wie viel von euch bestimmt auch, habe ich mit den Jahren gefühlt 1000 Hobbies angefangen und auch immer gleich alles gekauft was dafür notwendig ist. Sprich… meine Bude und Keller ist voll.
Was macht ihr mit dem Zeugs? Ich neige gerade dazu alles aufzuräumen alles was ich länger wie ein Jahr nicht angefasst habe weg zu geben oder zuverkaufen.
Es gibt ja auch Hobbies, die ich „regelmäßiger“ mache, wie Gitarren spielen, aber ich brauche keine 5 Gitarren, 30 Effektpedale etc.
So das „Reduce to the max“ strebe ich gerade ein bisschen an.
Wie geht ihr damit um?
Beste Grüße
Marc
Ich hab glücklicherweise meist zusammenhängende Hobbies oder welche mit wenig Lageraufwand.
Aber wenn ich eines mal wieder „loswerden“ muss, dann schaue ich, je nach Wert, dass ich es verkaufe, (an Freunde) verschenke oder, wenn es nur so Reste sind, die auch einfach im Müll entsorge.
Wobei mein größter Laster zum Glück Videospiele sind, die nehmen nicht so viel Platz weg. (Und ja, hab immer so ein Spiel (also nicht Gaming als Ganzes sondern wirklich nur das eine Spiel) als Hobby, bis es irgendwann zur Seite gelegt wird)
Ich nutze eine DAW (Fender Studio Pro ) und zusätzlich für das Rig eine komplexere Ampsim ( STL Tone Amphub), hätte aber lieber tausende Euro und ein reales Rig Sortiment Deluxe.
Ich denke, du hast mit dem „zuletzt angefasst“ schon einen guten Maßstab, um die Hobbies einzuteilen.
wann hast du es zuletzt verwendet
weckt es wieder dein Interesse, wenn du die Dinge siehst / in der Hand hältst
wie wahrscheinlich ist es, dass du dieses oder jenes Hobby wieder aufgreifst
braucht es Platz, den du nicht hast oder für was anderes bräuchtest
Ich habe die Erfahrung gemacht, es braucht manchmal eine erneute Fragestellung/Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt, um sich von was zu trennen. Du hast vielleicht was in der Hand und bist dir unsicher. Solange du den Stauraum/Platz nicht brauchst, leg es zurück. Vielleicht weißt du einem halben Jahr mehr, ob es nicht doch bei dir auszieht.
Was der eine Heute Verkauft will der andere Morgen nutzen und dann Ärgern sich alle Intern. Ein paar Sachen könnte ich aber tatsächlich auch mal loswerden, da bin ich mir Intern fast sicher.
das kenne ich gut, ich habe in den letzten Jahren so Einiges angefangen an Hobby’s , angefangen mit Inlineskates , Sqauschen, habe mir ein Sporttrampolin gekauft , teure Laufschuhe. Wenn ich wieder mal so was im Kopf habe, muss ich mir sofort das nötige Zubehör kaufen , übe dann das Hobby einige Monate total exzessiv aus und dann landen die Sachen im Keller.
Haben ist nur dann besser als brauchen, wenn man weiß wo es überhaupt ist und wenn man dran kommt ohne wahnsinnig zu werden.
Mir hilft vor allem, Redundanzen abzubauen, gelabeltes Ordnungssystem (aber das ist nie so weit wie ich es bräuchte), und vor Neuanschaffung an die Erfolgsaussichten und an die Folgen bei einem potentiellen Umzug zu denken.
Vielleicht sollte ich hinzufügen, daß ich zwar mehrere kreative Hobbies, Projekte und Berufe habe - aber kaum noch was Neues hinzukommt. Stattdessen „springe“ ich immer vom Einen zum Anderen. Und seitdem ich nicht mehr in der Wohnung meiner Frau lebe, ist trotz Chaoswerkstatt eigentlich immer zumindest klar, daß das Gesuchte im Grunde nur in der Werkstatt sein kann.
Oder wie meine Großmutter zu sagen pflegte: „Ham deamas scho, bloß herg’sucht is no ned“.
Ich bin jetzt 50 und meine „Hobbykarriere“ ist laaaang.
Da ich aber absolut die Krise bekomme, wenn etwas zu vollgerümpelt ist in meinem „Lebensraum“, muss alles in den Keller. Der Platz ist endlich, ich bin öfter umgezogen. Ergo: Verkaufen!
Aktuell habe ich wieder eine Phase, in der vieles gehen darf, aktuell Lego.
Meine gute Kamera liegt hier seit 3 Jahren ungenutzt rum, vor 4 habe ich sie gekauft.
Mein Rudergerät steht seit einem Jahr bei einer Freundin, sie nutzt es regelmäßig, ich nicht. :lol:
Aktuell gucke ich „Sort out your life“ auf Youtube und danach bin ich immer so beflügelt, dass ich 1-2 Kartons leer räume und dann bin ich zufrieden.
Die letzte Ladung waren Bücher, die ich liebe, aber seit Jahren nicht angefasst habe.
Der nächste Punkt wird das Gartengerümpel, da bin ich auch bei „haben ist besser als brauchen“, aber ja, wenn man nix wiederfindet, kauft man doppelt und das kostet dann auch doppelt und führt dazu, dass man anderes Zeug auch nicht wiederfindet
Auch ich werfe Dinge weg. Aber eben ausschließlich das, was wirklich Müll ist. Lieber kaufe ich mir (wie gestern) noch zwei weitere Schwerlastregale, und sortiere das Chaos in transparente, beschriftete Kisten.
Oberfranke?
ich hör die Stimme meiner Oma
„Mo mer ham, mo mer ned ham“
So bescheiden wie sie war, als Schnäppchenjägerin hatte sie doch einiges „aufm Boden“