Ich nehme seit fast 5 Jahren Ritalin und in den ersten drei Jahren war auch die Wirkung auf meine Migräne beeindruckend. Ich hatte nahezu keine Migräne mehr. Nach drei Jahren bekam ich leider wieder nach und nach mehr Migräne, was aber mit Sicherheit mit verschiedenen Faktoren zusammenhängt.
Heute habe ich mit meinem Neurologen besprochen, dass ich einen Versuch mit Elvanse starte, um auszuprobieren, ob das einen sinnvollen Teil des Migräne Puzzles ergibt.
Er wollte mir eigentlich 30 mg aufschreiben, ich habe aber darum gebeten, dass er mir zuerst nur 20 mg aufschreibt.
Wieso denn nicht…? Mit was denn sonst? 20mg ist das kleinste.
Oder meinst du mit direkt starten, einfach von heute auf morgen? Ja, hab ich so gemacht. Von Medikinet auf Elvanse, hatte neues Rezept und dann direkt am nächsten morgen mit Elvanse angefangen.
Es ist keine Tablette, sondern eine Kapsel. Diese kann man theoretisch öffnen, aber du wirst niemals die exakte Wirkstoffmenge bekommen, da der Wirkstoff in der Kapsel unterschiedlich verteilt ist. Abgesehen davon, darf man es offiziell nicht, steht auch in der Packungsbeilage. Von solchen Selbstexperimenten würde ich gerade am Anfang abraten.
Ich habe nie Ritalin genommen, sondern Medikinet.
Ich hab mit 10mg Medikinet gestartet und bin bis 50mg hoch, aber Medikinet hat mir nicht getaugt. Hab dann von 30mg Medikinet auf 30mg Elvanse gewechselt und das war Problemlos.
Ich habs so gemacht von ein auf den anderen Tag umgestiegen.
Ißt du eigentlich regelmäßig unter Ritalin ggf. äfter mal 2 bis 3 Happen, damit du nicht unterzuckerst? Hat meine Migräne getriggert bzw. triggert sie sehr, genau wie Zucker und zu wenig trinken unter Stimulanzien
Ich hab trotzdem ganz unten angefangen und ca. 4 bMonate ggf. auch 5 gebaucht um auf volle Dosis zu kommen.
Da ich nen Magenbypass habe, kannst du definitiv keine Ableitungen tätigen, denn meine gesamte Resorption funktioniert anders, ich hab keinen aktiven Magen und „schütte alles gleich in den Dünndarm“, was vieles verändert, ganz anders beim Anfluten wirkt und i.d. R. auch kein Arzt irgendwas raten mag, sondern ich hineinfühlen muß
Steht sogar in der Packungsbeilage von Elvanse, dass man die Kapsel öffnen, den Inhalt in Wasser auflösen und dann trinken kann. Ob man nun die Hälfte oder alles trinkt, ist dem aufgelösten Wirkstoff ziemlich wurscht.
Es steht dort aber, dass es als ganzes aufgelöst direkt eingenommen werden muss und nichts aufbewahrt werden darf.
Eine Apothekerin hat mir erklärt , wenn man es auflöst und dann aufteilt wäre es quasi durch die neue Dosis wie ein neues Medikament wo es keine Zulassung für gibt.
Sie hätte mir damals gerne die Kapseln auf neue Kapseln aufgeteilt weil dies ja mit deren Machinen präziser möglich ist anstatt dass ich das mache aber darf halt nicht.
Ich habe jetzt zwei Tage mit 20 mg hinter mir. Am ersten Tag hatte ich den Eindruck, dass es perfekt ist. Um 16 Uhr hatte ich ein kleines Tief und um 20 Uhr bin ich eingeschlafen. Sonst schlafe ich zwischen 21 und 22 Uhr. Heute war ich gegen 12 Uhr müde und habe eine Stunde geschlafen, was ungewöhnlich ist. Dann bin ich noch einmal munter geworden.
Gestern hatte ich den ganzen Tag keine Gier auf Zucker, was ein Zeichen ist, dass die Stimulanzien wirken. Heute hatte ich nach dem Mittagsschlaf Hunger auf Zucker. Fällt euch was dazu ein, warum die Tage so unterschiedlich waren?