Umgang mit Kritik und Streit

Hallo Zusammen,

wie geht ihr mit heftigen Emotionen um, wenn ihr kritisiert werdet oder ihr euch ungerecht behandelt fühlt? Was habt ihr für antworten parat wenn jemand euch als “einfach zu empfindlich” diagnostiziert?

Ich tu mir sehr schwer meine Meinung zu sagen oder jemanden zu widersprechen , v.a wenn daraus Widerstand beim gegenüber entstehen könnte.Entweder ich bin dann einfach still und behalte meine Meinung für mich oder ich werd mega emotional und das ist anstrengend.

Is das eigentlich die bekannte rejection sensitive dysphoria? Elvanse hilft mir da schon, ich traue mich immer mehr auch mal bei meiner Meinung zu bleiben, und es wird nicht ganz so stürmisch. Trotzdem gibts da noch Verbesserungspotential

Mich würden sehr eure Erfahrungen dazu interssieren :slight_smile:

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Zunächst einmal sortieren, was gerade abgeht und wo es herkommt. Also welche Emotion genau ist es? Folgt der Ablauf bekannten Mustern von früher? Wenn ich z.B. durch ungerechtfertigte Kritik (Achtung Modewort:) getriggert werde, kann ich mir klarmachen, dass ich nicht mehr der kleine Junge bin, der von seinem Vater kritisiert wird und überhaupt nicht reagieren darf. Sondern erwachsen bin und die Möglichkeit habe, erwachsen zu reagieren. Als erstes überlegen, wie die Kritik genau gemeint ist und ob etwas dran sein könnte, auch verbunden mit der Möglichkeit, dies ruhig beim Gegenüber nachzufragen und in der gewonnenen Zeit sich selbst schon einige Stufen herunter zu regulieren.

Ich war heute ganz stolz auf mich. Und zwar hab ich heute mit einem Kollegen über Gott und die Welt diskutiert. Leider hab ich noch ne Kollegin, die sich bei Themen einmischt,ndienihr gegen den strich gehen. Ich hab also ein Thema angeschnitten, (bzw. Reagierte sie nach einem bestimmten Wort) welches sie gleich getriggert hat. Sie fing an mich anzublaffen, von wegen, dass ich davon ja gar keine Ahnung hätte und lieber mal die Klappe halten solle und so weiter. Und blubberte mich mit irgendwas zu, was nicht im geringsten mit der Diskussion zu tun hatte. Sie war an dem Gespräch nicht beteiligt

Ich hab ihr dann ganz klipp und klar gesagt, dass sie einfach mal (Tschuldigung) ihre Fresse halten soll, wenn sie nicht mal ansatzweise im Detail weiß worum es geht. Ich sagte zu ihr, wenn sie mir schon ans Bein (noch mals Tschuldigung) pissen möchte, soll sie doch einfach mal vernünftig zuhören. Dabei kochte es bei mir ganz kurz hoch, entlud sich. Und dann war wieder gut.

Sonst beschäftigt mich sowas ja denn ganzen Tag, aber ich konnte mich heute dann wieder ganz schnell in die Diskussion mit meinem Kollegen und meine Arbeit stürzen und das war vergessen und fiel mir jetzt gerade erst wieder ein.

Jetzt im Nachhinein kann ich so gar sagen, dass ich da irgendwie ein bisschen überrascht drüber bin. Auch dass ich meiner Kollegin so den Mund verboten habe. Sonst fällt mir auch das Mega schwer und ich ärger mich dann den ganzen Tag darüber.

:face_with_peeking_eye:

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Hallo Liebe:r @hypo , also erstens bist Du mit dieser Problematik ziemlich sicher nicht allein.

Und zweitens ist es extrem wichtig das man mit der Zeit in seinem Leben irgendwann lernt, dass man sich von anderen weder einschüchtern lassen muss, noch das man die Ansichten von anderen teilen muss, sondern das es vielmehr wichtig für einen selbst als Menschen ist, dass man sich in seinem Leben selbst auf die Suche nach seinen eigenen Ansichten begibt, oder aber in Wahrheit, sich selbst auf die Suche danach begibt, welche Werte einem selbst in seinem eigenen Leben als wirklich wichtig erscheinen.

Aber ob diese Ansichten die man dann meint für sich gewonnen zu haben, wirklich die richtigen sind, dass ist natürlich deshalb niemals in Stein gehauen.

Sondern können unsere persönlichen Ansichten im Prinzip natürlich nie die richtigen sein, jedenfalls so lange man in Wirklichkeit nicht eine eigene Ansicht gewonnen hat, sondern im Strom mit schwimmt, und das egal wie oft man es selbst abstreiten mag.

Denn eine eigene Ansicht, oder auch „Meinung“ wie man heute sagt, ist und bleibt letztendlich eben nur immer nichts anderes als eine Meinung, die man entweder von anderen übernommen hat, oder jedenfalls trotz allem das meistens behauptet wird das man selbst auf seine Meinung gekommen sei, dies natürlich oft eben leider nicht wirklich so ist.

Jedenfalls und wie auch immer, ich persönlich orientiere mich jedenfalls nicht besonders nach den Meinungen von anderen, sondern folge meistens ganz einfach der Stimme meines eigenen Herzens.

Was in meinem persönlichen Fall heisst, ich spüre einerseits meistens sowohl erstens emotional, als auch zweitens vernunftstmässig, dass jemand, oder er/sie , oder s/eine Sache vielleicht irgendwie „faul“ ist, oder vielleicht auf Lügen beruht, oder vielleicht mir und/oder anderen Menschen schadet.

Und dann stehe ich zu mir selbst, komme was will, und lasse mich weder umstimmen, noch kaufen, noch einschüchtern, noch anderweitig irgendwie manipulieren.

Denn in meiner Vergangenheit habe ich das viel zu lange mit mir machen lassen, und zwar angefangen mit narzisstischen Persönlichkeiten in meiner eigenen Herkunftsfamilie, als auch später in meiner heutigen Ex-Ehe.

Aber jetzt ist entgültig Schluss damit, ich lasse mich nicht mehr manipulieren, von niemandem.

Und wenn ich heute bereits oft schon von weitem das Böse rieche was in narzisstischen Menschen schlummert, und nur darauf wartet um andere Menschen manipulieren und dominieren zu wollen, dann behaupte ich mich heutzutage dagegen. :flexed_biceps:

P.s.
Heisst entweder lernt man irgendwann in seinem Leben zu sich selbst zu stehen, und das total unabhängig davon ob das was man sagt, denkt, oder fühlt, oder was auch immer ansonsten in einem persönlich vorgeht, vielleicht jeweils nicht der Meinung, oder dem Geschmack, oder was auch immer sonst, vielleicht nicht anderen entspricht, oder anderen nicht gefällt, oder anderen vielleicht unangenehm ist, oder all das was andere von einem erwarten, man selbst in Wahrheit absolut nicht ist, und man sich für solche Leute aber vielleicht trotzdem immer wieder verbiegt, und das obwohl das einem selbst, zumindest je nach dem, einem selbst vielleicht mehr schadet, statt wirklich gut tut.

Sollte man endlich lernen, dass man in seinem Leben immer zu sich selbst stehen muss, heisst dazu was man selbst mag, oder nicht mag, oder was einem selbst angenehm ist, oder einem selbst unangenehm ist, und so weiter und so fort, und es eben genau das ist das worum es wirklich geht.

Denn wer sich selbst nicht kennt, oder selbst eigentlich nicht so genau weiss was er in seinem eigenen Leben eigentlich will, der/die jenige, wird in seinem ganzen Leben wahrscheinlich nie irgendwo wirklich ankommen, sondern immer nur nach einer inneren „verlorenen Heimat“ suchen.

P.s.
Heisst, eben in Wahrheit, wird man immer nur nach einer inneren verloren Heimat suchen, die es in Wahrheit so wie man vielleicht von dieser eigenen verloren Heimat irgendwie träumt, und das obwohl es diese Heimat weder irgendwo jemals zuvor irgendwo, oder irgendwie, jemals nie vorher gab, noch das es diese vermeintliche Traum Heimat, weder irgendwo, oder irgendwie, und vor allem in Wahrheit, auch niemals irgendwo, oder irgendwie, jemals auf der Welt geben wird, sondern nämlich so jemand, wo in solchen Traum Welten lebt, stattdessen nichts anderes tut, als für immer und ewig, in seiner eigenen Traum Welt gefangen bleiben wird, welche es sowieso niemals gab.

So wie es z.B. in meiner Heimat der Schweiz, rückblickend auf die Geschichte gesehen, noch nie so was wie eine Art von einer " heilen Heidi Wonderworld" gegeben hatte, sondern im Gegenteil, die Schweiz in früheren Zeiten sogar ein sehr armes Land gewesen ist, und deshalb viele Schweizer:innen im Ausland versuchen mussten irgendwie ihr Brot zu verdienen, oder sogar für immer ihre Heimat verlassen mussten.

Jedenfalls, eigentlich ist es echt traurig wie oft die Geschichte, so wie sie wirklich war, heutzutage einfach ausgeblendet wird, und stattdessen irgendwelche Mythen in den Köpfen von den meisten Menschen anscheinend herum geistern.

Und viele deshalb heutzutage anscheinend der Meinung sind das früher alles besser gewesen ist, was aber in Wahrheit ein totaler Humbug ist, und die Leute eigentlich auch wissen müssten, zumindest wenn sie im Geschichts Unterricht zur Abwechslung mal besser aufgepasst hätten.

Aber eben, bekanntlicherweise ist ja oft der Geschichts Unterricht während der Schule nicht unbedingt bei allen Schülerinnen sehr beliebt.

Aber jedenfalls, schlicht und einfach gesagt, wird es jedenfalls für keinen einzigen Menschen auf der Welt jemals möglich sein, tatsächlich in so einer Traum Welt leben zu können wie er oder sie sich seine eigne Traum Welt in seinen eigenen kleinen Träumen insgeheim vielleicht erträumt.

Und deshalb müssen wir alle Menschen endlich aber genau das lernen, und endlich begreifen, dass wir alle Menschen, völlig egal und unabhängig davon, was wir für einen Status haben, oder wie wir aussehen, heisst welche Hautfarbe wir haben, oder welche Religion uns geprägt hat, oder welches Geschlecht wir haben, oder ob wir uns keinem der gängigen Geschlechtszuordnungen unterorden wollen, oder ob wir arm oder reich sind, oder welche Sprache wir sprechen, oder was uns auch immer ansonsten angeblich so unterschiedlich erscheinen lassen soll, so sind wir all das nämlich in Wahrheit nicht, heisst „unterschiedlich“, sondern sind uns oft sogar in vielem viel ähnlicher als wir wirklich glauben, oder wahr haben wollen, oder vielleicht leider allzuoft nicht wahrhaben wollen.

Und das vor allem genau aus dem einzigen und wahren Grund der für uns alle nämlich der einzige und wahrhafte Grund für unsere aller Existenz auf diesem Planeten ist, und zwar dem einzigem Planeten, nämlich unserer Mutter Erde, auf dem wir alle Menschen leben, und aber auch das nur noch so lange, wie wir alle unsere Mutter Erde, so gut und so respektvoll behandeln, wie es unsere Mutter Erde, voller Dankbarkeit ihr gegenüber von uns allen, als ihren Kindern, jetzt und morgen, und bis in alle Ewigkeit, von uns allen MENSCHEN verdient hat.

Und solange wir alle das in unserem Leben nicht begreifen, so lange werden wir uns wahrscheinlich so lange gegenseitig bekriegen, und ausserdem alle unsere Mutter Erde, je länger und je mehr immer mehr zerstören, bis wir alle, und alle Geschöpfe, als auch alle Pflanzen auf dieser einzigartigen und wunderschönen Erde, aussterben werden.

Und deshalb muss sich endlich und ein für alle mal, sich jeder einzelne Mensch von uns fragen, ob er/sie wirklich immer nur seine eigene Habgier und seine eigenen Begierden in den Vordergrund stellen möchte, oder ob er/sie vielleicht doch lieber auf einer Welt leben möchte, auf der für alle Menschen, Frieden und Einklang herrscht, statt Hass und Krieg.