Ich bin nun schon länger in diesem Forum, auch weil ich im vergangenen Jahr endlich meine Adhs-Diagnose bekommen habe. Die Erfahrungsberichte, haben dafür gesorgt, dass ich mich mit meiner Erlebniswelt weniger alleine gefühlt habe.
Ich bin Drehbuchautorin und Regisseurin und habe eine Serie gemacht, in der wir in die Gedankenwelten von sieben unterschiedlichen Hauptfiguren eingetaucht sind, die in Alltagssituationen an ihre persönlichen Grenzen stoßen.
Wie dieses Forum soll auch die Serie dafür sorgen, dass wir uns in unserem Erleben weniger alleine fühlen und ehrlich über Unsicherheiten und Ängste sprechen.
ich fände es schön, wenn die Serie für die Menschen, sichtbar wäre, die sich in diesen Innenwelten wiederfinden können. Deren Anpassungsversuche an die Außenwelt immer wieder mit ihren Innenwelten kollidieren.ich glaube in diesem Forum, gibt es viele Leute, die sich in unseren Episoden wiederfinden können.
Ich würde mich sehr über einen Austausch freuen. Schaut doch mal rein und sagt mir wie sie euch gefällt!
Falls ihr Kinder habt, ist “1,2,3 und jetzt” bestimmt sehr passend und wer mit sozialen Ängsten kämpft, kann sich sicher in” weil ich ein Kind der Sonne bin” wiederfinden. Da springen wir bei einem ersten Date in Maries Gedanken. Sie lebt in einer therapeutischen WG und hat schreckliche Angst sich zu blamieren. Ist aber an vielen Stellen auch sehr witzig.
ich habe gerade eine größere Arbeit abgeschlossen und mir zuerst eine Folge der Rappelkiste (ist ja auch ZDF) und dann die erste Folge dieser Serie angemacht, um den „Moment danach“ zu überbrücken und ausklingen zu lassen. Folge 1 hat mir schon mal gut gefallen.
Reflexion
Ein kleiner Trigger löst eine sarkastische Schimpftirade fast bis zu Gewaltfantasien aus, das kann mir auch passieren. Die äußert sich dann aber wie beim Protagonisten auch nur im kopf oder in meinem Tagebuch hier im Forum.
Irgendwann hatte ich im Forum schon mal geschrieben, dass es dabei eigentlich um Macht und das Gefühl von Entmachtung geht, nicht wirklich um Gewalt.
Ist das mit den Alliterationen eigentlich eine Copingstrategie, ein Autismusding, oder künstlerische Freiheit, oder alles zusammen?
Wie schön, dass ihr reinguckt! Es freut mich sehr, dass es euch gefällt.
Ja, da geht es um angestaute Wut, die sich in einem gedanklichen Gewaltrausch entlädt und am Ende merkt er nicht, dass er dabei zu seinem eigenen Feindbild wird.
Das mit den Alliterationnen mache ich häufig wenn ich spazieren gehe. Ist einfach ein kleines Gedankenspiel. Habt ihr auch sowas?