Das Problem ist ja eher, dass es keinen Schuh gibt, den man das ganze Jahr tragen kann.
Im Winter braucht mein Sohn ja Stiefel, dann Halbschuhe und evt. im Sommer Sandalen (letzteres ist jetzt nicht so das Thema).
Das Problem ist ja eher, dass es keinen Schuh gibt, den man das ganze Jahr tragen kann.
Im Winter braucht mein Sohn ja Stiefel, dann Halbschuhe und evt. im Sommer Sandalen (letzteres ist jetzt nicht so das Thema).
Bestellt euch doch ne Ladung Schuhe nach Hause, dann könnt ihr/kann er in Ruhe ausprobieren .
Also ich mache das tatsächlich so. Obwohl es meinem ökologischen Wollen sehr entgegen steht.
Aber ich erlaube mir das.
Ich kann unmöglich mit meinen beiden Kindern vor Ort Schuhe anprobieren gehen.
Die Kleine rennt weg und der Grosse und ich sind total überreizt von all den anderen Menschen, Gerüchen, Geräuschen etc
Wir machen das zuhause. Und auch da in Etappen und mehrfach bis die Entscheidung fällt.
Und dann bin ich diesbezüglich ne Umweltsau und schicke Kleidung hin und her und unterstütze Konzerne, die ich nicht unterstützen möchte, aber anders schaffen wir das tatsächlich nicht.
Dafür machen wir alle Wege zu Fuss und mit dem Fahrrad, die möglich sind, wir Fliegen nicht und ich kaufe auf dem Markt ein wann immer es geht.
Du nutzt ja diese Möglichen um dich und deine Kinder zu schützen. (Quasi medizinische notwendig) Dass ist ja keine willkürliche, mir ist alles egal Mentalität sonder wohl überlegt.
Es ist vollbracht
Im Auto gab’s davor nochmal Streit. Sohn kam drauf, dass er in Englisch einen test versemmelt hat: „weil ihr mir nichts gesagt und mit mir nicht gelernt habt“. Abgesehen davon, dass man ihn zum Lernen zwingen muss, woher soll ich wissen, ob er Test hat, wenn auf sämtliche Fragen in die Richtung nur kommt „Keine Ahnung…“ Habe ihm dann erklärt, dass ist einzig und alleine seine Schuld. ![]()
Entsprechend genervt war ich im Laden, wo er auch nur gezickt hat. Mein Mann meinte dann „kaufen wir einfach irgendein Paar und schauen zuhause ob es passt“ So ein super Vorschlag - klar warum rennen wir nicht einfach noch 1-3 mal in den Laden. Er meint wohl, dass ich ein Zauberwissen um die Schuhgrößen aller Familienmitglieder habe (was ich eh wissen muss und mich extrem nervt, aber die Füße wachsen ja zwischendrin bei Kindern…)
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Das erste Paar fand er gleich total blöd, aber dann habe ich eines gefunden, dass er gut fand.
Das will er zwar jetzt nur „zum Campen“ anziehen… aber egal, er wird das schon zur Schule anziehen
Und weil er dann besser gelaunt war und wir das auch noch brauchten, haben wir dann auch noch gleich Socken gekauft und nebenbei hat er noch bisschen Gewand gefunden.
Also Wirtschaft angekurbelt und Kind wieder ausgestattet. Ich bin gespannt auf Mo in der Früh, ob er die Schuhe zur Schule anziehen mag. ![]()
Ich durfte dann noch eine Runde weitereinkaufen gehen (zum Glück alleine), weil beide Jungs demnächst Referate haben und ich neues Packpapier für die Poster brauchte. Außerdem noch neue Stifte mitgenommen, weil ich mich erinnert habe, dass unser Edding schon sehr schwach ist… So jetzt gibt’s Stifte in allen möglichen und unmöglichen Farben und meterweise Papier. Und ich darf mich auf die Referate freuen, die die Jungs sicher ganz ohne Schieben und Hilfe machen… ![]()
Ok, da war ich tatsächlich schon anders vor dem ein oder anderen Knall als Kind. Habe ich aber mittlerweile wieder ein bisschen nachgeholt bzw. mich erholt durch Therapie 30 Jahre später. Bin da schon was rigider in manchen Sachen, je nach Stresslage versteht sich. ![]()
Find ich super. ![]()
Ja, er war nicht dazu zu bringen sich selbst umzuschauen. Er saß da wie der Prinz und mein Mann und ich durften was raussuchen. ![]()
Aber egal, Hauptsache wir haben was gefunden. ![]()
Prinz sein ist schon schwer. ![]()
Schuhe kaufen habe ich auch schon immer gehasst.
Mittlerweile bin ich darauf umgestiegen, einfach Marken und Modelle zu nehmen, die es in sämtlichen Größen gibt und die immer gleich aussehen, weil sie Klassiker sind. In meinem Fall sind das Vans, die zwar ökologisch etc. wirklich mies sind, aber ehrlicherweise nehme ich das alle paar Jahre in Kauf.
Darüber hinaus habe ich Barfußsschuhe für mich entdeckt und möchte nicht mehr ohne leben. Nichts zwickt, sie sind unfassbar bequem und haben einfach einen Gummizug zum Zuziehen statt Schnürsenkel.
Ich kann jedenfalls das bereits erwähnte Prinzip über Jahre einfach dieselbe Marke zu kaufen, nur empfehlen aus eigener Erfahrung. Keine bösen Überraschungen.
Schuhe kaufe ich auch ungern. Aber ich kaufe meistens hochwertige - die halten meistens schon 5-10 Jahre auch bei täglichem tragen. Insoferne geht’s die paar mal, wo es notwendig ist.
Beim Sohn ist es ja leider quasi zu jedem Saisonwechsel alleine wegen dem Wachstum notwendig…
Ich habe wieder mal ein Thema, das ich hier gerne diskutieren würde.
Wie trennt man PDA (patholigical demand avoidance; so es die gibt
) von ODD (Oppositionelle Trotzstörung)?
Ist PDA, die eventuell weniger bittere Pille für Eltern?
Ist für mich gerade ein ziemliches Thema…
Hoffen darauf, dass das Kind sagt warum es die Sachen macht, die es macht bzw. warum es sich so verhält?
ODD wird tatsächlich mit Dysfunktionalen Familienverhältnissen in Verbindung gebracht, das ist bei PDA meines Wissens nicht so ( bzw. kann, muss aber nicht).
Meinen Infos nach: es gibt bisher keine valide Trennung, die sich irgendwie empirisch nachweisen ließe. Ich bin nicht in der Forschung oder in der Recherche tätig, also bitte meine Info mit Vorsicht genießen. Aber was ich mitkriege ist, dass es zu PDA bisher kaum Forschung gibt und es keine offizielle Diagnose ist.
ODD ist dagegen wohl oft ein Ausweg nach dem Motto „Die Eltern sind schuld“, sprich natürlich die Mutter. Rassismus spielt bei der Vergabe auch eine Rolle, habe ich hin und wieder im Kontext USA gelesen.
Was ich aus der Diskussion mitgenommen habe: der Name ist erst mal egal, die Gründe des Menschen sind wichtig und die muss man ernst nehmen und daran arbeiten, sie zu verarbeiten und/oder sich an sie anzupassen. Nervensystem-Regulation ist das Stichwort.
Aber ich bin kein Elternteil und habe nur meine eigene Demand-Avoidance zu versorgen, was nochmal ganz anders ist als ein Kind zu begleiten.
Ich denke auch wieder hier gibt es Überschneidungen. Erstens ist es ja nun mal so, dass dysfunktionale Familienstrukturen auch Auswirkungen auf die Gehirnentwicklung des Kindes haben und genauso hat ein Kind mit eventuell sehr eigenwilligen Verhaltensweisen wiederum Auswirkungen auf die Familienstruktur. Genauso weiß man ja auch nicht so ganz genau, wie eventuell so eine Schwangerschaft verlaufen ist, die sich ja nun auch wieder auf die Kindesentwicklung auswirkt und auch wie passen die unterschiedlichen Persönlichkeiten innerhalb einer Familie zueinander. Auch das hat ja Auswirkungen. Also wie @schlingelprinz sagt, dass eine liegt am Gehirn und das andere am Verhalten (entschuldige ganz einfach runtergebrochen) ist ja schwierig zu sagen, weil alles ja miteinander zusammenhängt und sich gegenseitig beeinflusst.
Das mit den Gründen habe ich gelesen. Aber diese Differenzierung wirkt auch mich irgendwie nicht so wirklich überzeugend.
Und ja, ich denke die Unterscheidung ist nur, ob man den Eltern die Schuld gibt, oder eben nicht.
Ich finde den Schuld Begriff in vielen Fällen schon mal schwierig. Denn häufig ist ja auch bei sehr dysfunktionalen Familienstrukturen das Problem, dass es innerhalb der Struktur häufig nicht erkannt wird und es wird eben nur das Resultat gesehen.
Na gut, ich habe mal nachgelesen, was dysfunktionale Familie überhaupt heißt.
Nunja, man selber würde sich da ja sowieso nicht drin erkennen. ![]()
Wir sind alle emotional und ich sehe schon, dass jeder so seine Rolle in einer Familie hat…
Ich selber hatte immer die Idee, dass man seinen Kindern Liebe gibt und auf ihre Bedürfnisse eingeht, Regeln und Grenzen, wo es wichtig ist… jetzt bin ich seit Jahren ziemlich am Limit.
Aktuell haben wir so viel Geschrei - Ich versuche mein bestes, aber die Emotionen kochen ständig hoch.
Und ich bin schon ziemlich genervt, weil mein Kleiner gerne Grenzen anderer überschreitet und aktuell jede noch so kleine Regel hinterfragt. Das nervt mich inzwischen so richtig.
Ich glaube wir Deutschen sind die einzigen die ein Wort wie „Rabenmutter“ im Sprachgebrauch haben.
Doof finde ich aber auch, wenn ein Kind eine solche Diagnose erhält, denn meist reagieren die Kinder mit diesem Verhalten ja nur auf ihre Umgebung und das würden sie nicht tun, wenn es unbegründet wäre. Egal ob es nun am Gehirn liegt oder an den Familienstrukturen oder an beidem.
Häufig ja erst dann wenn Abstand besteht. Ich würde mal behaupten, meine Ursprungsfamilie war in einigen Bereichen echt dysfunktional. Als Kind habe ich es zwar zum Teil als belastend wahrgenommen, aber hätte das nicht auf eine dysfunktionale Struktur zurückgeführt. Erst als Erwachsene (und immer etwas mehr
) erkenne ich, dass es oft wenig rund bei uns lief. Als Kind war das einfach meine Lebensrealität. Aber auch meine Familienmitglieder sind in Familienstrukturen aufgewachsen und wurden dadurch geprägt. Schuld würde ich hier daher nicht als Begriff wählen. Allerdings bei einigen mangelnde Reflexionsfähigkeit- oder Bereitschaft, jedenfalls für einige Bereiche und Strukturen aufbrechen, kann man eventuell nur wenn man eben zu dieser Reflexion bereit ist und dann kann sich etwas verändern.