Was kann man von einem ADHS Coach erwarten?

Hey ihr :slight_smile:

mein bester Freund macht jetzt ein ADHS Coaching 1-2 Stunden im Monat für jeweils 70 Euro und ich wüsste gern, was kann man denn von so einem Coaching erwarten?

Ich habe beim Googeln gelesen das man von einem Coaching wohl relativ wenig erwarten darf und es im besten Fall eine Ergänzung zu einer tiefgreifenden Psychotherapie ist.

Wie seht ihr das? Hat wer Erfahrungen mit Adhs Coaching?

Macht den ein Psychiater oder ein Psychologe das Coaching oder einfach jemand, der sich Coach nennt?

na, was gibt denn der Coach an? Der wird ja etwas formuliert haben?

Es gibt gute und schlechte Coaches. Ein Coach kann zum Beispiel dabei unterstützen hilfreiche Strategien zu finden und umzusetzen - auch wenn er keine besondere Qualifikation hat.

Allein schon Body doubling empfinde ich als extrem hilfreich - das sehe ich allerdings als Hilfsmittel, nicht als Coaching.

Ich mache gerade die Erfahrung, dass Coaching eine super Ergänzung ist zur propagierten Selbstedukation. Nebenher mache ich auch noch eine EMDR-Trauma-Therapie.

Außerdem hab ich gerade einen Podcast gefunden und angehört und für gut befunden :wink:, wo eine Coach (weibliche Form von Coach = Coachin?) spricht, über ADHS allgemein - aber sie streift auch, was Coaching bringen kann; vielleicht von Interesse.

Coach darf sich erstmal jeder nennen, das ist kein geschützter Begriff.
Ich würde da nach den Qualifikationen fragen und gucken ob der mir Sympathisch ist.

Im Prinzip könnte jeder von uns hier im Forum bis zu einem gewissen Grad als „Coach“ durchgehen.

Die Frage ist, mit was sich jeder* einzelne Identifizieren kann, oder will.

Nur schon hier in diesem überaus wertvollen Forum, haben wir inzwischen so ein Sammelsurium an eigenen Erfahrungen, aber auch gesammelten Erfahrungen verschiedenster Art, dass der Überblick natürlich zuweilen „schwierig“ wird, nicht desto trotz, verfügen wir hier bereits über einen unendlichen Schatz.

Von daher ist ein Coaching, für den man bezahlen muss, bis zu einem gewissen Grad vielleicht auch irgendwie ein bisschen fragwürdig, zumindest aus meiner persönlichen Sicht.

Aber ich verstehe wenn jemand vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht, und sich dann seine Hilfe vielleicht von irgend einem selbsternannten „Coach“ verspricht.

Anderseits verfügen wir über das Internet, und wer sucht, der kann auf fast alles eine Antwort finden.

Obschon nicht immer jede Antwort die „richtige“ ist, aber hier im Forum gibt es ja sogar Selbsthilfe Gruppen, heisst Leute die sich Live zu gegenseitig virtuellen Treffen verabreden.

Vielleicht wäre ja auch sowas eine Möglichkeit?. :heart:

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