Wie entspannt ihr euch am besten?

Huhu :wave:

Ich weiß gerade nicht, wie ich anfangen soll, also schreibe ich mal irgendwie drauf los xD

Bei mir ist es so, dass ich mich schnell gestresst fühle, auch wenn objektiv gesehen gerade nicht viel los ist.
Das macht sich vor allem bemerkbar, dass ich mich gereizt und überfordert fühle und irgendwie niedergeschlagen bin, selbst wenn mich jemand auf WhatsApp anschreibt oder generell in Sachen soziale Kontakte.

Einerseits bin ich eher introvertiert gepolt und brauche theoretisch Zeit für mich, um meine Akkus wieder aufzuladen (war im Urlaub und fast jeden Tag wem getroffen und etwas unternommen), sollte mal Zuhause bleiben, Ruhe haben etc., aber wenn ich mal die Möglichkeit dazu habe und nix ansteht, weiß ich nie wohin mit mir und das macht mich auch nervös.
Nur ist es jetzt so, dass ich auch nervös werde, wenn ich irgendwo hin muss, weil mir das zu viel ist. Mir ist dann richtig schwindelig und habe Angst irgendwo umzufallen. Kommunikation fällt mir dann sehr schwer und bin dann in mich gekehrt, weil ich mich nicht mehr so darauf konzentrieren kann, wegen dem Gedankenkarussell und der körperlichen Symptome. Das ist wohl ein Zeichen, dass ich vielleicht wirklich mal runterfahren soll, nur fällt mir das schwer, auch vielleicht die Angst etwas zu verpassen….

Also meine Frage: was macht ihr für euch, wenn ihr merkt, dass ihr einen Gang zurückschalten solltet, um wieder neue Energie zu sammeln? Ich finde es sehr interessant und suche ein paar Anregungen, weil ich noch nichts gefunden hab, was mir hilft :confused:

Jeder Mensch hat ja auch Phasen, in denen er lieber für sich sein möchte, nur irgendwie entspannt mich weder das eine, noch das andere richtig und denke dann sofort wieder, dass ich doch was Spannendes unternehmen sollte :smiley:

Liebe Grüße :four_leaf_clover:

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Ich entspanne mich am besten vor der Glotze, in der Badewanne, durch Massage, beim Radfahren oder wandern, malen, Nähen, beim kochen, aber ganz besonders sogar beim putzen, klingt sicher irgendwie verrückt aber putzen hat eine sehr beruhigende Wirkung auf mich, keine Ahnung warum das so ist, aber wahrscheinlich weil ich eine Ordnungs und Sauberkeits Fanatikerin bin. :wink::smiley_cat:

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Gutem morgen @Danisahne :blush:

Puh, gute Frage :thinking:
Ich glaube, dass das Thema auch altersabhängig zu betrachten ist.

So mit 20-25 J bin ich immer unterwegs gewesen, fast jeden Tag. Das Gefühl was zu verpassen kenne ich gut. Ich bin immer los, auch mit Grippe :smile:

Heute bin ich froh, wenn ich nach einem arbeitsreichen Tag meine Ruhe habe. Mein Schatz versteht das und ihm gehts ähnlich.

Aber meine beste Freundin ist oft enttäuscht. Sie hat nach dem Job immernoch genug Power, loszuziehen und will dann gern was unternehmen.
Ich bin da anders und oft selbst enttäuscht von mir dass ich dann so müde bin von der Arbeit :slightly_frowning_face:

Aber ich akzeptiere, dass ich mehr Ruhephasen brauche nit Adhs.

Und ich entspanne nach der Arbeit am liebsten im Garten, bei Netflix & Couching und (je nach Jahreszeit und Power) beim Sport.

Ich wünsche dir einen schönen Start in die neue Woche :smiling_face_with_three_hearts: :sunny:

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@Danisahne also ich kann mein Hirn nur wirklich Nachhaltig beim Laufen ausschalten.
Früher nur mit, mittlerweile auch eher ohne Musik.
Nach ein paar Kilometern hört das Gedankenkarussell dann auf sich zu drehen, der Fokus liegt unbewusst auf Atmung und Strecke…
Oder eben beim Klettern in Wand oder Fels. Da kommt es dann halt vor allem auf jeden einzelnen Griff oder tritt an :innocent:

Ablenken an sich geht ansonsten mit den Tieren, lesen oder einer Runde Puzzle / Videospiele :wink:
Grad letzteres bringt mich aber, auch wenn es Spaß macht, nicht wirklich runter. Schnelle Reaktionen und so.

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Mit dem Hund raus in die Natur. Muss im Moment nur aufpassen, er reagiert zur Zeit mit seinen 1,5 Jahren mit Knurren und Gebell gegenüber anderen Rüden (was schade ist, mit den meisten hat er früher zusammen gespielt).
Ich kann, wenn ich Zeit habe, aber einfach auch nur auf dem Sofa liegen und meinen „Kopf gegen die Wand fahren lassen“. Der spinnt sich dann total aus, die einzelnen Gedankengänge dauern manchmal nicht länger als 1 Minute und hinterher weiß ich von nix mehr. Dafür ist anschließend aber auch „aufgeräumt“ im Oberstübchen und ich bin bereit für die nächsten richtigen Aufgaben.
Oder ich lese in Foren wie diesem hier. :wink: Gerne auch mal Beträge die ich schon gelesen habe, aber einfach nur schön fand.

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Auf einen Berg gehen, radeln oder zur Freundin fahren, ich brauche sie nur zu sehen und schon fällt sämtlicher Stress ab, von einer auf die andere Sekunde.

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Wandern, Musik machen/hören, spazieren gehen, Sport (das Gefühl danach entspannt) …
Öhmmm…ja…das sind so die Hauptfaktoren.

Was ich an mir liebe ist, dass dieses „aus dem Auge, aus dem Sinn“ manchmal auch echt positiv sein kann.
Ich muss mich nur ablenken und schon ist etwas Blödes etc vergessen. Besonders positiv was Arbeit anbelangt.
Das entspannt auch.

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Hallo @Danisahne

geht es bei dir hauptsächlich darum, dass dich soziale Kontakte bzw. Menschen stressen, die was von dir wollen oder war das nur ein Beispiel, was du herausgegriffen hast?

Bei Alltagsstress (bei mir - ich habe ASS, kein ADHS - sowas wie ‚unerledigte Aufgaben‘, ‚mehrere Aufgaben gleichzeitig‘, ‚etwas Unvorhergesehenes passiert‘, ‚Zeitdruck‘, ‚generell Druck‘) hilft mir:

  • nach draußen gehen und rumlaufen oder joggen
  • in die Sauna gehen oder schwimmen (alles, wo man aus den Gedanken raus kommt und den Körper fühlt)

Wenn ich nur körperlich erschöpft bin oder minimal psychisch gestresst, hilft mir auch Fernsehen, etwas lesen oder mit Menschen sprechen, aber meistens bin ich leider sofort 100% gestresst und da funktioniert bei mir nur noch das mit dem Sport.

Bei zwischenmenschlichen Problemen hilft bei mir eigentlich nur kompletter Rückzug und mehrere Stunden oder Tage nichts tun, auch keine Alltagsdinge oder Einkaufen. Ich muss mich dann zurückziehen, lege mich auf mein Sofa und warte eigentlich drauf, bis ich wieder klar im Kopf bin und das Gefühl habe, dass ich wieder in Kontakt mit Menschen treten kann. Da kommen dann auch viele Gefühle hoch (Wut auf mich selbst, Traurigkeit weil ich so oft mit Menschen aneinandergerate und weil mich einfach so vieles im Kontakt mit Menschen so unglaublich stresst).
Besonders verheerend ist es, wenn ich noch angetriggert bin (also im Hochstress) und versuche, ein Problem mit jemandem zu klären. Das geht eigentlich immer nach hinten los. Deshalb gilt für mich, das sich bei zwischenmenschlichen Problemen mich erst beruhigen muss durch kompletten Rückzug und Nichtstun und so gut wie möglich, die eigenen Grundbedürfnisse erfüllen (essen, Wärme, Schutz). Also sowas wie ‚Selbstfürsorge‘ könnte man es nennen. Das hilft mir bei psychischem Stress schon.

Oft habe ich schon Kontakte abgebrochen, wenn ich das Gefühl hatte, der Kontakt ‚frisst mich auf‘. Das sollte man aber wahrscheinlich niemandem raten. Eigentlich sollte es ja möglich sein, wenn mir ein Kontakt zu viel ist, dass ich das sage und mehr Distanzwunsch anmelde oder dass ich unbeantwortete Mails oder SMS einfach so lange unbeantwortet lasse, wie es sich richtig anfühlt. Leider fühle ich mich aber oft wie getrieben, alles zu beantworten und wenn es mir dann wirklich zu viel wird, bin ich raus aus dem Kontakt, was einfach nicht besonders nett von mir ist und vor allem nachteilig für mich selbst, weil ich dadurch nur wenige Kontakte habe und auch schon Menschen verloren habe, die mir wichtig waren.

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