Wechseljahre, Beschwerden, Hormonersatztherapie und ADHS Medikation

Hello, also bei mir wurde die ADHS-Symptomatik mit den Wechseljahren extrem krass, trotz Medikamente. Ansonsten habe ich von Wechseljahresbeschwerden nicht wirklich was gespürt, nur eben das und extreme Müdigkeit. Und es ging auch in die Richtung depressive Episoden, ich war teil komplett paralysiert und hatte den Eindruck, Elvanse wirkt gar nicht mehr. Ich habe dann tatsächlich angefangen mit HRT und siehe da, Elvanse wirkt wieder, depressive Stimmungen weg und ich bin ziemlich stabil. Ich würde da evtl. doch nochmal mit der Frauenärztin draufschauen, ob deine Depressionen nicht doch was mit deinem Hormonstatus zu tun haben. Muss natürlich nicht sein, aber vielleicht wäre es einen Versuch wert?

Hallo :slight_smile: vverträgt du das bioidentische Progesteron gut? Oder nimmst du ein Synthetisches? Viele Grüße

Ich habe von 10/2022 bis 10/2025 bioidentische Hormone genommen. In der geringsten Dosierung. Ich fand trotz der Hormone die richtige Dosierung zu finden sehr schwierig. Es war bei mir ein ständiges auf und ab. Letztes Jahr wurde bei mir eine Brustkrebsvorstufe gefunden und ich musste die Hormone ausscheichen. Dazu muss ich nun ien Medikament nehme, dass die Hormonentwicklung lahm legt. Ich musste also wieder nach der passenden Dosis suchen. Aber seit dem habe ich keine Wirkungsschwankungen mehr. Rückblickend gehöhre ich zu den Frauen, die extrem auf Hormonschwankungen (Pubertät, Schwangerschaften, Wechseljahre) mit depressiven Verstimmungen und Verschlechterung der ADHS-Symtomatik reagieren. Bin froh, dass bei mir jetzt bisschen Ruhe eingekehrt ist. Auf die Krebsvorstufe hätte ich aber gern verzichten können. Ob diese durch die bioidentischen Hormone augelöst wurde oder unter diesen schneller gewachsen ist, weiß ich nicht. Konnte mir die Ärztin auch nicht genau sagen. Aber ein Restrisiko besteht. Gute Beratung/ Begleitung der HIT Therapie und regelmäßige Kontrollen sind pflicht.

Alles Gute dir.