Hi zusammen,
ich suche den Austausch mit Leuten, die eine berufliche Reha (LTA) über die Rentenversicherung Bund hinter sich haben oder gerade mittendrin stecken – speziell was technische Hilfsmittel / Arbeitshilfen und Nachteilsausgleich bei ADHS angeht.
Zu mir und meiner Ausgangslage:
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Alter/Hintergrund: Mitte 40, komme ursprünglich aus dem Handwerk (gelernter Maurer).
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Körperliche Baustelle: Nach einem schweren Wirbelsäulentrauma (LWK-1-Fraktur, Versteifung/Fixateur intern, Bandscheibenvorwölbung L5/S1, chronische Schmerzen) geht auf dem Bau gar nichts mehr.
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Neurodivergenz: Diagnostiziertes adultes ADHS Diagnose mit 40 (medikamentös eingestellt). Typische Knackpunkte: Massive Reizfilterschwäche, Überlastung des Arbeitsgedächtnisses bei Zettelwirtschaft/Chaos und ein unterdurchschnittliches Verarbeitungstempo bei Tests (Z < 90), wenn Nebengeräusche oder Latenzen dazwischenfunken.
Aktueller Stand:
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Die DRV Bund hat die Umschulung bewilligt.
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Ziel: Umschulung zum Bautechnischen Konstrukteur / im Berufsförderungswerk.
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Fahrplan: Ab Oktober 2026 Vorbereitungslehrgang (RVL), ab Januar 2027 die eigentliche 2-jährige Umschulung. Die Eignungsabklärung lief fachlich super, das BFW sieht aber ganz klar, dass ich ohne kompensatorische Hilfen wegen Konzentration und Reizüberflutung Gefahr laufe, abzuschmieren.
Worum es mir konkret geht:
Ich bereite gerade die Anträge für technische Arbeitshilfen nach § 49 SGB IX (Formular G0133) und den schulischen/IHK-Nachteilsausgleich vor. Konkret geht es um die Koppelung aus Orthopädie und ADHS:
Kognitiv / Reizabschirmung:
Tablet/Digitales Notizsystem (rein als papierloses „Second Brain“ zur Organisation und Lastenreduktion, um keine 10-Kilo-Ordner schleppen zu müssen).
Over-Ear-Kopfhörer mit adaptiver ANC für den Unterrichtssaal
Nachteilsausgleich (BFW / IHK): Zeitzuschläge bei Prüfungen, reizarme Einzel-/Kleingruppenräume.
Meine Fragen an euch:
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Hat jemand von euch schon mal Hilfsmittel zur Kognitionsstütze oder Reizabschirmung bei der DRV Bund durchbekommen?
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Welche Stolpersteine gab es bei euch beim Nachteilsausgleich für die Prüfungen?
Bin für jeden Erfahrungsbericht, Urteile oder Formulierungstipps dankbar!
VG Marcus