Work Life Balance oder Königsdisziplin Zeitmanagement

Hi, danke für die Nachfrage!
Der Montag fühlte sich irgendwie schlecht an, obwohl ich Dinge von meiner Liste erledigte. Vielleicht nicht genug? Oder nicht die richtigen?
Dienstag hatte ich Psychotherapie, vielleicht hat mich auch das am Montag unbewusst mehr beschäftigt als ich hätte zugeben wollen? Und an einem Tag mit Psychotherapie kriege ich sowieso nicht viel hin. Zudem habe ich die Nacht vor der Therapie extrem schlecht geschlafen und jetzt die letzte Nacht war irgendwie auch nicht so richtig toll. Jetzt kommt also zusätzlich zu meinem sowieso schon bestehenden Problem mit der Planung noch die Müdigkeit. Seufz.

Wir kamen in der Therapie auch auf mein Problem mit der Planung zu sprechen und die Anregung war, mehr auf mein Gefühl zu achten, was ich als nächstes tun will, und das nicht rein mit dem Kopf zu entscheiden. Ich kam noch nicht so richtig dazu, das auszuprobieren, aber ich kann es ja mal probieren. :woman_shrugging:

In ORIOKO geht es gerade um Datennebel und Nebelangst.
Datennebel, weil alles im Kopf gleich wichtig ist.
Nebelangst, weil man im Datennebel keinen Überblick hat.
Die Folge: Man macht ALLES oder man macht NICHTS.

Genau so ist das bei mir auch! Ich habe entweder total produktive Tage, an denen ich ganz viel schaffe, oder total schrottige Tage, an denen ich „nichts“ schaffe.
Diese Work Life Balance, die im Threadtitel steht, die sehe ich nur in ganz weiter Ferne!

Meinst du Arbeit, die du dir für’s Wochenende einplanst, oder private Dinge?

Ich weiß, dass ich diese Woche ganz viel schaffen müsste, weil ich die kommenden zwei Wochen richtig viele Termine und Aufgaben habe. Vielleicht weigere ich mich unbewusst, diese Woche auch schon Stress zu haben, weil ich dann ja drei Wochen am Stück Stress hätte? :thinking:

Ich prokrastiniere gerade ziemlich, weil mir der Berg an Aufgaben, die ich noch alle machen will, zu groß ist. Aber nun will ich trotzdem mal aufhören zu prokrastinieren und mich endlich an meine Aufgaben machen, die ich für morgen brauche…
Hm, ich stelle gerade fest, dass mir die Themen der Therapie noch durch den Kopf gehen. Mein inneres Kind will wohl erst mal beachtet werden…

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Ach Mist, dann lief es ja bei dir auch nicht so rund. Ich hatte aber auch bei mir dass Gefühl, dass ich wegen der Diagnostik danach nichts mehr geschafft habe, mir ist so viel anderes durch den Kopf gegeistert. Aber super, dass dein Kopf jetzt den Stress nicht mehr zulässt. Das geht bei mir auch manchmal, aber meistens nur, wenn meine Zyklusphase günstig ist :sweat_smile:

Und ja, leider meine ich mit Arbeit am Wochenende wirklich Arbeit… In meinem Job muss ich neben festen Terminen viel zuhause arbeiten und mir die Zeit bzw. die Arbeit da selbst einteilen. Deswegen habe ich umso mehr Prokrastinationsprobleme und gefühlt nie richtig Feierabend…

Achso ganz vergessen zu fragen: Diese Sunsama-App, was ist das und wofür nutzt du die?

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Guten Morgen, ich antworte dir heute Abend. :blush:

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Hm, ich versuche mal, mich kurz zu halten. Der Tag war wieder von Müdigkeit und Erschöpfung geprägt. Zu wenig Schlaf (zu früh aufgewacht) und dann, als ich Zeit zum Abarbeiten meiner geplanten Tätigkeiten hatte, hatte ich keine Motivation. Habe mit Kollegen gesprochen und ansonsten eher meine ToDo-Liste mit weiteren Einfällen verlängert statt irgendetwas abzuarbeiten.

Ich sehe wieder die Gefahr, dass ToDoist auch wieder zu voll wird - wie früher 2Do. Ich kriege es einfach nicht hin, wöchentlich mal auszumisten.
Dafür bin ich froh, dass ich meine täglichen Routinen größtenteils hinkriege!
Gegen 21:30 habe ich ich endlich an den Schreibtisch gesetzt und schrieb mir zwei Dinge auf, die ich bis 22 Uhr erledigen wollte. Erstens dauerten schon allein diese zwei Dinge dann länger und zweitens wollte ich ja unbedingte meine Arbeitsabschluss-Routinen durchziehen! Alle Tabs schließen, alle Programme schließen, alle Papierzettel in Todoist übertragen und meine Mail-Inbox aufräumen.

In meinem Unterbewusstsein wusste ich, dass ich das unbedingt machen möchte. Aber bei der inhaltlichen Planung der halben Stunde habe ich es nicht eingeplant, weil - äh - keine Ahnung, wieso nicht. Ich wollte eigentlich bis 22 Uhr maximal noch arbeiten und dann die private Abendroutine durchgehen und früh schlafen gehen. Es ist 23:39 und der Arbeitsrechner ist immerhin aus. ORIKO ist auch noch dran heute… Komischerweise sind mir meine Planungsroutinen momentan das absolut Wichtigste.

Dein Job ist ähnlich wie meiner, ich fühle mit dir!

In Sunsama plane ich immer meine einzelnen Tage. Man kann es sicherlich unterschiedlich nutzen, aber ich habe eine Ansicht, in der ich nur den aktuellen Tag sehe. Links untereinander meine Aufgaben für den Tag und rechts der Tag als Kalendertag mit Uhrzeiten.
Die Aufgaben werden automatisch auf dem Tag verteilt. Anfangs versuchte ich immer, jede Aufgabe an einen passenden Ort, also zu einer passenden Zeit zu ziehen. Aber ich konnte die Zeiten eh nie einhalten, also ließ ich das. Es frustrierte nur. Ich sortiere nun also nur noch die Aufgaben selber in die passende Reihenfolge und im Kalender sehe ich dann, ob die Aufgaben überhaupt in meinen Tag rein passen.
Es gibt noch mehr Funktionen, aber was mir da noch sehr wichtig ist: Am Ende jeden Tages gibt es Fragen, um den Tag zu reflektieren. Diese Fragen hatte ich mal irgendwo gefunden und dort eingetragen. Ich schreibe die Antworten direkt in die App.
Leider kann ich die Tagesgrenze nicht verschieben. Ich muss hier jetzt also schnell mit meinem Eintrag fertig werden, damit ich die heutige Reflexion auch heute noch schreiben kann. :grinning_face_with_smiling_eyes:
Und ich will ja früh ins Bett.
Jedenfalls nutze ich Sunsama wirklich von morgens bis abends (oder manchmal auch nur morgens und abends) und lasse mich davon leiten, wenn ich es selber nicht hinkriege. Sobald ich die aktuellen Routinen gut hinbekomme, will ich sie weiter ausbauen. Aber lieber langsam vorgehen.

Meinen riesigen Haufen an ToDos habe ich in Todoist (das ist auch so gedacht, dass man als ToDo-Sammlung eine andere App nutzt - Todoist kann man in Sunsama integrieren).

So, jetzt habe ich noch 8 Minuten für meinen Tagesabschluss. Das Zähneputzen etc. mache ich dann eben anschließend. :slight_smile:

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Ups, war nix mit „kurz“…

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Guten Morgen zusammen, heute ein ganz klassischer Moment. Wie kriege ich heute oder dieses Wochenende Work Life Balance und Zeitmanagement hin?

Ich habe die ganze Woche schlecht geschlafen und nach einem arbeitsmäßig sehr intensiven und erfolgreichen Sonntag schaffte ich den Rest der Woche nur die Minimalanforderungen, es blieb also sehr viel liegen bzw. der Berg wurde insgesamt eher größer als kleiner.

Und nun??? Jetzt fühle ich mich gerade ganz gut. Also will ich:

  • viel abarbeiten
  • viel für die nächste Zeit im Voraus vorbereiten, um nicht wieder in diesen Stress zu kommen
  • endlich mal wieder rausgehen
  • endlich mal wieder meine eigentlich regelmäßige Sporteinheit zu Hause machen (halbe Stunde)
  • endlich mal wieder was zum Auspowern machen (ca. dreiviertel Stunde plus Nachschwitzen plus Duschen etc.)
  • endlich mal einfach mal nichts tun
  • endlich mal wieder Musik machen
  • früh schlafen gehen, um nicht wieder im Teufelskreis zu versinken
  • ich muss noch einkaufen…

Und ich habe das Gefühl, dass ich das alles unbedingt HEUTE machen muss. Denn ich habe ja in der vergangenen Woche (und in meinem ganzen bisherigen Leben) gelernt, dass so ein Tag, an dem ich mich leistungsfähig fühle, eher selten ist.

Ich denke, wenn ich mich an diesem einen Tag nicht so verausgabt hätte, wäre ich auch an den nächsten Tagen fitter gewesen.
Ich denke, wenn ich an diesem einen Tag „das Richtige“ gemacht hätte, hätte ich in der darauffolgenden Woche weniger Stress und mehr Zeit zum Abarbeiten weiterer Dinge gehabt.
Ich denke, wenn ich einen besseren = regelmäßigen Schlafrhythmus hätte, könnte ich auch besser regelmäßig arbeiten.
Ich denke, wenn ich regelmäßig Sport mache, geht es mir besser.

Eat the frog first. Was genau ist der Frog überhaupt?
Vielleicht starte ich am besten mit dem, was mich in der kommenden Woche am meisten stresst, wenn ich jetzt nicht mache?
Und was, wenn ich dann darin im Hyperfokus versinke und nichts anderes hinbekomme? Dann habe ich ja trotzdem wieder Stress.

Ich fange am besten erst mal mit Frühstück an, damit ich das Medikinet nehmen kann…

Und dann versuche ich mal, mich einfach hinzusetzen, die Augen zu schließen und auf mein Gefühl zu hören, was als nächstes dran ist.

Ich habe auch die ganze Zeit im Hinterkopf, dass es hier noch einen anderen Thread irgendwo gibt, der ein ähnliches Thema adressiert und wo ich schon länger antworten will, aber dafür brauche ich mehr Zeit, weil der Anfangspost, auf den ich antworten wollte, so lang ist…

@Brunoschokoluno: Ich bin zumindest „froh“, dass auch du am Wochenende arbeitest und ich nicht alleine damit bin. :wink: Irgendwann kriegen wir es schon hin, dass es besser wird!

Ach ja, oben in der Liste fehlen die sozialen Kontakte!!! All die Leute, die mich gefragt haben, ob wir nicht mal wieder sprechen oder uns verabreden wollen. Je größer mein Berg an Arbeit ist, desto weniger Lust habe ich darauf, weil ich ja weiß, dass ich anschließend NOCH mehr Stress habe als vorher. Auch wenn mein Mann mich fragt, wann/wo wir Urlaub machen wollen, dann denke ich nur: „Lass ich in Ruhe, ich habe so viel zu tun, dass ich keine Zeit für sowas habe.“

Und einen Tag einteilen kann ich nicht, da ich es noch nie geschafft habe, meinen eigenen Zeitplan zu befolgen. Ich glaube, ich bin seit 9 Uhr wach und habe es noch nicht geschafft, endlich zu frühstücken. Obwohl oder weil ich ja weiß, dass ich heute so viel erledigen will…
Da fangen ja glatt jetzt schon die Selbstvorwürfe an: „Hätte ich sofort gefrühstückt, dann hätte ich vielleicht die erste Aufgabe schon abgearbeitet haben können! Jetzt ist es schon wieder so spät! Wie immer! Es ändert sich nie!“

Gleichzeitig bin ich aber voller Hoffnung: „Doch, IRGENDWANN kriege ich das hin!“

Ach ja, heute Morgen beim Nachdenken habe ich überlegt:
Wenn ich versuche, nach meinem Gefühl zu gehen, was als nächstes dran ist, werden sich vermutlich mehrere Anteile melden. Ein Anteil will endlich die Arbeit erledigen, ein anderer Anteil will endlich mal ausruhen, ein weiterer Anteil will endlich mal was Angenehmes machen usw. Und statt mich für einen zu entscheiden, will ich nach dem Frühstück versuchen, dass all die Anteile sich einigen. Das wird zwar wohl auf einen Zeitplan hinauslaufen, aber mit dem Bild der inneren Anteile dahinter und wenn ich das auf einen Zettel schreibe, den ich den Tag über vor mir habe, könnte das vielleicht besser klappen… Wir werden sehen. :blush:

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Ich fühle mich ähnlich, während ich immer noch im Bett sitze und den „A……“ nicht hochbekomme. :cry:

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Huhu, ja, ich kenne das so gut. Wenn ich zu viel machen will, mache ich nur leider gar nichts, außer Serien schauen und “faul” rumsitzen oder zu dumpscollen… Mir ist eigentlich immer klar, was der Frog ist, es ist die Aufgabe, die am dringendsten ist und die ich am wenigsten machen möchte, da es dann die Aufgabe ist, die ich am meisten aufschiebe, mache ich dann aber gar nichts, denn der Frog muss ja als erstes gemacht werden. Daher habe ich das in meinem Kopf schon geändert und setze den Frog nicht mehr an die erste Stelle. Ich brauche erst was zum warm werden: Mails checken, kurze Orga-Einheiten oder z.B. den Schreibtisch aufräumen. Sonst schaffe ich leider gar nichts. Die Vorsätze nehme ich mir an solchen Tagen schon gar nicht mehr vor. Ich weiß, dass aktuell die Überwindung für Sport einfach noch zu hoch ist und ich mich mit diesem Vorsatz dann nur quäle, ohne was zu schaffen.

…mein heutiger Tag wird auch weniger produktiv als gewollt. Ich war gestern den ganzen Tag alleine und habe “abends” nicht auf die Uhrzeit geschaut, beim Seriengucken… Schwups, war es 3 Uhr! :scream: Also hat mein Morgen erst spät angefangen und nachdem ich mit dem Hund raus war, kam schon mein Sohn und vorbei war es mit der potenziellen Produktivität :sweat_smile:

Naja, Aufgaben für heute: Mails, 5 Berichte schreiben (mithilfe von Chat-GPT) und den einen Test fertig korrigieren!

PS: Ich nutze tatsächlich nur noch die Apps Erinnerungen und Kalender von Apple, da ich privat und dienstlich nur Applegeräte habe. Und es ist viel leichter, Siri damit zu beauftragen, was auf die Einkaufsliste oder die To-Do-Liste zu setzen, als es selbst zu schreiben.

@AlienFromMars Wofür hast du dich jetzt entschieden?

@Nelumba_Nucifera Dann kurz aufstehen und sich erlauben, sich sonst auch direkt wieder hinzusetzen, das hilft und meist setzt man sich nicht wieder :wink:

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Haha, das kenne ich auch sooooo gut!!! Stimmt, das war auch der Grund, warum ich irgendwann bewusst nicht mehr den Frog als erstes geplant habe! Hatte ich schon ganz vergessen. :grinning_face_with_smiling_eyes:

Also ich habe mit der App Session (quasi ein Pomodoro-Timer) eine halbe Stunde an diesem Frog gearbeitet, der letztendlich nicht unbedingt ein Frog ist. Es ist eher so ein riesiges Thema, dass ich da ganz leicht abdrifte bei Google und Wikipedia und alles mögliche recherchiere und nicht mehr das, was ich eigentlich wollte…

Dann habe ich meinen Mann abgeholt, der unterwegs war, und sowas zieht sich dann bei mir auch immer. Bis ich erst das Auto freigekratzt hatte, dann mussten wir noch einkaufen, dann haben wir Kuchen gegessen, uns unterhalten,…

Als nächstes mache ich jedenfalls Sport (die halbe Stunde - das Ausdauertraining kann ich morgen machen).

Ach ja, bevor ich angefangen hatte zu arbeiten, habe ich mir eine neue Struktur überlegt. Ich kann meine Aufgaben einteilen in:

  1. Arbeit, um Stress zu reduzieren: Wenn ich das nicht oder nicht ausreichend mache, fühle ich mich dann, wenn der Termin ist, schlecht. Ich bin in der Lehre tätig: Wenn ich also nicht gut vorbereitet bin und/oder Angst vor Fragen habe, die ich mir selber schon länger stelle oder wenn ich Themen lieber anders/besser darstellen möchte.
  2. Zeit für mich: Musik machen, Buch lesen, Sport machen,…
  3. Arbeit, damit andere zufrieden sind: Dinge, auf die andere Menschen warten. Also wenn mich jemand gebeten hat, etwas zu tun. Wenn ich Themen besser aufbereiten soll, die jemand nicht verstanden hat. Klausurkorrekturen usw.
  4. Haushalt, Privates

Um nun nicht den ganzen Tag damit zu verbringen, alle meine ToDos in diese Kategorien einzusortieren, habe ich einfach mal angefangen mir zu überlegen, wie ich damit weiter mache.

Versuch heute: Jede Arbeitseinheit muss im Wechsel von einer anderen Kategorie sein. Das geht nicht mit allen Aufgaben. Das Korrigieren von Klausuren z. B. würde ich als Tagesaufgabe ansehen, glaube ich.

Vorhin habe ich den Frog angefangen, der war Kategorie 1. Leider bin ich damit nicht fertig geworden und sehe noch gaaaanz viel, was ich da gerne machen würde.
Trotzdem mache ich jetzt als nächstes Sport, also Kategorie 2. Hm. Musik machen ist die selbe Kategorie. Das ist ja jetzt doof. :grinning_face_with_smiling_eyes:
Dann mache ich nach dem Sport eine weitere Frog-Einheit und danach Musik. Ja, das gefällt mir.

Die Idee ist nicht neu - ich glaube, ich habe fast alles schon mal ausprobiert. Aber es geht halt nicht immer alles zu jeder Zeit.

Habe auch Apple-Geräte und habe meine Planung mit Notizen und Erinnerungen probiert. Das habe ich irgendwie nur eine Woche lang durchgehalten. Hab’s mehrmals probiert, aber zumindest damals hat es nicht für mich gepasst.

Zum konzentrierten Arbeiten mache ich mir angenehme Musik in die Ohren, wenn ich dran denke, das ist ganz nett und trägt dazu bei, dass ich das ganz gerne mache.

Mein Aufschieben ist selten ein bewusstes Aufschieben, sondern es passiert halt einfach, dass ich ständig den Impuls habe, etwas anderes zu machen. Immer das, was ich gerade sehe. Deshalb steht in meiner Abendroutine, dass ich alle Tabs und alle Programme schließe! Trotzdem gibt es genug anderes während des Tages, was mich triggert.

Auf geht’s!

Ups, wieso werden meine Beiträge immer so lang??? :thinking:
Ich habe nicht Sprechdurchfall, sondern Schreibdurchfall…

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Ist das eine Minimalplanung und/oder eine realistische Planung oder sogar viel zu viel?
Denkst du insgeheim, dass du ja wenig planen sollst, in Wirklichkeit aber viel mehr machen möchtest?
Oder denkst du, dass du das locker schaffen kannst, am Ende des Tages könnte es dann aber doch sein, dass du nicht alles davon schaffst?

Naja, das war eher eine Maximalplanung :sweat_smile: Bzw. eigentlich nicht, zeitlich schaffe ich gar nicht mehr, und vom Kopf her reicht das noch lange nicht… Also ich denke immer gleicht “alles oder nichts”.
Ich habe aber grade noch gar nichts davon gemacht, sondern mit meinem Sohn gespielt, einen großen Schneespaziergang gemacht und dann noch Kuchen gegessen…
Der Test ist aber z.B. nicht so schwer zu korrigieren und ich habe auch schon ein Viertel geschafft, den würde ich in 45 min korrigieren. Mails sollte auch nicht so schwer sein. Und auf die Berichte habe ich gar keine Lust, da kann ich mir aber vorstellen, dass sie mir mit ChatGPT sogar Spaß machen, das Problem ist nur, dass ich mich gerne mal in ChatGPT verliere, um an den Feinheiten schleifen zu lassen, anstatt das dann selbst händisch zu machen.

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…ich glaube an manchen Tagen würde es mir schon helfen, die eine wichtigste Sache auf einen Zettel zu schreiben und dann auch zu machen. Weil ich sonst nur die (gefühlt) unwichtigsten Sachen mache und trotzdem gefühlt gar nichts geschafft habe…

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Und? Hast du noch was gemacht, @Brunoschokoluno? Oder meintest du mit „zeitlich schaffe ich gar nichts mehr“ tatsächlich, dass du nichts mehr machen wolltest?

Ich habe heute leider doch kaum was von meiner Liste geschafft, trotzdem fühlt es sich momentan gar nicht so schlimm an. Vielleicht, weil ich immerhin ein bisschen am Frog gearbeitet habe. Oder weil ich noch geflasht bin vom Musikmachen. Und die halbe Stunde Sport habe ich davor auch gemacht.

Trotzdem werde ich jetzt nur noch meine Abendroutine durchgehen und dann hoffentlich früh schlafen gehen. Wir werden sehen. :woman_shrugging:

Ich habe es tatsächlich geschafft mit ChatGPT vier der 5 Berichte zu schreiben. Und das, obwohl ich am gleichen Tisch wie mein spielender Sohn saß der die drei ??? gehört hat (Noisecancelling und binaural Beats sei Dank). Das ging aber nur, weil ich Spaß am Arbeiten mit ChatGPT hatte und im Prinzip die KI die Arbeit gemacht hat. Grade habe ich freiwillig den Abwasch gemacht, damit ich mich etwas zurückziehen konnte, weil mein Sohn und ich gerade zu Besuch bei meinen Eltern sind.

Gleich gehen alle schlafen und ich habe noch etwas Zeit für mich. Irgendwie brauch ich das immer noch Abends, auch wenn ich bis ein Uhr nachts noch arbeite möchte ich danach noch kurz für mich sein.

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…ich meinte, zeitlich schaffe ich nicht mehr, als dass was ich mir vorgenommen habe, gefühlt reicht es aber nicht. Und natürlich habe ich nicht mal das geschafft :grimacing:

Mein Vater meinte heute noch zu mir, dass man einfach nur Disziplin bräuchte… Mensch, dann weiß ich ja, was ich zu tun habe und alles wird jetzt wie von Zauberhand klappen! :roll_eyes::face_with_steam_from_nose:

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@Brunoschokoluno Dein Vater sollte sich besser vor Simplimus in Acht nehmen :high_voltage:

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Dieses Wochenende habe ich wieder nichts von dem geschafft, was ich machen wollte. Ich konnte abends nicht gut einschlafen, weil ich mir ausgemalt habe, was ich am nächsten Tag alles machen wollte (das war nicht mal Arbeit, sondern etwas, worauf ich eigentlich Lust hatte. Und am nächsten Tag habe ich wieder nicht angefangen und mir auch nichts anderes erlaubt und war dann in dieser (wie heißt es noch gleich?) Dysphorie bei Inaktivität (?) gefangen.

Also ich habe mich niedergeschlagen gefühlt, weil ich nichts gemacht habe, habe aber auch nicht geschafft, irgendwas anzufangen. Irgendwie stützt sich meine ganze Hoffnung jetzt auf die (medikamentöse) Therapie.

Nächste Woche habe ich sowohl einen Termin beim Psychiater als auch ein Erstgespräch bei einer Psychologin. Mal sehen…

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