Ich habe mir jetzt ein paar Wochen Gedanken gemacht über das Thema " Kaffee weglassen " während der Einstellung und doch eine Frage:
Nehmen wir mal mich als Beispiel. Ich trinke seit über 30 Jahren morgens meinen Kaffee, um überhaupt in die Puschen zu kommen.
Jetzt kommt das Ritalin dazu und ich soll den Kaffee weglassen, um die Wirkung der Stimulanzien besser beurteilen zu können. Aber:
Ist Ritalin ( oder MPH ) überhaupt ein Stimulanz in dem Sinne? Es puscht mich ja nicht auf, sondern sorgt dafür, dass meine Gedanken klarer werden. Tut es meinem Körper gut, wenn er nach 30 Jahren Kaffeekonsum plötzlich verzichten soll? Was, wenn man verzichten kann, aber nach der Einstellung wieder von vorne anfangen muss, weil der Kaffee ( auf den man ja verzichtet hat ) nun wieder hinzu kommt?
Ist es denn nicht realistischer mit dem Kaffee, der für viele zum täglichen Ritual gehört, zu probieren die richtige Dosierung zu finden?
Die Fragen sind wohlmöglich blöde, aber es beschäftigt mich seit Wochen.
Ich habe seinerzeit trotzdem meinen Kaffee getrunken, allerdings hat er mir tatsächlich die ersten Tage während der Einstellung gar nicht geschmeckt, so dass ich natürlich erheblich weniger konsumiert habe als vorher.
Als mein Körper sich an die Dosierung meines Ritalins gewöhnt hat, kam automatisch der Geschmack wieder und ich trinke soviel wie vorher.
Auch sagte meine Ärztin damals, ich solle alles wie bisher nehmen, da es ja mit berücksichtigt werden muss bei der Einstellung.
Sorry für die Frage, aber es gibt Dinge, die ich idiotensicher erklärt kriegen muss, damit ich sie verstehen kann.