Zeitlöcher über längere Zeiten

Hi, das fehlende Zeitgefühl ist ja bekannt.

Habt ihr das auch, dass ihr euch darüber ab und an wundert, dass eine ganze Woche oder gar ein ganzer Monat vergeht, ohne das ihr euch dessen vollkommen bewusst seid?

VG

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Hallo @DerSuchende ein Super Thema. :+1:
Ja das kenne ich, Zeitgefühl „was ist das?“. :woozy_face:
So ein Zeitgefühl wie manche haben, wie es z.B. mein Exmann hatte, wo immer ungefähr die Uhrzeit einschätzen konnte, sowas konnte ich noch nie, ohne Uhren sehe ich nur das es hell oder dunkel wird, Quasi: „hell=Tag / dunkel=Nacht“, also natürlich überspitzt ausgedrückt. :sweat_smile::joy:
Aber Nee, stimmt schon, deshalb habe ich auch überall grosse Uhren rum stehen oder hängen auf denen ich jederzeit auch ohne Brille die Uhrzeit erkennen kann.
Von daher komme ich dank meiner Uhren eigentlich soweit einigermassen gut klar, jedenfalls solange ich zuhause bin, ausserhalb habe ich dann wieder ein Problem.
Was aber viel schwieriger für mich ist, ist zu wissen was für ein Tag überhaupt ist, und das trotz Internet, respektive Handy, PC, Glotze und so weiter.
Jedenfalls bin ich oft erstaunt und sage solche Sachen wie: „WAAAS schon wieder Freitag?!“, oder: „WAAAS schon wieder Weihnachten?!“.
Naja, jedenfalls, ja ich kenne das Problem. :wink::heart::joy:

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Kommt mal vor, vor allem vor meiner Behandlung mit Medi und Verhaltenstherapie. Ist manchmal richtig mistig das zu merken. Aber was will man machen.

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Zeit ist für mich ein

Zerlaufendes
Etwas
Irreführender
Taktgebung

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Hi zusammen,
@Abrissbirne,

dein

kenne ich ebenfalls. Über einen einzelnen Tag hilft mir mein Handy hinweg.
Längerfristige Termine kann ich schon einmal verwechseln.

Ursprünglich wollte ich lediglich einer Person eine Nachricht schicken und dachte, dass wir vor Kurzem noch miteinander geschrieben haben, es war aber bereits eine Woche her.

@schlingelprinz heißt das, dass es bei dir mit Medis und Therapie deutlich weniger wurde?

@Nelumba_Nucifera

eine schöne Beschreibung

VG

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Ja.

Neulich war ich zwei Wochen krank geschrieben, sollte dann beim Arzt was unterschreiben, musste das Datum ausfüllen, und ich hab mich um ganze vier Tage verschätzt. Keine Ahnung, wo die geblieben sind.

Es kommt aber bei mir drauf an, wie die Tage und Wochen aussehen. Sind sie abwechslungsreich, kann ich sie viel besser unterscheiden. Passiert wenig (siehe Krankschreibung) oder nur Routinekram, fließt alles ineinander. Ich kann oft beim besten Willen nicht sagen, was es am Vortag zum Mittagessen gegeben hat, weil das alles nur noch eine verschwommene Masse ist. Also, die Zeit, möglichst nicht das Mittagessen. :laughing: :innocent:

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Eine Woche? Ein Monat? Amateursliga!

Meine super wissenschaftliche Theorie:
Besonders wenn es Dinge zu tun gibt, die ich immer wieder aufschiebe, fühlt sich Zeit nicht wie etwas fortlaufendes an, sondern wie ein Loop, in dem ich jeden Tag wieder an den gleichen Hindernissen scheitere. Auf die Weise kann sich so ein Monat wie ein paar Tage anfühlen, weil’s eben gefühlt auch nur ein paar Tage waren, immer wieder dieselben.

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Penibel Kalender und Tagebuch führen hilft zusätzlich. :+1:

Sind so Grenzsteine die sollte man tunlichst versuchen einzuhalten.

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