit ,kriege einiges besser geregelt und organisiert seit ich’s Methylphenidat bekomme-und Konsum von Illegalem ist viel weniger geworden ,schätze höchstens noch 20Prozent vom Konsum vor Medis.Noch ein Grund warum ich jetzt von diesem Arzt weg will :mit Druck um nicht zu sagen Erpressung geht bei mir nämlich auch garnix. ..

Geh ich eben zum Hausarzt wegen Methlphenidat ,müsste ja gehen so der mitspielt da keine Erstverordnung mehr,oder?

Vermute bin nicht die einzige (Ex)-Konsumentin hier denn ADHS und Sucht ist ja ne recht verbreitete Kombi .Vielleicht gibt’s ja jemanden bei dem das mit dem Nebenbei Effekt "Gewicht verlieren"dank Ritalin auch erst klappte als er von der Substi weg war ? Dann je schneller je besser .

Oder funktioniert das nur bei manchen Leuten mit der vielgelobten Gewichtsabnahme dank Ritalin etc.und ich bin nur mal wieder der einzige Pechvogel bei dem s NICHT funktioniert ?Bin echt gerade bisschen ratlos …Will abnehmen,Arzt nervt,will weiter meine ADHS-Medis bekommen,weiss nicht ob’s zu viel Risiko ist im Moment in erster Linie wegen dem Gewichtsproblem aus der Substi auszusteigen (auch wenn ich’s ohnehin mal versuchen wollte eher ich mich dann damit abfinde den Rest meines Lebens täglich zum Doc zu rennen)…

So jetzt hoffe ich mich einigermaßen verständlich und nicht so umständlich ausgedrückt zu haben dass das hier gar keiner zu Ende liest​:blush:

Erfahrungen?Ratschläge?

danke euch allen im Voraus dafür

2 „Gefällt mir“

Alles was du irgendwie erzählst und alles auf Substitution schiebst zeigt das du dich weder mit Ernährung, gesunder Ernährung und Körperreaktionen auf die jeweilige Ernährung beschäftigt.

Wenn du so von der Substitution gehst fliegt dir das um die Ohren!
Und dir wird ausserhalb der Substitution wahrscheinlich keiner 125 mg Methylfinidat verordnen → also machst du dir mehr Probleme oder schredderst dein Leben!

Wieso bist du bis jetzt noch nicht bei einem Ernährungsmediziner oder bei der Ernährungsberatung gewesen als allem die Schuld zu geben und Probleme wirklich anzugehen???

2 „Gefällt mir“

Ritalin bekommt man ja nicht zur Gewichtsabnahme verordnet . Die Gewichtsabnahme gehört zu den Nebenwirkungen und das kann bei Heranwachsenden schon echt ein Problem sein.

Da Nebenwirkungen nicht bei jeden auftreten ist es bei dir wie bei mir . Es gibt keine Auswirkung aufs Gewicht . Hatte ich bei Methylphenidat und Elvanse nicht .

Es hilft mir aber ein wenig besser mein Ernährungsverhalten zu steuern.

Wechseljahre kommen bei mir auch noch dazu und das ich auf Kippe zur Prädiabetes stehe .

1x am Tag essen, das könnte evtl. zu wenig sein und dein Körper speichert für „schlechte“ Zeiten.

Mir hat damals eine Ernährungsberatung geholfen, damit es nicht noch schlimmer wird.

Wichtig ist auch die Zusammensetzung der Körpermasse nicht nur die Kg auf der Waage.

Viel Muskeln erhöhen auch die Kg oder auch Wasserreinlagerungen.

Ich gehe immer mal wieder zur BiA Körpermessung und nach außen gibt es keine Verbesserung aber eine Verbesserung der gesamten Körperwerte und dann komme ich besser damit klar .

4 „Gefällt mir“

Hallo @lottchen1801 ,

ich glaube, das Gewicht ist dein geringstes Problem.

Sorry, ich weiß, das ist total übergriffig und altklug. Es war nur eben mein erster Gedanke, als ich das las.

Du weißt natürlich, dass du dich auf ein dünnes Eis begibst. Schau dir an, was deine wirkliche Motivation ist, die Substitution los zu werden. Mehr Autonomie, weniger Abhängigkeit von anderen Leuten, die über dich bestimmen?

Kann sein, dass der Arzt penetrant ist und deinen Trotz herausfordert.

Aber die erreichte Stabilität im Leben riskieren, um dich nicht bevormundet zu fühlen und ein bisschen weniger zu wiegen? Nee oder?

Ob tatsächlich Subutex Gewichtszunahme als Nebenwirkung hat und also dessen Reduzierung oder Weglassen zu dem erwünschten Erfolg führt, keine Ahnung, vielleicht kann @UlBre das beantworten.

Ich sage gar nicht, dass du nicht von der Substitution los kommen solltest, das kann ich gar nicht beurteilen. Aber das Motiv sollte das richtige sein.

Und @Nelumba_Nucifera muss ich recht geben - Ritalin ist nicht zum Abnehmen. Ich wiege inzwischen sogar knapp 10 kg mehr als bevor ich Methylphenidat nahm, was aber in meinem Fall sogar ganz gut ist.

Meine Frau ist übrigens etwas kleiner und etwas schwerer als du - und für mich die schönste Frau der Welt.

4 „Gefällt mir“

Schon irgendwie, oder?

War zwar auch mein erster Gedanke. Der zweite Impuls war eine Hochrechnung: Wenn eine Person mit diesen Maßen in @lottchen1801s Augen „ganz richtig besch… fett“ ist, was bin ich dann? (Zum „etwas schwerer“ Deiner Frau fehlen für meine Vergleichsbetrachtung zum Glück konkrete Zahlen.)

Aber ist ja kein Trumpf-Quartett der Problemzonen hier. Hoffe auf kompetentere Leute als mich! Verzweiflung wünscht man ja niemandem.

Ernährungsmediziner, Ernährungsberatung oder ggf. einen Arzt für Bariatische Operation aufsuchen. Das gibt definitiv gute und zielführende Empfehlungen auch ohne Operation und nucht so einen Spökes loslassen und falsche Fachrichtungen (Gewicht) als Lösung sehen. Es kann sein das man nun mal mehrere Ärzte gleichzeitig braucht

Mit ca 70 kg eine OP?

Von mir ein: geh ein Problem nach dem anderen an. Das Gewicht ist ärgerlich, aber das kann erstmal auch warten, mit hauruck-Lösungen ist dem eh nicht dauerhaft beizukommen.

Erstmal die Sucht in den Griff bekommen und das ADHS. Ritalin dient nicht der Gewichtsreduktion.

Und dann erst das Gewicht. Nachhaltig und dauerhaft und in einem gesunden Maß.

Ich habe mal einen Satz gehört, der mir geholfen hat: du wirst nicht glücklicher, wenn du schlank bist. Aber du wirst schlanker, wenn du glücklich bist. Bei mir traf es zu.

Alles Gute!

7 „Gefällt mir“

Hallo und Willkommen!

Meine These:
Die Gewichtsveränderung kommt nicht direkt vom ADHS-Medikament, sondern vom veränderten Handeln, was durch die Medikation möglich wird. Bei mir jedenfalls.

Erstmal hast du unfassbares Glück, dass dir ein Arzt trotz Konsum-Vorgeschichte Medikamente verschreibt. Das ist nicht immer der Fall.
Ich würde schon allein deshalb bei dem Arzt bleiben. Sonst sitzt du bald ohne Methylphenidat da.
Eventuell stellt sich auch im weiteren Verlauf raus, dass Ritalin nicht das passendste Medikament ist und dann muss ein anderes Präparat eindosiert werden. Das darf dein Hausarzt nicht. Auch deshalb würde ich beim jetzigen Arzt bleiben.
Wir lesen und erfahren hier ganz andere Arztgeschichten. Deiner ist im Vergleich ein Lottogewinn.

Mein Vorschlag:
Konzentriere dich erstmal auf die neue ADHS Diagnose.
Lerne, was ADHS für dich im Speziellen bedeutet. Welche Symptome hast du? Wie äußern sie sich bei dir? Was verursachen sie im Alltag?
Kurz, Psychoedukation.

Dann schaust du dir an, was du mit diesem neuen Wissen über dich anfangen kannst. Wie du schon sagst, erklärt ADHS auch Suchtverhalten. Hier kannst du dann ansetzen. Gerne auch mit Hilfe eines Therapeuten.

Hier und da werden Erlebnisse aus der Vergangenheit auftauchen und Emotionen werden hochkommen. Auch hier ist therapeutische Begleitung eine gute Idee.

Eventuell ist dein Fokus auf das Gewicht der Tatsache geschuldet, dass sich dieses Problem lösbar anfühlt, während die anderen irgendwie sehr groß und diffus erscheinen.
Ich denke aber, dass du aktuell den Fokus falsch setzt.

Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte in unerschütterlichem Optimismus, dass sich das Gewicht im Laufe des Prozesses entweder von alleine löst, oder du nach der vorangegangenen Arbeit einen besseren Zugang zu diesem Thema finden wirst.

Alles Gute!

4 „Gefällt mir“

Ein Wort an die meisten meiner Vorredner:
Überlegt mal, wie manch Formulierungen bei einem neuen Mitglied ankommen könnten.
Besonders, wenn dieser Neuzugang davon schreibt, wie vom Arzt ausgeübter Druck ankommt und wirkt. Nämlich so, dass eher ein Arztwechsel in Betracht gezogen wird, statt sich der Sache zu stellen.

So jemand kommt doch nicht wieder, wenn das Erste, was ihm hier um die Ohren fliegt, Verurteilung und Schuldzuweisung ist.
Selbst wenn ihr in der Sache Recht haben solltet. So fängt man doch niemanden auf.

4 „Gefällt mir“

Danke @Hobbyhopper für diesen Satz!

Ich wollte ursprünglich eigentlich was zum illegalen Konsum trotz Substitution und Stimulanzen schreiben und was ich persönlich davon halte, dass als Lösung anzusehen.

Aber hier geht es um das gefühlte Fettsein und was man tun könnte. @lottchen1801 Wenn ich richtig gerechnet habe, ist der BMI nicht kritisch. Ändert nichts daran, wie du dich fühlst.

Ich habe aktuell einen BMI von 38. Ich bin fett. Die Ursachen sind vielfältig und wenigstens zehn Kilo verdanke ich einem Medikament. Und ich muss mit dieser Situation meinen Frieden machen. Gelingt mir nicht wirklich, aber ich habe keine Stellschrauben mehr, die das signifikant ändern würden.

So, wie ich deinen Arzt wahrnehme, könnte er bei genau diesem Thema dein bester Ansprechpartner sein. Deine Fixierung auf Substanzen aller Art und Crash-Ernährung löst dein Problem nicht, wenn eigentlich tief in dir etwas ganz anderes vorgeht.

Insgesamt müsstest du dich also mit einigen Dingen befassen und dich dem auch stellen, die erstmal nicht direkt etwas mit dem Gewicht zu tun haben. Das wird schwer. Aber so wie du schreibst, klingt das alles sehr nach Flucht.

4 „Gefällt mir“

Die meisten Antworten hier sind mir eigentlich nicht so negativ aufgefallen. Nelumba und kernig haben doch sehr konstruktiv reagiert. Den Tipp, zuerst Psychoedukation für ADHS und dann nach dem Gewicht zu schauen, finde ich vernünftig. Gerade den Satz von Kernig kann ich für meine Person absolut unterschreiben, war auch mal übergewichtig. Die Reihenfolge, die etwas gebracht hatte, war definitiv zuerst psychische Stabilisierung, und dann ging es auch mit dem Gewicht bergauf.

Beschissen ist, dass man nicht auf Kommando glücklich sein kann, deswegen wird so was schnell zynisch aufgefasst. Das Umfeld macht es Übergewichtigen auch nicht gerade leicht mit dem Glücklichsein. bei mir war es Übergewicht und nicht Adipositas, aber am mobbing mit unverhohlen abwertendem Body-Shaming hat das nichts geändert. Es ist wirklich demütigend, welche Bezeichnungen und Kommentare man sich da gefallen lassen muss. Es war sozial akzeptiert (ok), Leute als Öltanker zu bezeichnen, ist es vielleicht immer noch. Ich kann aber auch nicht in jedem, der sich subjektiv zum Thema äußert, einen Verbündeten der Öltankerfraktion sehen. Wenn ich das z.B. bei Falschparker machen würde, weil sein Kommentar eine subjektive Komponente enthält, wäre das ihm gegenüber auch ungerecht. Ungeschicklichkeit ist noch kein Bullying.

Wo ist denn überhaupt die Grenzziehung von Vorschläge machen und konstruktiver Kritik zu Übergriffigkeit? Ich rede jetzt nicht von direkten Vorwürfen, abfälligen Unterstellungen usw. Aber wenn ich in einem Selbsthilfeforum um Rat frage, sollte ich schon damit rechnen, dass auch mal kritische Rückfragen kommen oder Dinge gesagt werden, die ich nicht hören will oder verdränge. Wenn man unter allen Umständen versuchen sollte, RSD zu vermeiden, gibt es eigentlich kaum noch etwas zu sagen, was einen weiterbringen könnte. Bei der Sache mit dem Arzt finde ich es z.B. richtig, genau nach dem Hintergrund zu fragen, warum ein wechsel in Betracht gezogen wird und ob er sich lohnt. Gute Ärzte zu finden wird eher schwerer als leichter.

4 „Gefällt mir“

Jetzt wo du es sagst… fällt es mir auch auf. Danke!
Da muss ich mich wohl „bei den meisten“ meiner Vorredner entschuldigen.
Ich habe das heute Morgen mit mehr Schuldzuweisung gelesen.

Ich denke aber auch, was Seven gesagt hat, ist wichtig:

Ich fühle mich zu dünn, selbst wenn ich mal nicht im Untergewicht bin sondern knapp im Normalbereich. Da hilft es mir tatsächlich auch nicht, wenn mir jemand sagt, ich sehe doch schön, gesund und normal aus. Dass ich mich mit meinem Gewicht nicht wohlfühle, ist trotzdem so und hat Gründe. Sicherlich andere als bei OP.
Ich habe mich aber nicht ernst genommen gefühlt, wenn mir dann jemand sagte, der BMI sei doch in Ordnung. Bei mir spielen Ängste eine Rolle und ich kann nur dann mit jemandem über mein Gewicht sprechen, wenn er diese Ängste akzeptiert. Ansonsten „mache ich dicht“, weil mir das Gespräch dann nichts bringt.

Ich wünsche lottchen1801 jedenfalls alles Gute und dass die gut gemeinte Kritik und gut gemeinte Ratschläge besser ankommen als bei mir heute morgen.

3 „Gefällt mir“

Ja, der Gedanke kam mir nach dem Abschicken auch noch. Das „Gefühlte“, die Ängste zu validieren ist wichtig, auch wenn es objektiv unkritisch ist. Sonst kommt man nicht in ein Vertrauensverhältnis, fühlt sich nicht ernst genommen.

Wahrscheinlich war das bei mir genau andersherum. Ich war noch in einem Bereich, wo ich mich mit meinem körper eigentlich ganz wohl und zufrieden gefühlt hatte, aber mein Umfeld nicht. Da wurde viel genörgelt und bekrittelt, also mir gefühlt ein Problem aufgedrängt, das ich eigentlich nicht hatte. Mir war es persönlich egal, dass ich bestimmte Kleidungsstile nicht tragen konnte, anderen aber nicht. So unterschiedlich kann das sein.

1 „Gefällt mir“

Bist du in Psychotherapie? Wenn nein, wäre das meine dringende Empfehlung. Suche dir therapeutische Unterstützung. Bei der .enge an Baustellen (Sucht, ADHS, Gewicht [egal was subjektive Wahnehmung und was objektives Übergewicht in medizinischen Sinn ist], …)
Das ist wahnsinnig viel und vermutlich zu viel, um es alleine zu schaffen.
Ja Therapieplätze gibt es nicht wie Sand am Meer, aber irgendwann muss man mal anfangen sich in die Reihe der Wartenden offiziell einzureihen.

Bzgl Gewicht: Es wäre wichtig, dass du erst ein gesundes Essverhalten dir aneignest und wenn das gut etabliert ist dich um Gewichtsabnahme kümmerst. Kennst du dieses Buch? Absolute Empfehlung (nicht nur für Übergewichtige, sondern für alle, die ein langfristig gesundes Essverhalten soch aneingnen möchten und falsche Glaubenssätze über Board werfen möchten). Evidenzbasiertes Wissen, gesammelt und verständlich aufbereitet Fettlogik überwinden - Taschenbuch | ULLSTEIN

2 „Gefällt mir“