Unser Sohn (6 Jahre) – auf der Suche nach Austausch und Verständnis

Hallo liebe Eltern,

ich schreibe heute mit einem schweren Herzen – in der Hoffnung, auf Verständnis und vielleicht auch auf Austausch mit Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen oder gemacht haben.

Unser Sohn ist 6 Jahre alt, wird dieses Jahr eingeschult – ein fröhlicher kluger Junge mit ganz viel Energie und Herz. Gleichzeitig ist der Alltag mit ihm alles andere als leicht.

Draußen im Straßenverkehr braucht er durchgehend Anleitung. Er kann nicht einfach „so mitlaufen“ – wir müssen ihn ständig daran erinnern, auf Autos zu achten, nicht einfach loszurennen. Selbst nach vielen Wiederholungen fehlt ihm das Gefühl für Gefahr.

Zuhause ist er wie ein kleiner Tornado. Er springt ständig von einem Sofa zum nächsten, rennt durch die Wohnung, ist laut, unruhig – gefühlt immer in Bewegung. Er kommt nur auf “blöde Ideen”, wie wir es liebevoll nennen: klettert auf Tische, schmeißt Spielzeug, macht Quatsch, wo eigentlich Ruhe gebraucht würde. Und das nicht aus Bösartigkeit – sondern weil er einfach nicht anders kann.

Beim Anziehen zieht er sich fast immer verkehrt herum an: T-Shirts auf links, Socken verdreht, Hose und Schuhe falsch herum – und das täglich. Nach dem Toilettengang braucht er immer wieder Anweisungen: Spülen, Händewaschen, alles muss einzeln angesagt werden, jeden Tag aufs Neue.

Im Kindergarten dagegen wirkt er „recht normal“. Hat keine Wutanfälle das einizge was er da macht ist sich ab und an mal in seine Ecke zurückziehen oder bei zu lauten Gruppen spielen mag er nicht dabei sein - weil zu laut.

Wir machen aktuell Ergotherapie, die ihm helfen soll, mit seiner Körperwahrnehmung und Impulssteuerung besser klarzukommen. Wir waren auch schon im SPZ wo uns zu einer Schulbegleitung geraten wurde. Es ist ein langer Weg. Auch wir Eltern lernen viel dazu – wie wir ihn besser begleiten, wie wir unsere Worte wählen, wie wir ihn da abholen, wo er steht.

Mehrmals die Woche – manchmal auch täglich – hat er sehr starke Wutanfälle. Sie kommen scheinbar aus dem Nichts und dauern oft 20 bis 30 Minuten. In diesen Momenten wirkt er, als würde er komplett die Kontrolle verlieren. Er schreit, schlägt oder kratzt sich selbst. Wenn seine Geschwister da sind schlägt er auf die ein. Es tut weh, ihn so zu sehen. Wir wissen, dass er das nicht mit Absicht macht – aber trotzdem fühlt man sich als Eltern oft hilflos, überfordert und manchmal auch einfach nur erschöpft.

Es ist etwas lang geworden wobei ich noch unendlich viel aufzählen könnte. Am allerschlimmsten sind die Blicke der anderen wenn wir unterwegs sind. Erst traut er sich nicht beobachtet zb vom Auto aus wer alles da ist wo wir genau sind, sobald er ne gewisse Zeit unter den menge ist dreht er komplett durch. Und ständig hört man nur ah der …. Ist so anstrengend der hört ja gar nicht. Wie kannst du nur? :pensive_face::pensive_face:

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Hallo und herzlich willkommen!

Das. was Du da aus Eurem Leben erzählst, kennen die meisten Eltern von Kindern mit ADHS.
Ergotherapie und die Empfehlung einer Schulbegleitung sind schon ein guter Ansatz, um Eurem Kind zu helfen!

Was ich jetzt eventuell überlesen habe… Habt Ihr schon eine gesicherte Diagnose?
Wenn nicht, würde ich mich hier schnellstens um einen Termin kümmern, da die Wartelisten sehr lang sind (manchmal über ein Jahr)!
Wenn Ihr Euch erst um einen Termin kümmert, wenn der Leidensdruck schon groß ist, habt Ihr schon wertvolle Zeit verloren.

Meine Empfehlung an alle Eltern ist, sich so viel fundiertes Wissen über ADHS anzueignen wie nur möglich.
Es gibt sehr gute Bücher und Podcasts und auch ein Elterntraining bring meist sehr viel.

Hier triffst Du definitiv auf Menschen, die Dich verstehen! :slight_smile:

Wir hatten schon zwei mal einen Termin im SPZ Psychologin und beim Arzt und warten aktuell auf den dritten Termin bei der Ergotherapeuten im SPZ.
Bin sehr gespannt wer jetzt letztendlich die Diagnose ausspricht und wie es dann weiter geht. Ich lese sehr viel darüber und versuche auch vieles im Alltag umzusetzen aber noch sind wir weit davon entfernt das irgendwie etwas Ruhe eingekehrt.

Nur zum Verständnis… bei diesen Terminen wurde Dein Kind nach Leitlinie getestet?
Also Fragebögen für Eltern und Betreuende, Konzentrationstest, Aufmerksamkeitstest…

Ja wir haben Fragebögen ausgefüllt, sowie der Kindergarten als auch wir. Dann wurde ein IQ Test gemacht da hatte er natürlich keine Lust aber dennoch 107 Punkte. In dem Bericht steht das eine Schulbegleitung sinnvoll wäre, denn ohne wär eine seelische Behinderungen möglich. Und ja das wir uns halt nochmal zur Ergo vorstellen sollen.

Wieso hat er keine Diagnose? Kommt die noch?

Der Vorteil einer ADHS-Diagnose ist, dass er Medikamente bekommen kann, die ihm mehr helfen können als alle Hilfe durch Eltern und I-Helfer zusammen.

Eine ASS-Diagnose würde euch helfen, ihn noch besser zu verstehen und seinen Tag zu organisieren.

Beides zusammen hilft doppelt.

Ihr könnt noch einen Pflegegrad beantragen, weil euer Sohn deutlich mehr Zuwendung und Begleitung braucht als ein Standardkind werden Eltern darüber entlastet.

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Das frage ich mich tatsächlich auch. Es hieß Richtung adhs oder ne Regulationsstörung. Wobei das ganze eh Neuland für mich ist deshalb habe ich nach Foren gesucht wo ich mich austauschen kann. Dauert es immer so lange bis eine Diagnose gestellt wird?

Über das Thema mit Pflegegrad hat mich ne Freundin aufgeklärt oder meinte das ich es doch versuchen soll. Wobei ich Zweifel habe das wir überhaupt einen Anspruch ohne Diagnose haben oder doch?
Darüber hatte ich mir noch nie Gedanken gemacht schließlich ist er mein Sohn, ja er braucht mehr Hilfe und meine besondere Aufmerksamkeit aber dafür ne Entlastung von der Pflegekasse? Fühlt sich irgendwie komisch an :woman_shrugging:t3:

Ich möchte doch einfach nur das er nicht überall auffällt, er merkt das sehr und das tut mir für ihn wahnsinnig leid, denn er bringt dann Sätze wie; ich habe eh keine Freunde weil ich dumm bin :cry:

So ich hatte gestern meinen Mann drum gebeten den Brief vom Spz abzuholen, da wir komischerweise keins erhalten haben und da sehe ich das jetzt.

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Das ist keine ADHS Diagnose aber sehr nah dran…

Gibt es Empfehlungen? Stehen da Medikamente?

Frag bitte nach, warum keine ADHS Diagnose und ob Medikamente nicht helfen könnten, so dass man sie wenigstens probiert.

Für solche Fragen hatten wir ein Abschlussgespräch nach den ganzen Tests, ohne Kind, wo es darum ging, was die Diagnosen bedeuten, wie die Zustände gekommen sind, was das für das Kind und sein Leben heißt und was man jetzt am besten macht. Der schriftliche Bericht kam erst 2 Monate später.

Habt ihr noch einen Termin im SPZ?

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Die Empfehlung laut Bericht ist eine Schulbegleitung. Wir sollen nochmal zur Ergotherapie ins SPZ.
Ich verstehe es ja irgendwie auch nicht warum es nicht gleich adhs heißt, wir sind schon über einem Jahr in Ergotherapie und sie meint auch ganz klar Richtung ADHS.

Ich werde mich aber dennoch wegen Pflegegrad erkundigen vielleicht haben wir da etwas Unterstützung. Und mit unserer Kinderärztin nochmal ein Termin vereinbaren das ich mal mit ihr über die ganzen Möglichkeiten und Berichte durch gehe.

Denn manchmal habe ich das Gefühl das wir kein Stück vorwärts kommen und die Tage werden immer anstrengender

Hallöchen,

ach ich kann das verstehen. Mein großer ist 5,fast 6 und hat auch die Diagnose seit ein paar Wochen. Wir haben / hatten ähnliche Situationen. Ewige Wutanfälle, Türen schmeißen , Spielzeug schmeißen. Gewalt gegen sich und uns. Allerdings nicht regelmäßig und massiv, aber kam und kommt auch mal vor.
So nun habe ich selber ADHS und arbeite als Heilpädagogin in der Frühförderung mit Kindern unterschiedlichsten Auffälligkeiten und Störungsbildern ( mag das Wort nicht).

Ich schreibe dir mal Stichpunktartig meine Gedanken zu deinem Beitrag auf:

  • ihr habt schon gut erkannt,dass sein Verhalten nicht gegen euch geht , damit schafft ihr es wahrscheinlich besser sich abzugrenzen (wird nicht immer klappen aber besser:))
  • ich persönlich finde es wichtig besonders in Wutsituationen zu begleiten. " ja ich sehe du bist wütend, weil …! Das bringt deine Gefühle so richtig durcheinander!" „Was brauchst du jetzt von mir?“
  • wenn mein Sohn dann brüllt, „lass mich!“… Dann lass ich ihn. Bleibe aber bei mir und sage auch klar, wenn er meine Grenzen überschreitet
  • wichtig finde ich immer,dass man dem Kind zwar Grenzen setzt aber ihm auch sagt,es ist OK wie du bist , deine Gefühle sind jetzt da -jetzt müssen wir einen Weg finden mit diesen umzugehen
  • ein Kind darf auch mal hören,wenn Mama und Papa nicht weiter kommen oder ratlos sind
  • oder wenn wir einfach auch mal stinksauer werden
  • ihr habt bereits viel richtig gemacht mit Ergo und SPZ.
  • ggf könnte man noch über eine Familientherapie nachdenken oder Kur

Die

Das kenne ich auch zu gut. Wir waren zum Teil deswegen auf keinem Familiengeburtstag mehr. Weil es für meinem Sohn recht schnell zu viel wurde. Für mich auch und die Kombination mit einem explodieren Kind ,war für mich too much.
In den Augen anderer bin ich wahrscheinlich auch seltsam im Umgang mit meinem Sohn oder sie halten ihm für unerzogen. Mittlerweile habe ich oft eine Scheißdraufigkeit entwickelt und stehe sogar immer häufiger für ihn ein und verteidige ihn. Den Mut hatte ich lange nicht,weil ich mehr an meiner Erziehungskompetenz gezweifelt habe, statt an der Kompetenz der kritisierenden Person.

Im Kindergarten ist er deswegen „fast normal“ weil er hardcore maskiert und sich anpasst. Das ist irre anstrengend für ein Kind. Desswegen knallt es dann zu Hause um so heftiger.

Ihr seid auf einem sehr guten Weg.

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Das mit dem Kindergarten ist bei uns auch so, er lässt dann alles daheim oder unterwegs raus.

Wir probieren immer wieder neue Dinge aus und schauen was ihm hilft und denke das wir da eigentlich ganz gut damit fahren.

Große Aktionen vermeide ich ganz bewusst, denn sollte er Wutanfälle haben meinen alle immer sie wüssten besser wie man mit ihm umgehen müsste. Daher bleibe ich die meiste Zeit daheim in gewohnter Umgebung.

Manchmal frage ich mich auch packe ich ihn zu sehr in Watte? Denn die Geschwister sind schon Mega genervt über ihn das ich so viel durch gehen lasse und laut den anderen Kindern beschütze ich immer nur ihn :persevering_face: dabei möchte ich einfach nur die extremen Anfälle vermeiden.
Bin mal sehr gespannt wann es dann bei uns ADHS heißt :woman_shrugging:t3:

Bin grad so dankbar über diese Seite. Denn mein Mann sagt ich übertreibe er habe ja nichts! Er ist aber auch den ganzen Tag auf Arbeit und bekommt es kaum mit (selbstständig)

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Mit dem Kindergarten meinte ich eigentlich euren Sohn.:blush: Wollte es nur erklären. Mein Sohn ist in der Kita ähnlich wie Zuhause . Er maskiert so gar nicht :rofl: ganz die Mutter.

Ich fand es schön,wie du ihn beschrieben hast:

So ist meiner auch: klug, irre witzig, Energie wie ein Duracellhäschen, impulsiv aber ein Herz aus Gold und viel Sinn für Gerechtigkeit. Typisch ADHS eben. Und ja,als Mutter sieht man diese Seiten alle. Und andere Menschen bekommen die nicht zu Gesicht. Das ist es,was mich oft traurig macht.

Das die Geschwister das so empfinden ist ok. Das ist nun ihre Wahrnehmung und die darf auch erst mal so da sein. Auch wenn das Mutterherz blutet. Ihr als Familie müsst aber einen Weg finden, damit die Stimmung nicht komplett kippt. Wie alt sind die Geschwister? Kann man ihnen das Thema ADHS schon näher bringen???

Übrigens ist mein Mann auch oft mit ihm ungeduldig und kann oft nicht gut mit den impulsiven Gefühlen umgehen. Er erkennt zwar an,dass er ADHS hat und überlässt mir auch meine Rolle als Profi aber sagt oft sowas,wie: immer nimmst du ihn Schutz…oder: du kannst ihm nicht immer alles aus dem Weg räumen,damit er keinen Anfall bekommt.

Aber ich sehe ihn halt auch und verstehe ihn oft. Bzw besser als andere. Und ganz ehrlich, ich überlege mittlerweile wieviel Kraft ich einsetze ,nur damit ich als Erwachsene meine Vorstellungen durch setze. Nicht jeder Kampf muss gekämpft werden. Und manchmal bedeutet das, dass man inkonsequent wird. So lange aber die basics stimmen, so what.

Was mir bei meinem Sohn auch oft hilft in der explosiven Situation zu schauen: Was könnte die Ursache sein. Denn meisten sind es die unerfüllten Bedürfnisse,die bei uns die Stimmung kippen lassen. Dazu gehören:

  • Hunger
  • müde
  • überreizt
  • Durst
  • anderer Tagesablauf
  • oder alles in Kombination.
    Schulbegleitung ist ist übrigens ne super Sache für Kinder die Schwierigkeiten haben,wie dein Kind. Das ist definitiv ein guter Ansatz.
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Wenn ich ganz ehrlich bin der älteste ist 10 und er „beschimpft“ ihn immer mit du adhs Kind. Ich habe ihn schon mehrmals darum gebeten ihn nicht so zu nennen und ihm versucht zu erklären warum sein Bruder so ist wie er ist! Natürlich versteht er es dann aber eben bis zum nächsten Streit :persevering_face: die anderen sind jünger daher machen die halt den ganzen „blödsinn“ nach.
Sobald meine Kinderärztin wieder aus dem Urlaub zurück ist werde ich mit ihr mal die Diagnose durchgehen und die Sache mit der Schulbegleitung und evtl wegen dem Pflegegrad ob sie da Tipps hat oder wie ich vorzugehen habe.

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Hallo,
ich fühle mit Euch! Gut, dass Ihr so aufmerksam seid und jetzt schon eine Diagnose anstrebt.
Beim nächsten Termin im SPZ schaut genau hin, ob die überhaupt Ahnung von AD(H)S oder ASS haben - die wenigsten SPZ haben das.
Das wussten wir auch nicht und unsere Leidenszeit hat deswegen fünf Jahre länger gedauert.
Wenn Ihr das Gefühl habt, dass keine Ahnung vorliegt, sucht Euch einen KJP, der die Erfahrung mitbringt.
Gruß Steini

Hallo,
uns ging es leider ähnlich wie Steini3, wir haben leider auch viel Zeit im SPZ verplempert.
Unser Sohn bekam nach ca. 1 Jahr und mehreren Terminen im SPZ die Diagnose oppositionnelles Verhalten mit der Empfehlung einer Verhaltenstherapie. Die Therapeutin hat dann nach knapp 1,5 Jahren empfohlen, ihn auf ADHS testen zu lassen.
Das Verhalten von deinem Sohn könnte auf ADHS hindeuten, evtl auch mit etwas Autismus.
Insbesondere mit Blick auf die Schule muss schnellstmöglich was passieren. Sucht euch einen guten Kinder- und Jugendpsychiater und lasst ihn so schnell wie möglich nochmals auf ADHS testen. Bis das Ergebnis da ist dauert es ja doch eine ganze Weile. Wenn es ADHS ist, können Medikamente viel bringen.

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Hallo @Atifef,

wenn euer Sohn ADHS hat, und darauf weist ja Vieles hin, wäre eine Schulbegleitung der Eingriff, der jedenfalls nicht am Anfang stehen sollte. Erst wenn (!) Medikamente und pädagogische Hilfen nicht genügen, kann man das überlegen. Für den Jungen wäre ja erst einmal gut, eine bessere Wahrnehmung und Selbststeuerung zu erleben, die ihm durch Medikamente möglich wären, als eine Aufpasserin zu bekommen, die das für ihn erledigt. Das ist doch viel demütigender.

Dass SPZen lange Zeit eine klare Diagnose und eine effektive Hilfe verweigern, habe ich leider schon sehr oft gehört.

Also dank der Ergo weiß ich immerhin wie ich mit ihm in gewissen Situationen umgehen kann. Sie gibt echt wertvolle Tipps und wir probieren uns da mit meinem Sohn etwas durch.

Sie sehen halt die Begleitung für sehr wichtig weil er jetzt im September eingeschult wird, und ohne diese Begleitung könnte er „weitere Schäden“ erleiden!

Tatsächlich bin ich aber auch ein Mensch der gerne Medikamente umgeht - oder als letzte Lösung - sieht.

Bin auch ganz ehrlich habe so viele schlechte Sachen gehört. Egal wer ihn sieht und uns kennt sagt ja nicht Tabletten das ist das schlimmste - unter anderem ne Apothekerin (ist meine Nachbarin)

Bin hin und her gerissen

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Der erste Verdacht kam ja vom Kindergarten er habe Autistische Züge darauf hin kam das ganze mit SPZ.
Ich habe klar gemerkt er ist anders, aber hab da nicht nach einer Krankheit gesucht.
Im SPZ haben die uns ja Fragebögen ausfüllen lassen, aber anhand von den Antworten schließen sie Autismus aus mit einem Gesamtwert von 10.

Alles kompetente Fachleute. :adxs_cry:

Dazu muss ich sagen so Autismus war auch mein Gefühl weil einiges auch rein passt aber ich glaube grad zb wenn es um das selbst verletzen bei Wutausbrüchen geht ist es nicht genug. Er tut sich sehr oft dabei selber verletzen aber mittlerweile habe ich ihn dazu bekommen das er gegen ein Kuscheltier schlägt (davor hat er auf mich eingeschlagen dann sich selber).
Er läuft auch auf Zehenspitzen in Stress Situation ganz extrem selten läuft er normal.
Er riecht ständig an seinen Fingern, auch wenn er etwas anfasst wird schnell an den Fingern gerochen.