Umstellung auf Ersatzpräparat angekündigt

Ich glaube, dass du in deinem speziellen Fall wahrscheinlich gar nicht so viele Unterschiede merken wirst zwischen den Präparaten, denn du hast ja oben schon aufgeführt, dass du aktuell 3 verschiedene Präparate parallel nimmst und keine Probleme zu haben scheinst.

Zu der Frage was am ähnlichsten zu Medikinet Adult ist: Eigentlich irgendwie alle und gleichzeitig keins wirklich :laughing:. Alle anderen halbtagsretardierten Präparate sind ja Generika von Ritalin Adult und können auch alle ohne Nahrung genommen werden. Vom Freisetzungsmechanismus sind sie theoretisch ähnlich (also 50% instant release, 50% zeitverzögert), aber die Freisetzungskurven unterscheiden sich schon leicht bei allen.

Aber noch mal, da du mit Medikinet Adult, Ritalin Adult und einem Generikum bis jetzt klar kommst, bist du da möglicherweise gar nicht so empfindlich. Manche Leute merken da ja kaum Unterschiede, andere deutliche.

Ich hatte schon folgende Generika von Ritalin:

Methylphenidat AL 10 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung (Aluid Pharma)

Methylphenidat-ratiopharm 10 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung

Methylphenidat Zentiva 10 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung

Zentiva kommt mir nicht mehr ins Haus. Die kommen im Blister mit extra Sicherheitsfiedscha. Die Kapseln da raus zu bekommen, raubt mir den letzten Nerv. Geht unmedikamentiert gar nicht. :enraged_face:

Bei den anderen beiden merke ich nur, dass sie etwas sanfter wirken als Ritalin. Was ich persönlich sehr gut finde. Da ich mit abrupten Übergängen schnell überfordert bin.

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Wenn du 5 mg Medikinet nimmst und nicht ausgibig ißt/ eine reichhaltige Mahlzeit einnimmst wird wahrscheinlich der einzige Unterschied die Dosis ggf. Abstand zur Einnahme sein.

Medikinets Retardierung funktioniert als einiges der Präperate über einen vollen Magen und wird wahrscheinlich für dich stärker und schneller gefühlz t für die geringe Dosis von 5 mg wirken. Alle anderen Präperate haben eine sofort anflutende Phase und die zweite Phase flutet chemisch wie nach Zeitschaltuhr bei deinem Körper immer recht gleich. Medikinet auf nüchternen Magen flutet erste Phase und die Zweite Phase wahrscheinlich innerhalb 1 Std voll an, weil die verzögerte Freisertung ausschließlich über das Halten der verzögert freisetzenden Kügelchen im Magen gesteuert wird und sobald sie im Dünndarm ankommen der Säureschutz sich auflöst und die Anflutung beginnt und aus meiner Erfahrung wesentlich schneller voll anflutet als Ritalin und Generika wodurch Medikinet auch in der Wirkung recht plötzlich und schnell aufhört - was schnell anflutet klingt auch schnell aus

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wieso? Solche Bmister kann man rasch mit nem kleinen Taschenmesser, einer Nagelschere etc. einstechen und im Kreis aussen den Blister lang fahren dann kommen sie super raus
ist nur eine Frage der Technik, auf die man nicht immer gleich kommt. Ging mir anfangs beim Morphium so und hab ich da rumgeflucht bis ich dann den Trick hatte und seit dem die Blister frühzeitig öffne und in dein Medikamentendöschen eines anderen Herstellers fülle und so nur alls 14 Tage bisschen Zeit aufwende

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Nein, ab der Umstellung. Bisher alles medikinet adult.

Wie gesagt, du wirst es wohl leider so testen müssen, wenn du es gar nicht verträgst, hat der Arzt wenigstens eine Begründung dir wieder das teurere Medikinet zu verschreiben.

Ist zwar zum :nauseated_face::face_vomiting: wenn du aktuell gut eingestellt bist, aber die Kassen wollen halt jetzt sparen wo es nur geht…

Im besten Fall, findest du die Medikamentierung gleich gut oder sogar besser als bisher.

Muss ja auch nicht zwingend negativ laufen.

[quote=„Kathy, post:24, topic:39250“]
Solche Bmister kann man rasch mit nem kleinen Taschenmesser, einer Nagelschere etc. einstechen und im Kreis aussen den Blister lang fahren dann kommen sie super raus [/quote]

Unmedikamentiert will ich aber manchmal lieber schreien, schimpfen und wüten… :laughing:

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@kernig Meine Kids nehmen z. B. auch lieber das Elvanse Generikum von Arist* als das Original. Nur Mut. :four_leaf_clover:

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Ja klar, das sind aber alles die Unterschiede der Generika von Ritalin untereinander.

Ich nehme Medikinet Adult morgens und Ritalin Adult nachmittags (und unretardiertes MPH abends). Nachdem ich einmal MPH Ratiopharm hatte, das keinerlei zufriedenstellende Wirkung hatte, zahle ich freiwillig selbst die Differenz für das Ritalin Adult.

Medikinet Adult zu ersetzen würde mir nicht einfallen (und bisher hat das auch kein Arzt verlangt). Dass irgendein Generikum identisch sei mit Medikinet Adult, behaupten schließlich nicht einmal die Generika-Hersteller!

Mein Sohn bekommt bisher Attentin und hat vor einigen Tagen mit Lisdexamfetamin von Ratiopharm testweise begonnen. Die Erfahrungen bisher sind gut, seine Dosis müssen wir noch herausfinden.

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Das ist teils Unwissenheit und falsche Sorge der Ärzte, denn Schwerpunktpraxen handeln ja nicht so, sondern wie immer.

Ich weiß nicht was teils Ärzte herumtreibt, ob sie wegen Fehler in Regress genommen werden könnten, ob da unlautere Anrufe kommen oder was Beweggründe sein könnten - doch es scheint ja Gründe/ Befürchtungen/ Besorgnisse zu geben…

Wenn das nicht auch der Grund sein wird, wieso er keine Adhs Patienten mehr im nächsten Jahr behandeln möchte/ sich traut.

Vielleicht hat sich jemand versucht dem Arzt auf vielen Wegen das Leben sehr schwer zu machen und sind Ärzte nicht so versiert, dann ist die Sorge gar nicht so unbegründet von diesem Artz und es wurde Druck oder eine Drohkulisse „zu recht“ aufgemacht, weil auch wenn Adhs Patienten ihre Medikamente und Eindosierung zusteht, doch nutzt der Arzt einen falschen ICD Code, dann wird leider Ratzfatz aus berechtigter Verordnungen ganz rasch unzulässige Verordnungen wird.

Die Prüfer helfen auch nicht, ganz gleich wie gut der Arzt zum falschen ICD Code nochmal alles im Fließtext gut dokumentiert und berechtigtes Verordnungen erkennbar helfen die Prüfer trotzdem nicht die ICD Codes umzuschreiben oder umzuändern.

Das finde ich in den letzten Jahren extrem schlimm, genauso wie auch vieles zu sehr auf Ellebigen und möglichst dem Arzt Fehler/ Unachtsamkeiten nachzuweisen um möglichst viel Geld für die Kassen zurückzugenerieren weil halt die Kassen der Krankenkassen so extrem geplündert sind und scheinbar jedes Mittel hilfreich/ entlastend empfunden werden muß, das für jeden für die Kasse nicht auszugebenden Euro hart gerungen wird

Die falschen finden sich zu gut und zu selbstbedienend
genutzt wird ( Kapitalgeführte Prxen saugen massenhaft Geld aus diesem System und von allen Versicherten abzieht jnd die ehrlichen guten Ärzte gehen in diesem System unter und zahlen sich schnell nen Wolf und danach werden sie exteem geizig und werden nur noch sehr vorsichtig, knapp und srhr sparsam verordnen aus Angst nochmal durch einen existenzgefährdenden Regress zu wollen und oft lieber dem Patienten dann nichts mehr verordnen als selbst dafür aufkommen zu müssen… .

Da habe ich wirklich schlimmes erlebt bei guten Ärzten, wodurch ich zumindest sie sehr gut nachvollziehen kann, denn je nach nach Höhe ist plötzlich Praxis gefährdet (der Job und der der Angestellten) und mit Pech die Rücklagen der eigenen Altersabsicherung..

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hab ich oben geschrieben

So what??

Du wirst den Arzt nicht aufhalten wenn er sagt z.B. ajßer 1 A Pharma gibt es nix mehr, dann kann ich ihnen kein Rezept mehr ausstellen…

Der Arzt entscheidet und unterschrimeibt - er hat die Macht, egal welche Gegenargumente wdnn dj Pech hast

da kannst du hier aggumentieren bis dj schwarz wirst

Das ist leider scheinbar ein Trend wenns keine Schwerpunktpraxis ist warum auch immer

das ist mittlerweile bei vielen Fachrichtungen vergleichbar

Dann ist es aber ein be​:poop:ener Arzt.

Wenn es medizinische Grunde dafür gibt, z.B. deutlich schlechtere Wirkung oder Unverträglichkeit, dann kann er in der Regel sehr wohl ein teureres Präparat verschreiben.

Es muss halt begründet und dokumentiert sein.

Ist er doch so schon, da er plötzlich Medikinet tauschen will und seinen Patienten wegen Stimulanzien/ Adhs nur bis zum Jahresende behandeln wird.
Verantwortung sieht für mich schon anders und was mir am meisten aufstößt, daß dieser Arzt das Jahresende gewöhlt hat, keinen Kollegen empfiehlt bzw. dafür gesorgt hat, das sein Patient/ seine Patienten mit Adhs und ggf. mit Co Morbilitäten für die Marktlage für psychatrische Behandlungsplätze zusä die Adhs und wenn ich das richtig behalten habe ist es auch in der Eindosierung wo ja noch nicht wirklich Zieldosis oder alle möglichen benötigten Einnahmen zur Erhaltung der Wirkung für die Tagesabdeckung sicher dauerhaft gefunden sind.

Wie kann der Psychiater das so „gleichgültig“ machen? Was ist wenn nur Wartelisten mit 2 Jahren oder ehr Wartezeit für eine Weiterbehandlung möglich sein sollten und einiges mehr…

Der Arzt hat ja nicht plötzlich Krebs bekommen hat und aich um seine Gesundheit kümmern müsste.

Es mag immer Umstände geben, die zu einer Entscheidung führen, doch ich finde Ärzte, Psychiater, Psychotherapeuten haben schon eine ganz besondere Fürsorgepflicht, wenn man es für unmöglich hält eine Behandlung dauerhaft fortführen zu können, dann zumindest Plätze bei Kollegen die man für befähigt findet einen guten Anschluß und eine gute Weiterbehandlung führen zu können und nicht einfach Patienten sich selber zu überlassen. Für mich ist sowas verantwortungslos und auch charakterlos, sowas macht man nicht und sowas kann man Menschen die auf einen angewiesen kann man nicht kurzfristig soetwas recht adhoc antuen, weil das schwere psychische Probleme bereiten kann znd wahrscheinlich auch wird

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Leute, lasst mal bitte die Kirche im Dorf. Hier ist mir zuviel Spekulation und Interpretation im Umlauf, ich will das jetzt auch nicht alles im einzelnen richtig stellen. Ist ja total lieb, dass sich hier einige so reinhängen und Partei nehmen, aber das war gar nicht mein Ziel.

Ich weiß ja nicht, ob es da tatsächlich Vorgaben oder Druck seitens der Krankenkasse gibt :man_shrugging:

Ja! Absolut!

Gleichzeitig kann ich es aber auch verstehen, dass sie nicht umsonst arbeiten wollen…

Wenn die Kosten nur noch für eine bestimmte Menge an Patienten übernommen werden und er danach nur noch einen Bruchteil/ oder gar nichts bekommt, finde ich das nachvollziehbar, dass er seinen Patientenstamm dann verkleinert.

Ich finde das insgesamt so dermaßen zum kotzen, versteh mich nicht falsch. Aber aus Sicht der Ärzte dann nachvollziehbar… :pensive_face:

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Außerdem hat er ja rechtzeitig Bescheid gesagt.

Gibt es denn Probleme mit deiner Medikation?

Ich finde die Situation ehrlich gesagt etwas merkwürdig. Wenn die Behandlung ohnehin zum Jahresende endet, wäre es aus meiner Sicht sinnvoller, eine stabile Medikation zu hinterlassen, statt kurz vorher ohne medizinischen Grund auf ein anderes Präparat umzustellen.

Gerade bei ADHS-Medikamenten reicht es nicht zu sagen: „Das ist derselbe Wirkstoff.“ Die unterschiedlichen Freisetzungssysteme können sich im Alltag durchaus unterschiedlich auswirken. Ob jemand damit genauso gut zurechtkommt, muss erst beobachtet werden.

Ich würde mir die Umstellung medizinische Begründen und mir schriftlich geben lassen.

Wenn die Änderung tatsächlich nicht aus medizinischen Gründen erfolgt, sondern nur aufgrund organisatorischer oder rechtlicher Änderungen, stellt sich die Frage, warum kurz vor Ende der Behandlung noch ein Wechsel des eingestellten Medikaments notwendig sein soll und ob das überhaupt rechtens ist. Für die Weiterbehandlung wäre eine gut dokumentierte, bewährte Medikation vermutlich die bessere Ausgangslage.

Außerdem hast du als Patient bei der Auswahl der Therapie grundsätzlich ein Mitspracherecht. Der Arzt entscheidet zwar aufgrund der medizinischen Situation, aber solange keine medizinischen Gründe wie Unverträglichkeiten, fehlende Wirksamkeit oder andere Einschränkungen vorliegen, sollte die Entscheidung gemeinsam getroffen werden und nicht einfach ein Präparat vorgegeben werden.

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Ich sehe das etwas anders. Natürlich entscheidet der Arzt am Ende über die Verordnung. Aber das bedeutet nicht, dass man als Patient jede Änderung einfach hinnehmen muss.

Bei mir hat damals schon die Frage gereicht: „Können Sie die Umstellung medizinisch begründen? Und sind Sie sicher, dass das andere Präparat für mich besser geeignet ist?“ Da darauf keine medizinische Begründung gegeben werden konnte, wurde die Umstellung letztlich nicht vorgenommen.

Denn wenn eine funktionierende Medikation ohne nachvollziehbare medizinische Begründung geändert wird und sich der Zustand danach verschlechtert, trägt der Arzt die Verantwortung für diese Therapieentscheidung – im schlimmsten Fall kann daraus auch eine Haftungsfrage entstehen.

Nachfragen kann also durchaus sinnvoll sein. Man muss eine Entscheidung nicht einfach kommentarlos akzeptieren.