Wie sind eure Eltern und wie seid ihr groß geworden?

Hallo zusammen,

ich versuche einige von mir selbst ausgestellte Thesen zu überprüfen. Dazu würde ich gerne von allen ADHSler*innen wissen, wie ihr geprägt worden seid:

Ich würde euch bitten folgende Fragen prägnant zu beantworten:

  • ist eines deiner Elternteile psychisch erkrankt/süchtig (kein ADHS)? Wenn „ja“- welche Diagnose/Sucht?
  • gibt es psychische Erkrankungen/Süchte bei bei deinen Großeltern? Wenn „ja“- welche Diagnose/Sucht?
  • bist du bei gemeinsam lebenden Eltern aufgewachsen?
  • wie würdest du deine Erziehung/Aufwachsen beschreiben? z.B. Konsequent/Inkonsequent? Liebevoll/Gewalttätig?

Ich bin im Übrigen 28Jahre,weiblich und habe die ADHS-Diagnose im Grundschulalter bekommen. Zweifle diese im Erwachsenenalter an.

Freue mich über eure Kommentare :slight_smile:

Grüße

Guten Morgen Meowmanarie!

Herzlich willkommen hier :slight_smile:

Sag willst du die Thesen für dich überprüfen oder benötigts du die für irgendetwas spezielles?

Was meinst du mit prägnant antworten ? ich glaube diese Bitte überfordert mich am frühen Morgen :lol: :lol: :wink:

Ist schon schräg , du zweifelst deine Diagnose an und hier wäre der ein oder andere froh wenn er sie in der Kindheit bekommen hätte oder jetzt endlich bekommen würde :wink:


Oh, das würde mich interessieren… da könntest Du in Vorleistung gehen - warum zweifelst Du die heute an?

ADHS und Sucht ist ein klassisches Thema. Wer süchtig ist, sucht bekanntlich eigentlich nach etwas anderem und die Sucht ist ein Kompensationsversuch, der natürlich nicht funktioniert.

Genau so ist es bei ADHS: Da ist etwas im Ungleichgewicht im Gehirn, das gerne durch Stoffe kompensiert wird, die süchtig machen.

Von daher würde ich sagen: ADHS führt zu Sucht, nicht umgekehrt.

Oder habe ich dich falsch verstanden?


Ich fürchte, @Meowmanari sucht Gründe für ADHS-Verhalten gesucht - zur Untermauerung einer subjektiven Alltagstheorie …

https://www.adxs.org/entstehung-von-adhs/

Hier werden Sie geholfen.

Hallo Herzlich Willkommen @Meowmanari :wink:
Mich würde interessieren, wie lautet denn deine These
und warum vermutest Du bei Dir eine unkorrekte Diagnose?
Zu den Fragen, diese kurz, knapp und verlässlich zu beantworten, bedingt dass ich das sicher von den anderen weiß, noch besser Sie Diagnostiziert sind, womit auch immer und da fängt es zum Teil an mit den Mutmaßungen den es sind nur ein paar die Diagnoseverfahren Durchlaufen haben, den Sie haben ja keine Probleme :lol:
Wenn Dir Vermutungen/Schlussfolgerungen meiner Therapeuten und mir reichen, die auf Erkrankungen/ Diagnosen der Verwandten hindeuten, versuche ich es aber gern. :wink:

Hallo Meowmanari,

  • nein
  • nein
  • ja
  • Inkonsequent, liebevoll.

So, jetzt interessiert mich ebenfalls brennend, was die von dir selbst ausgestellte Thesen beinhalten und was unsere Antworten darüber aussagen, ob deine Diagnose im Kindesalter falsch war? Denn unsere Eltern und Großeltern haben vermutlich nicht viel mit deinen zu tun?

Falls du meinst, dass ein Kind, dessen Eltern und Großeltern psychisch krank oder süchtig waren, keine zutreffende Diagnose ADHS hätte, weil die Verrücktheiten an deren Erziehung liegen, dann bist du auf dem Holzweg.

Hallo Meowmanari,

auch mich würde interessieren, ob deine Umfrage auf privatem Interesse beruht, oder ob sie für etwas anderes verwendet wird. Und deine eigenen Antworten auf die Fragen wären ebenfalls hilfreich zu lesen.
Mir fällt auf, dass deine Antwortmöglichkeiten sehr „schwarz/weiss“ sind… zum Beispiel gibt es Beziehungen, in denen Gewalt ausgeübt wird, die aber dennoch auf Liebe beruhen. („Es ist ja nur zu deinem Besten“.) Es geht auch darum, wie man Liebe aussrückt/ausdrücken kann. Besonders bei Menschen, die in der Emotionsregulation Schwierigkeiten haben, kann das wechselhaft sein.
Ebenso können ADXSler_innen in einem Bereich sehr konsequent, in anderen Bereichen aber inkonsequent sein.
Ich denke, die Antwortmöglichkeiten müssten entweder wesentlich differenzierter sein. Oder/Und es sollte mit Freitext geantwortet werden.


Diese „Umfrage“ hier entbehrt meiner Ansicht nach jeder Logig wie gesundem Menschenverstand. In wie weit die Beantwortung dieser Fragen der TE helfen soll, ihrer Behauptung das Adhs im erwachsenen Alter anzuzweifeln sei, kann dies nicht wirklich dienlich sein. Bei mir entsteht hierbei ehr der Eindruck, als wollte TE damit „beweisen“ das bei Adhs betroffenen Menschen ein zerrüttetes Zuhause, mit Sucht (Alkohol ect.), sowie Gewalt oder Verwarlosung, das „übliche“ sei. Bei mir kommt sowas sehr negativ an, würde auf keinen Fall solche „Umfragen“ beantworten.